ECHT ENDUROCUP: Saisonauftakt 2026 im MX Park Bembenik – Anspruchsvoller Start in Polen
Mit einer Premiere startete der ECHT Endurocup am 02. und 03. Mai 2026 in die neue Saison. Erstmals war der Enduro Park Bembenik im polnischen Nowy Kościół bei Legnica Austragungsort eines Meisterschaftswochenendes – und bot direkt alles, was den Endurocup ausmacht.
Bereits im Vorfeld versprach die neue Strecke mit einer rund 15-minütigen Runde, zwei unterschiedlichen Sonderprüfungen und einem abwechslungsreichen Mix aus Waldpassagen und technischen Abschnitten beste Voraussetzungen für spannenden Endurosport.
Vor allem der Kontrast zwischen dem zuschauerfreundlichen Supertest im Fahrerlager und dem langen Endurotest im Wald sorgte für unterschiedliche Anforderungen an die Fahrer. Hinzu kam ein intensives Rennformat mit drei Läufen an zwei Tagen.
Sommerliche Bedingungen fordern Fahrer und Strecke
Zum Auftakt präsentierte sich das Wochenende direkt von seiner sommerlichen Seite. Temperaturen um die 28 Grad sorgten für hohe Belastung und eine entsprechend starke Staubentwicklung auf der Strecke.
Trotz der Trockenheit sorgten vor allem einige Schlammlöcher im Wald entlang eines Bachlaufes für Gesprächsstoff. Diese entwickelten sich im Laufe des Wochenendes zu echten Schlüsselstellen. Ein besonders anspruchsvoller Abschnitt wurde im Verlauf des 4-Stunden Endurosprints aus der Strecke genommen, um den Rennfluss zu erhalten.
Die übrigen Sektionen blieben jedoch bestehen und sorgten für die nötige endurotypische Würze – ohne dabei ein Sicherheitsrisiko darzustellen. Genau diese Mischung aus Staub, Hitze und technisch anspruchsvollen Passagen machte den Saisonauftakt zu einer echten Herausforderung für alle Teilnehmer.

Technische Probleme beeinflussen den 4-Stunden Endurosprint
Überschattet wurde der erste Lauf am Samstag von einem technischen Problem in der Zeitnahme, wodurch die Ergebnisse zunächst nur mit Verzögerung veröffentlicht werden konnten. Auch der Endurotest konnte aufgrund der Schwierigkeiten nicht gewertet werden, sodass ausschließlich der Supertest in die Wertung einfloss.
Die Organisation äußerte sich im Anschluss wie folgt zu den Vorkommnissen:
„Der erste Lauf der Saison im MX & Enduro Park Bembenik bot alles, was das Enduro-Herz begehrt – leider inklusive einiger unerwarteter technischer Hürden. Während die Strecke den Fahrern alles abverlangte, kämpfte das Zeitnahme-Team im Hintergrund mit hartnäckigen IT-Problemen.
Trotz aller Vorbereitungen gab es beim 4-Stunden-Enduro-Sprint erhebliche Schwierigkeiten bei der Datenerfassung. Da die Technik uns an diesem Tag einen Strich durch die Rechnung machte, konnte vor Ort leider keine zeitnahe Siegerehrung durchgeführt werden.
Wir möchten uns bei allen Teilnehmern und Angehörigen aufrichtig für das vergebliche Warten entschuldigen. Nach intensiver Arbeit konnten bis zum Abend ein Großteil der Daten wiederhergestellt werden.
Aufgrund von massiven Problemen an den Zählstellen in der Sonderprüfung 1 (Wald) mussten wir jedoch die Entscheidung treffen, diese aus der Wertung zu nehmen. In das Endergebnis fließt daher ausschließlich die Sonderprüfung 2 ein.“

Meyer setzt sich im 4-Stunden Endurosprint durch
Sportlich ließ sich das Feld davon jedoch nicht aufhalten. Gerade im stark besetzten Teilnehmerfeld mit zahlreichen deutschen Topfahrern entwickelte sich ein intensiver Wettkampf um die Bestzeiten.
Am Ende war es Arvid Meyer, der sich trotz der schwierigen Rahmenbedingungen durchsetzen konnte. Mit konstant schnellen Zeiten im Supertest sicherte er sich den Sieg im ersten Lauf der Saison.
Auf den weiteren Podiumsplätzen folgten Kevin Nieschalk und Phillipp Müller, die ebenfalls ein starkes Rennen zeigten und das hohe Niveau im Spitzenfeld unterstrichen.
Trotz der Streichung einer Sonderprüfung stand am Ende eine Gesamtprüfungszeit von 44:41 Minuten in den Ergebnislisten – ein Beleg dafür, dass auch unter erschwerten Bedingungen ein aussagekräftiger sportlicher Vergleich möglich war.
Volle Starterfelder und spannende Klassenkämpfe
Wie gewohnt präsentierte sich der ECHT Endurocup auch zum Saisonauftakt mit durchweg stark besetzten Klassen. Aufgrund der Vielzahl an Teilnehmern ist es im Rahmen des Rennberichts nicht möglich, auf alle Klassen im Detail einzugehen.
Ein besonderer Blick gilt jedoch der E1-Klasse, die nach den Klassenanpassungen im Winter wieder ein deutlich größeres und konkurrenzfähiges Starterfeld aufweist. Hier setzte sich Stefan Schulz durch und sicherte sich den Sieg vor Max Reichel und Erwin Raue.
Für Raue vom Team MotoXevents ist der Podiumsplatz dabei besonders hervorzuheben: Nach seinem Aufstieg aus der Juniorenklasse gelingt ihm direkt zum Saisonstart ein starker Erfolg in der E1 – ein klares Ausrufezeichen für die weitere Saison.
Doppelprogramm fordert CrossCountry-Fahrer
Auch die 3-Stunden CrossCountry-Serie startete mit einem intensiven Auftaktwochenende in die Saison. Mit zwei Läufen an einem Wochenende waren die Fahrer gleich doppelt gefordert.
Nach den Strapazen am Samstag ging es für viele Teilnehmer am Sonntag direkt erneut auf die Strecke – eine echte Herausforderung unter den sommerlichen Bedingungen.
Besonders hervorzuheben ist dabei Karl Rink, der ein herausragendes Wochenende absolvierte und gleich drei Pokale mit nach Hause nehmen konnte. Nachdem er bereits den 4-Stunden Endurosprint in der E3-Klasse gewann, sicherte er sich auch den Sieg im CrossCountry-Lauf am Samstagnachmittag. Am Sonntag rundete er seine Leistung mit einem zweiten Platz hinter Gastfahrer Leon Raimann ab.
Zusätzlich stellte Rink am Samstag auch die schnellste Gesamtzeit des CrossCountry-Rennens auf und unterstrich damit seine starke Form zum Saisonstart.
Am Sonntag war es schließlich der polnische Gastfahrer Wojtech Latala, der sich den Sieg sicherte. Im erwartungsgemäß kleineren Starterfeld – bedingt durch die hohen Temperaturen – setzte er sich vor Maik Schubert in der Sportfahrerklasse E4 durch.
Ausblick auf den nächsten Lauf
Nach dem gelungenen Saisonauftakt in Enduro Park Bembenik bleibt der ECHT Endurocup zunächst in Polen.
Bereits am 20. und 21. Juni 2026 steht der nächste Lauf auf dem Programm. Dann geht es zum traditionellen ECHT-Standort nach Bogatynia, wo die Fahrer erneut anspruchsvolle Bedingungen und eine bewährte Strecke erwarten.
Nach den ersten Eindrücken aus dem Enduro Park Bembenik darf man gespannt sein, wer den Schwung mitnehmen kann – und wer sich im Kampf um die Meisterschaft weiter in Stellung bringt.
Alle weiteren Infos, Meisterschaftsstände und Onlinenennungen gibt es wie immer unter: www.endurocup.de

PA und Fotos: DG Design/Denis Günther

Oberhof, Kärnten- Am 1. und 2. Mai 2026 wurde das Metnitztal zum Epizentrum der Hard Enduro Szene. Bei der Premiere des „Hell`s Ride“ in Oberhof zeigte der Salzburger Ausnahmeathlet Michael Walkner eine Leistung der Extraklasse und sicherte sich nicht nur den Tagessieg, sondern auch wichtige Punkte für das neue Hard Enduro World Ranking.
Das innovative Rennformat des ehemaligen ÖEC- Machers Thomas Pirolt begeisterte Fahrer und Zuseher gleichermaßen: Innerhalb eines Zeitfensters von 3,5 Stunden mussten vier Runden absolviert werden. Das Besondere dabei war das Punktesystem: Von einer fahrbaren Basisrunde zweigten technisch hochkomplexe rote und schwarze Streckenabschnitte ab. Um die maximale Punktezahl zu erreichen, mussten die Piloten alle schweren Stationen meistern, wobei jede Zusatzschleife wertvolle Extrapunkte einbrachte.

Michael Walkner bewies einmal mehr, warum er zur absoluten Weltspitze zählt. Mit einer Gesamtzeit von nur 1:34:05 Stunden gewann er mit einem Vorsprung von 15:33 Minuten auf Dieter Rudolf und Lorenz Steinkellner. Die Zuschauer in Oberhof waren von der Präzision und Geschwindigkeit, mit der Walkner die anspruchsvollen Passagen bewältigte, sichtlich beeindruckt.
Dieser Sieg ist für Walkner doppelt wertvoll: Er sammelte damit 250 Punkte für das 2026 neu eingeführte Hard Enduro World Ranking. Dieses globale Punktesystem soll erstmals eine unabhängige und faire Weltrangliste über verschiedene Rennserien hinweg ermöglichen.
„Das Format hier in Kärnten ist perfekt. Man kann pushen, ohne im Stau zu stehen, und die schwarzen Sektionen waren genau die richtige Herausforderung“, resümierte ein zufriedener Walkner.
Nach diesem Erfolg in der Heimat richtet sich der Blick nun wieder nach Italien. Am 30.und 31. Mai 2026 steht mit dem „Mumbel Extreme“ am Lago Maggiore der nächste Lauf zur italienischen Hard Enduro Meisterschaft auf dem Programm, wo Walkner an seine bisherigen Podestplätze in Italien anknüpfen möchte. Nur wenige Tage nach dem Einsatz am Lago Maggiore findet am 4. bis 7. Juni 2026 das legendäre Red Bull Erzbergrodeo statt, wo die gesamte Hard Enduro Weltelite startet.

PA: Fam. Walkner
Milan Schmüser hat einen Spendenaufruf auf "gofundme.com" gestartet: "Unser Freund Felix Bähker hatte am 01.05.2026 einen schweren Unfall bei der Hard Enduro WM in Portugal und hat sich dabei die Wirbelsäule schwer verletzt. Mehrere Wirbel sind gebrochen und mussten operativ stabilisiert werden.
Aktuell hat Felix keine Kontrolle über seine Beine. Vor ihm liegt nun ein langer und herausfordernder Weg der Behandlung und Rehabilitation.
Neben der körperlichen und mentalen Belastung steht Felix und seine Familie vor einer enormen finanziellen Herausforderung: Aufgrund fehlender ausreichender Absicherung wird aktuell keiner der entstehenden Kosten von einer Versicherung übernommen. Sämtliche Kosten – von der medizinischen Versorgung in Portugal über den Krankenhausaufenthalt bis hin zur anschließenden Reha – müssen selbst getragen werden.
Niemand sollte mit gerade einmal 20 Jahren an Bett und Rollstuhl gefesselt sein. Hilf mit, Felix die Chance zu geben, wieder auf die Beine zu kommen! Die finanzielle Belastung ist bereits jetzt enorm und wird in den kommenden Wochen und Monaten weiter steigen.
Wir möchten Felix in dieser schweren Zeit unterstützen und ihm die bestmögliche Behandlung ermöglichen, damit er die Chance hat, wieder auf die Beine zu kommen.
Jede Spende – egal wie klein – hilft und bedeutet unglaublich viel.
Vielen Dank für eure Unterstützung und euren Zusammenhalt"
Link: Zum Spendenaufruf

Lettenbichler gewinnt Extreme XL Lagares und übernimmt die Führung in der Hard Enduro WM
Runde 2, Hard Enduro 2026 – Extreme XL Lagares, Portugal
Manuel Lettenbichler vom Red Bull KTM Factory Racing Team lieferte bei der zweiten Runde der FIM Hard Enduro Weltmeisterschaft 2026 eine makellose Leistung ab, sicherte sich den Sieg beim Extreme XL Lagares in Portugal und holte an allen drei Wettkampftagen die maximale Punktzahl.
Lettenbichler setzte mit einem souveränen Sieg auf der Endurocode-Etappe am Freitag früh ein Ausrufezeichen und absolvierte die anspruchsvolle 60-Kilometer-Strecke mit über drei Minuten Vorsprung auf seinen nächsten Verfolger. Diese Form bestätigte er auch beim Extreme Penafiel-Rennen am Samstag und erwies sich erneut als unschlagbar. Er meisterte die 120 Kilometer lange Strecke und fuhr einen weiteren deutlichen Sieg ein, diesmal mit über acht Minuten Vorsprung.
Das Hauptrennen der Extreme XL Lagares am Sonntag bot ein deutlich engeres Rennen mit einem erbitterten Kampf an der Spitze über die gesamte Distanz von zwei Stunden plus einer Runde. Trotz der Intensität und des Drucks behielt Lettenbichler die Nerven und lieferte im entscheidenden Moment ab. Er distanzierte seinen engsten Verfolger im Ziel um knapp acht Sekunden. Mit diesem Ergebnis sicherte sich der Deutsche einen lupenreinen Sieg am gesamten Wochenende und die maximale Punktzahl.
Nach seiner überragenden Leistung in Portugal führt Lettenbichler nach zwei Runden die Meisterschaftswertung mit 15 Punkten Vorsprung an und verfolgt weiterhin seinen Angriff auf den fünften Weltmeistertitel in Folge. Die Serie wird mit der dritten Runde beim Silver Kings Hard Enduro in den USA vom 18. bis 20. Juni fortgesetzt, wo Mani seine Siegesserie fortsetzen will.
Als nächstes steht für den Fahrer des Red Bull KTM Factory Racing Teams die Titelverteidigung beim legendären Red Bull Erzbergrodeo in Österreich vom 4. bis 7. Juni an.

Manuel Lettenbichler: „...Alle drei Tage zu gewinnen und die maximale Punktzahl mitzunehmen, war genau unser Ziel, und ich bin wirklich zufrieden, wie alles hier in Portugal gelaufen ist. Ich habe mich vom Start weg auf dem Rad wohlgefühlt und konnte auf allen Etappen konstant fahren, was angesichts des anspruchsvollen und abwechslungsreichen Terrains entscheidend war. Das Hauptrennen war extrem intensiv, besonders gegen Ende, aber ich bin konzentriert geblieben und habe bis zum Schluss alles gegeben. Insgesamt bin ich mit meiner Leistung an diesem Wochenende sehr zufrieden und es ist ein großartiges Gefühl, die Führung in der Meisterschaft übernommen zu haben...“
Vorläufige Ergebnisse – Extreme XL Lagares 2026
1. Manuel Lettenbichler (GER), KTM, 2:24:05
2. Mitch Brightmore (GBR), GASGAS, 2:24:13 +7,9
3. Teodor Kabakchiev (BUL), Sherco, 2:28:32 +4:27,2
4. Mario Roman (ESP), Husqvarna, 2:29:24 + 5:19,4
5. Billy Bolt (GBR), Husqvarna, 2:29:47 +5:41.9
Vorläufiger Stand – FIM Hard Enduro Weltmeisterschaft 2026 (nach 2 von 8 Runden)
1. Manuel Lettenbichler (GER), KTM, 61 Pkte
2. Teodor Kabakchiev (BUL), Sherco, 46 Punkte
3. Billy Bolt (GBR), Husqvarna, 44 Punkte
4. Mitch Brightmore (GBR), GASGAS, 43 Punkte
5. Mario Roman (ESP), Husqvarna, 35 Punkte

PA: KTM
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Video:
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Die FIM Hard Enduro Weltmeisterschaft (HEWC) bestätigt Kalenderaktualisierungen für 2026:
Die FIM Hard Enduro Weltmeisterschaft (HEWC) bestätigt eine Reihe von Aktualisierungen des Kalenders 2026 als Teil ihres kontinuierlichen Engagements für eine starke, ausgewogene und nachhaltige Meisterschaft für alle Beteiligten.
Veranstaltung in Abestone verschoben
Die sechste Runde der Meisterschaft, die ursprünglich als Abestone Rodeo Miravalle (Italien) vom 10. bis 12. Juli geplant war, findet nun vom 4. bis 6. September 2026 statt. Die Veranstaltung wird außerdem in Abestone Hard Enduro umbenannt, bleibt aber unter der gleichen erfahrenen Organisation.
Die Veranstaltung findet in der Region Toskana, in der Stadt Abetone, statt und wird erneut auf ihren starken Grundlagen aufbauen. Es wird erwartet, dass zahlreiche lokale Unterstützer und eine leidenschaftliche Fangemeinde teilnehmen werden.
Wildwoods Extreme wurde aus dem Kalender 2026 gestrichen
HEWC bedauert, bestätigen zu müssen, dass Wildwoods Extreme Genoa, ursprünglich geplant für den 12. bis 14. September 2026, aus dem Kalender 2026 gestrichen wurde. Aufgrund von Umständen, die außerhalb des Einflussbereichs des lokalen Veranstalters und des Meisterschaftsveranstalters lagen, war die Durchführung der Veranstaltung in dieser Saison nicht möglich. Die Meisterschaft dankt dem Organisationsteam in Genua für seinen Einsatz und seine Professionalität während der gesamten Planungsphase und wird weiterhin eng mit ihnen zusammenarbeiten, um die Veranstaltung 2027 wieder in den Kalender aufzunehmen.

PA: FIM, Foto: Mario Roman während der FIM Hard Enduro Weltmeisterschaft 2026 © Moises Aguilera
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Alle Quellen: Enduro4you (Stand: Veröffentlichungsdatum)
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