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Rennkalender 2026

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EM Terminkalender 2016: Noch ist nicht einmal Halbzeit der diesjährigen Enduro-Europameisterschaft, da veröffentlicht die FIM Europe bereits die Termine für die kommende Saison 2016...

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EM Termine 2016:

26./27. 03. 2016 - Brioude / Frankreich
09./10. 04. 2016 - Donoratico / Italien
29./30. 07. 2016 - Ogre / Lettland
28./29. 10. 2016 - Harfsen / Holland

Infos zur Enduro Europameisterschaft auf:
http://www.fim-enduro-european-championship.com/index.html

Enduro-European-Championship 2014: DVD ist verfügbar!

Der Rückblick der Enduro Europameisterschaft 2014 ist jetzt für Jedermann erhältlich. Auf Aktion geladenen 120 Minuten sind alle 4 EM-Läufe zu sehen. Vom staubigen Auftakt in Spanien über den schlammigen Untergrund in Rumänien, die steinigen Pfade in den Apenninen in Italien bis zu den steinigen Auffahrten und Schlammlöchern in Tschechien.

Der Kameramann von Enduro Media hat keine Mühen gescheut um den Kampf der Fahrer im unwegsamen Gelände zu zeigen.

DVD 16,- euro

Blu-Ray 19,- euro

Porto innerhalb Europa 4,- euro  (2,- euro innerhalb von Deutschland)

DVD / Blu-Ray Disc kann hier bestellt werden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Ebenfalls erhältlich sind diese auf den kommenden EM/DEM-Läufen beim Metzler Reifenservice Butzner.

Am Samstag den 25.07.2015 veranstaltet das Racing-Team-Erlauftal in Purgstall/Erlauf zum 4. Mal das Stoppelfield-Race. Es findet auf einem abgeernteten Weizenfeld statt. Die Strecke ist ca.900m lang und wird durch künstliche Hindernisse (Reifen, Baumstämme, Holzscheiter und Sprünge)interessant gestaltet...

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Zum Rennablauf: 5-6 Fahrer starten gleichzeitig, die ersten drei pro Lauf kommen weiter, die anderen haben die Möglichkeit in einem Hoffnungslauf nochmals zu starten.

Die Anmeldung ist auf der Homepage des Vereins unter www.racing-team-erlauftal.at oder am Renntag vor Ort bis 10:30 Uhr möglich.

Für Zuschauer ist der Eintritt frei! Das Racing Team Erlauftal sorgt auch für Speisen und Getränke!

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Husqvarna beehrte sich, die österreichische Offroad-Presse zur Modellpräsentation der brandneuen Enduro-Modellpalette in Haidershofen einzuladen. An sich ist so ein Event schon eine perfekte Gelegenheit die neuen Modelle intensiv zu testen. Aber dieses mal fand die Modellpräsentation auf der noch jungfräulichen und unbefahrenen ACC-Strecke statt. Dem nicht genug, Husqvarna Brandmanager Johannes Ketter verkündete so nebenbei, dass auch die Zeitnehmung eingeschaltet wird...

Zur Vergrößerung bitte auf die Bilder klicken!

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Da begannen die Augen einiger Offoad-Journalisten zu glänzen. Eine gnadenlose Zeitenjagd wurde gestartet. Wer wird die schnellste Zeit in den Boden brennen? Und: viel wichtiger noch. Mit welchem Gerät? Aber dazu später. Zuerst die elementare Frage: Was hat sich zum letzten Modelljahr verändert?

Beim ersten Anblick natürlich das neue Design mit:
neuen Farben und Grafiken
neuem rutschfesteren und haltbarerem Sitzbankbezug
blau eloxiertes Stealth Kettenrad

Bei genauerer Inspektion der neuen Modelle erkennt man dann noch:
dünnere Speichen
neue hitzefestere Bremsscheiben
serienmäßigen Zündkurvenschalter
neue 22mm Vorderachse
Gabelbrücke mit 22mm Versatz
neuer Gabelschutz

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Bild: FE 350

Im Testbetrieb fällt einem zuerst natürlich die geänderte Geometrie mit der neuen Gabelfaust, Achse und Gabelbrücke auf. Laut Husqvarna soll damit die Wendigkeit und das Gefühl für das Vorderrad verbessert werden. Es fährt es sich zuerst etwas ungewohnt und anders als die Vorjahresmodelle. Allerdings hat man sich nach 10 Minuten daran gewöhnt und es fällt einem nicht mehr auf. Im Gegenteil, Die Geometrie überzeugt durch neutrales Handling. Es gab weder ein einknicken in Kurven, noch eine Tendenz zu unter oder Übersteuern. Die Geräte liegen komplett neutral. Auch auf den Geraden. Bei High-Speed gab es nichts zu bemängeln.
Die anderen Veränderungen sind beim Fahren nicht weiter aufgefallen. Außer der Zündkurvenschalter.

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Wohlwollend zur Kenntnis nehmen wir die neuen Gabelschützer. Die Schrauben sind jetzt alle problemlos mit dem T-Schlüssel erreichbar und die Schützer lassen sich ohne Gabelausbau tauschen. Nebenbei spart man auch noch Gewicht.
Ebenso das deutlich haltbarere Kettenrad und die besseren Bremsscheiben, obwohl letztere nicht in den Temperaturbereich gebracht werden konnten, in dem wir die Verbesserung feststellen hätten können. Die Bremsen sind sensationell wie immer. Hinten fast schon zu aggressiv.

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Bild: TE300

Ein neues Federungssetting der 4CS-Gabel und des Federbeins gab es für alle Modelle. Bei den kleinen 4-Taktern gab es noch ein überarbeitetes Getriebe und ein neues Schmiersystem. Die großen bekamen eine Überarbeitung bei der Kupplung.

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Der Test der neuen Modelle:

Wie oben erwähnt hatten wir die Möglichkeit, jedes Modell ausgiebig zu testen. Drei Runden waren jeweils angesagt. Zu Beginn war die Strecke leider noch etwas rutschig. Ab der Hälfte war es aber für jeden gleich und es waren objektive Zeitvergleiche möglich.
Zur Strecke muss man noch sagen, dass sie wie bei der ACC üblich für jedermann zu bewältigen war. Rundenlängen zwischen 8 und 10 Minuten mit 50:50 Mix aus Wiesencross und Wald. Eher auf der schnellen Seite mit einigen künstlichen Hindernissen.

Die einzelnen Modelle im E.A.R.T.-Test:

TE 125: kleines giftiges Gerät. Für uns Tester nicht das Gerät für starke Zeiten. Für die Strecke und uns eher schwereren Fahrer etwas schwach. (Nein, wir sind nicht dick!) Natürlich ist das Teil extrem wendig und leicht. Die Motorcharakteristik verlangt extreme Konzentration auf fehlerloses Fahren. Rechtzeitiges Schalten ist Pflicht. Schwung mitnehmen ebenso. Wenngleich wir mit dem Teil nicht ganz mit den starken Motorrädern mithalten konnten. Spass machte es. Mehr wie mit allen anderen Modellen. Da waren wir uns einig.

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Falls ein ambitionierter Nachwuchspilot das 96kg leichte Teil in die Hände bekommt, die Strecke nicht zu schnell ist und die 38 PS ausreichen, kann man damit Top-Ergebnisse erzielen. Auf den Geraden muss man aber aufpassen, von der 501er nicht angesaugt zu werden. Absolut keine Chance. Die Ehre könnte bei diversen Baumstammhindernissen wieder hergestellt werden.
Im Gegensatz zu allen anderen Modellen hat die 125er keinen E-Starter und auch keinen Zündkurvenschalter.

FE 250: Gibt nicht viel zu sagen. Ist nicht unser Favorit für schnelles Tempobolzen. Niemals aggressiv. Auch eher ein Gerät für den Nachwuchs. Gleich wie die 125er. Von allen Motorrädern auf Dauer am kräfteschonendsten zu fahren. Für eine schnelle Runde aber zu schwach für uns Tester (37PS). Allerdings: Werner Müller hat sich dieses Teil für den ACC Lauf ausgeborgt und nicht umgebaut. Nicht einmal die Hebel hat er sich eingestellt. Das Fahrwerk, einfach alles Original. Er wurde 4. Noch Fragen?

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TE 250/300: Es gibt nicht viel Unterschied zwischen beiden Modellen. Die Spitzenleistung ist fast gleich. Unten geht die 300er deutlich besser. Überraschend war, dass beide auf dieser Strecke doch langsamer waren als die 4-Takter, obwohl wir Tester selber 250er bzw. 300er in der Garage haben. Die motocrosslastige Strecke war mit den 4-Taktern einfach viel kräfteschonender zu bewältigen. Da hat es auch wenig genützt, dass die 2-Takter im Wald deutlich wendiger waren. Man muss sie jedoch viel aufwendiger im passenden Drehzahlbereich halten, um gute Zeiten zu erzielen.

Es ist nicht so, das die Geräte nicht ordentlich ziehen (Leistung bei Top-Bedüsung: 52 bzw. 54PS). Der Gang muss beim 2-Takter einfach immer passen und dass ist schwerer zu bewerkstelligen, als bei der 350er mit dem extrem langem Leistungsband. Was einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert: Die Baumstammhindernisse werden gefühlt doppelt so schnell absolviert wie mit den 4-Taktern. Außerdem haben die 2-Takter Gabelmäßig mehr Durchschlagreserven als die Four-strokes. Wenn das Geländer schwerer wird, dann schaut der Test ganz anders aus.

Falls man schwieriges Gelände bevorzugt und einen der Topseller bei den Zweitaktern haben will, sollte man sich überlegen, was einem lieber ist. Bei gleichem Gewicht hat die 250er unten doch merkbar weniger Leistung. Andererseits ist es auch so, dass die 300er bei motivierter Fahrweise kein 2h Rennen ohne Tankstopp schafft. Bei der 250er geht sich das in 90% aller Rennen aus. Das macht meistens 1-2 Plätze aus.
Was aber auch einiges ausmacht: Bei jedem Start mit stehenden Motor gewinnt der Zweitaktmotor aus Mattighofen. Motor Aufgewärmt. Zweiter Gang drinnen. Kupplung und gleichzeitig Gas und du bist vorne. Die 4-Takter brauchen immer länger bis sie laufen. So wars auch am Start beim ACC-Lauf.

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FE 350: Der absolute Favorit der meisten Tester. Nahezu jeder hat damit mit Abstand seine beste Zeit erzielt. Da ging es bei den meisten um ca. 10 Sekunden Unterschied. Kein Wunder, dass auch die Husqvarna-Österreich Fahrer Patrick Neisser und Matthias Wibmer genau auf diese Motoren vertrauen. Leicht wie eine 250er, immer Power und ein unglaubliches Drehzahlband. Das Teil dreht einfach unendlich (Begrenzer bei 12000, Leistung 46PS) und man kann damit viel schaltfauler und auch kräfteschonender fahren wie mit den 2-Taktern. Für normale Strecken reicht die Leistung allemal. Erzbergprolog, Hare Scramble oder Speedhill wird man nicht gewinnen. Aber für alle anderen Bewerbe ist das Teil die absolut Top-Waffe. Es fühlt sich richtig schnell an. Niemals giftig. Absolute Tagesbestzeit und: Erschrecken im Gesicht der Tester, wenn erkannt wird, dass man mit dem eigenen Motorrad langsamer als mit dem Testgerät ist.

FE 450/501: Don’t fear the Power. Die 450 und 501 sind relativ gleich. Sie fühlen sich auch etwas schwerer an wie die 350er. Vielleicht ein Nachteil im engen Waldkurs. Im Crosslastigen Wiesenteil kann speziell die 501er auf einen wesentliche Vorteil bauen. Egal welcher Gang, man hat immer Schub. Nie brutal und auch nie so, dass das Rad brutal ausbricht. Vom Leistungseinsatz sogar leichter zu beherrschen wie die 125er. Man könnte die ganze Strecke im 2. Gang fahren und wäre auch nicht viel langsamer. Das optimale Gerät zum Herumnudeln. Im Ernst: Mit der 450er bzw. 501er haben fast alle ihre zweitbeste Zeit gefahren. Vermutlich liegt es an der Kombination Leistung (53 bzw. 58PS) und langes Drehzahlband. Beide drehen laut Husqvarna bis 11500RPM

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Bild: Motor TE250

5h Testen hängen sich ganz schön an:

Trotz Pausen waren wir zum Schluss dann schon ziemlich erledigt. 7 Motorräder mit jeweils 3 Runden haben etwas an der Kondition gezehrt. Aber es war ein Riesenspaß und hat sich auf jeden Fall ausgezahlt. Die schnellste Zeit des Tests geht an das E.A.R.T. - Willi Stocker hat schon geführt bevor er auf das letzte Motorrad wechselte. Das war dann die 350er. Damit hat der dann noch mal 10 Sekunden draufgelegt. Zeit: 08:11 Bike bis auf den Lenker und die Hebel komplett Serienmäßig. Das konnte mit dem eigenen Bike im Rennen gerade mal um 3 Sekunden getoppt werden. Mit Top-Motivation und schwerem Druck von hinten.

Power Parts: Es gab einige PowerParts zu testen. Am meisten gefallen haben uns die blau eloxierten Hebel, die auf der 250er montiert waren. Sie sollen Bruchsicher sein. Irgendwie haben sie auch eine breitere Auflagefläche und greifen sich besser an. Der Twin-Wall MX Lenker auf der 350er hat uns auch recht gut gefallen. Er war etwas tiefer und hatte eine angenehme Kröpfung. Es hätte auch mehrere Sitzbänke mit allen möglichen Abstufungen, Grip-Bezügen, Höhen und Tiefen zum testen gegeben. Wir waren mit dem Standard-Teil so zufrieden das wir da keinen Bedarf gesehen haben. Genauso war es mit den Fussrastern. Neu sind die Originalen so gut, dass kein unterschied zu bemerken ist.

Was es noch zu sagen gibt: Erstaunlich ist, dass auch mit der wendigeren Geometrie keine einzige brenzlige Situation zustande kam. (O.K. Willi hat es mit einem leicht Missglückten Heelklicker vor dem Fotografen eventuell etwas übertrieben) Es wurde kein Teil vernichtet oder beschädigt. Nicht einmal ein Patschen. Obwohl wir mit relativ wenig Luft unterwegs waren. Vermutlich passiert nie was, wenn ein Mechaniker anwesend ist, der sich um die Geräte kümmert!

Wo wir beim Husqvarna Truck wären. Der Husqvarna Werks-Truck:

Ein Tag Race-Service wie bei Alfredo Gomez oder Graham Jarvis hat uns schwer beeindruckt. Eigener Mechaniker. Versorgung mit allen was es nur gibt. Man hat weder Sonne, Regen oder Wind. Es kümmert ständig wer um das Zelt. Seitenteile aufbauen, abbauen. Immer Super angenehm. Sogar eine Anzeigetafel mit den Rundenzeiten gibt es. Der Truck ist einfach Top. Ich denke das macht einem schneller wie jegliches Tuning.

Was soll ich kaufen?: Gute Frage: Richtet sich rein nach dem Zweck.

Bei einem ist man sich einig. Hätte man das nötige Kleingeld über, dann müssten einfach mehrere Bikes her. Unser Fazit:

Bist du Nachwuchsfahrer: TE125 oder FE250
Willst du bei der ACC aufräumen: FE 350 ist die erste Wahl. Dan die 450 oder 501
Ist dein Einsatzgebiet der Steilhang oder schweres Gelände a la Erzberg? Fährst du gerne in Rumänien?: TE 250 oder 300

Bist du der Sir im Gelände? Verzichtest du weitgehend auf jeglichen ästhetischen Fahrstil durch schaltfaulstes Fahren? Richtest du jedes Hindernis mit furcht- und erbarmungslosen Vollgas? - FE 501 Unter Verwendung einer Rekluse Kupplung kann man da noch einen drauf setzen. Bei der Wartung kann man auch etwas nachlässiger sein. Kolbenwechsel: Was ist das? Den Motor kann man eigentlich nicht umbringen.

Alle Details auf http://www.husqvarna-motorcycles.com/de_at

Bericht: Enduro-Austria: R.W.
Fotos: www.sportpixel.eu

 

Koglerhofenduro 2015: Der Countdown und die Vorbereitungen laufen für das 5te KOGLERHOF-Enduro am 26.09.2015 in Ternberg! Die Anmeldung wird nächsten Sonntag, 26.7.2015 um 12.00 Uhr auf der Veranstalterhomepage freigeschaltet...

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Die ersten Vorarbeiten sind schon erledigt und wie auch im letzten Jahr ist die Anzahl der Starter auf 140 Fahrer limitiert!

Es wird wieder ein großer Ansturm auf die Startplätze für das in 700m Seehöhe gelegene Enduro Rennen erwartet. Die Vergabe der Startnummern wird nach Eingang der Zahlungen gemacht, das heißt neben einer raschen Anmeldung ist auch die schnelle Bezahlung des Nenngeldes notwendig, um den Startplatz zu sichern.

Ein Erlebnis für die ganze Familie im herrlichen Panorama des Koglerhofes. Hautnah können Fans und Besucher dieses spekatkuläre Endurorennen bei freiem Eintritt mitverfolgen! Für die Verköstigung wird auch dieses Jahr der Koglerhof mit Schmankerln aus der Region sorgen.

Links: www.offroad-ernsthofen.com und www.koglerhof.at

Text: Alexandra Enzinger
Bilder: OC Ernsthofen

Für die mit 160 Kilometer veranschlagte letzte Etappe gab es vor allem eine Devise: Durchhalten und ins Ziel kommen. Eventuell noch einen Platz herausholen, wenn ein anderer Fahrer in Reichweite ist. Durchkommen am letzten Tag ist aber quasi ein Muss nach all den Strapazen. Die Etappe zeigte sich auch nur zu Beginn von der schwierigen Seite. Es gab ein paar härtere Loops, aber nichts, was nach bisher gebotenen nicht machbar wäre...

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Zum Schluss hin wurde es dann immer flacher und recht schnell. Zum finalen Zieleinlauf hat man sich auch heuer wieder was einfallen lassen. Künstliche Hindernisse und ein Gatschloch der allergemeinsten Sorte. Dort mussten alle Klassen durch. Zum Fahren ging das nicht. Schieben, Zahen, Fluchen, irgendwie geht’s immer. Benjamin Diesel hat sich das etwas genauer angesehen. Aber immerhin. Sein Helm blieb noch sauber.

Ein hervorragendes Ergebnis. Die Romaniacs in der Gold-Klasse zu finishen ist quasi mit einem Durchkommen am Erzberg gleichzusetzen. Man ist dann im Olymp des Hardenduros.
Die vielen Kilometer merkt man den Teilnehmer mittlerweile ziemlich stark an. Aber im Finish überwiegt dann doch die Euphorie und man kann das am strahlenden Lächeln der Teilnehmer bemerken. Man weiß, was man da geleistet hat. Technisch schwer waren vor allem die ersten 2 Etappen. Dann wurde es schneller. Ein Top Enduro in allerschönster Landschaft. Bachbette, Almen, ewig lange Auf- und Abfahrten, Singletrails. All das brennt sich in die Köpfe der Teilnehmer ein. Hardenduro in Reinkultur.

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Das Rennen war sehr gut organisiert. Essen, Hotel, alles dabei. Aber es hat ja auch seinen Preis. Die Fahrer Berichten übrigens von keinen gröberen Blessuren. Nicht einmal arge Blasen oder Ähnliches. Aber dafür gabs ja bei allen eine akribische Vorbereitung. Auch die Motorräder haben alles heil überstanden. Bis auf verbogene Lenker, Kratzer usw. Aber bei 30 Stunden Hardenduro im Renntempo kann man ja annehmen, dass das Motorrad nicht neuer wird. Reifen gab es jeden Tag neue. Mitas Doppelgrün für die Meisten. Die Macht im schweren Gelände.

Einzelne Statements zum Romaniacs Erfolg:

Philipp Bertl: Ich bin sehr zufrieden. Beim ersten Antreten als 13. zu finishen ist sehr gut. Was fehlt ist natürlich die Erfahrung. Ich denke, dass nächstes Jahr noch mehr möglich ist. Das Navigieren hat mir am Anfang auch noch Probleme bereitet. Ich bin dann aber immer besser damit zurechtgekommen. Bester Beta Fahrer zu sein ist natürlich auch sehr wichtig.

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Auch Philipp Schneider zeigte sich zufrieden. Er konnte schon letztes Jahr finishen und hat sich heuer verbessert. Es geht noch immer nach oben.

Benjamin Diesel als 18er war öfter knapp an der Zeitgrenze zum Ausfallen. Er hat es aber immer wieder geschafft ohne Strafzeit im Rennen zu bleiben und ist überglücklich mit dem Ergebnis.

Die Silver Klasse:

In der Gesamtwertung der zweitstärksten Klasse konnten gleich mehrere Österreicher unter den ersten 30 aufzeigen. Andreas Toifl wird gesamt 17 vor Lukas Bleiner. Martin Rathgeb, Patrick Käfer-Schlager und Gerhard Baier haben es auch unter die ersten 30 geschafft. Insgesamt waren weit über 100 Teilnehmer am Start.

Patrick Käfer-Schlager vom Team 907 Racing zum Rennen:

Nur noch heute – Offroad day 4: Zeitig in der Früh ging es wieder raus zum Start und schon beim Anziehen habe ich die langen Tage davor im ganzen Körper verspürt (Muskelkater, Prellungen, da und dort blaue Flecken sowie fehlende Ruhe). Trotzdem war heute ein super Tag, ein wunderbarer Track mit richtig viel Enduro ließen mich zeitweise vergessen das ich im Rennen bin und genoss es einfach nur am Bike zu sitzen. Die letzten Meter ins Ziel führten noch über ein paar künstliche Hindernisse und damit es nicht allzu einfach war, wurde die Grube mit Wasser (Schlamm) gefüllt. Nach einem 27ten Tagesrang beende ich die Romaniacs 2015 als 24ter in der Klasse „Silver“ -  „FINISHER der RedBull ROMANIACS“ danke es is geil ;)

Wir gratulieren natürlich auch allen anderen Österreicher aus der Bronze und Iron Klasse zum Erfolg!!!

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Das Tagesergebnis

Klasse Gold:

1. Graham Jarvis
2. Jonathan Walker
3. Paul Bolton

9. Lars Enöckl
13. Philipp Bertl
14. Philipp Schneider
18. Benjamin Diesel

Klasse Silver:

Andreas Toifl wird als 15 bester Österreicher am Finaltag

Das Gesamtergebnis

1. Jonathan Walker
2. Graham Jarvis
3. Alfredo Gomez

9. Lars Enöckl
13. Philipp Bertl
15. Philipp Schneider
18. Benjamin Diesel

Bericht: Rüdiger Wolfgruber
Fotos: Alfred Ganzberger

www.redbullromaniacs.com

 

Jonny Walker verliert den finalen Renntag - und gewinnt die Rallye! Gesamtergebnis 2015: Walker, Jarvis, Gomez. Pressemitteilung 18. Juli 2015: Die Red Bull Romaniacs ist die härteste Extrem Enduro Rallye der Welt - und der britische KTM-Werksfahrer Jonny Walker (UK, KTM) hat sie heute zum zweiten Mal gewonnen! Sein Landsmann Graham Jarvis (UK, Husqvarna) jagte ihm nach einem tagelangen, spannenden Schlagabtausch durch eines der weltweit schwierigsten Terrains auf den allerletzten Metern mit wenigen Sekunden Vorsprung den Tagessieg ab...

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Am letzten Renntag der Red Bull Romaniacs 2015 gingen die Top-Guns um 7:00 früh wie folgt auf die Strecke: Lettenbichler, Gomez, Jarvis, Young, Walker und Bolton. Paul Bolton (UK, KTM) gab heute noch einmal alles und konnte noch vor der extrem selektiven "Appetizer" Sektion auf die Führenden aufschließen. Seine wirklich bemerkenswerte Leistung krönte Bolton heute mit einem dritten Tagesrang und dem vierten Gesamtrang der Rallye.

Der "Appetizer" war heute eine harte Nuss für viele Teilnehmer. Nur Graham Jarvis passierte den schwierigen Streckenabschnitt wie ein Champ. Alle anderen Fahrer, inklusive Jonny Walker, hatten das eine oder andere Problem. Topfahrer wie Andreas Lettenbichler (D, KTM) und Paul Bolton mussten sogar Hilfe in Anspruch nehmen. Trotz der günstigen, trockenen Wetterbedingungen während der Rallye befanden sich etliche Wasserlöcher in der Sektion, tief genug um ganze Motorräder und ihre Fahrer zu "verschlucken". Während der mittlerweile ohne Trinkwasser fahrende Jarvis die kühle Erfrischung als Willkommen empfand, versenkte Wade Young (RSA, KTM) sein Bike in einem der Wasserlöcher kurz vor dem Servicepunkt. Dasselbe Schicksal ereilte Lars Enöckl und Jonny Walker im Vorjahr.

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Die wirklich grausame und letzte Überraschung der Red Bull Romaniacs erwartete die Teilnehmer schließlich im berühmt-berüchtigten "Gusterita" Offroad-Ziel nahe Sibiu. Red Bull Romaniacs "Folterknecht" Andy Fazekas hatte ganze Arbeit geleistet und neben dem ohnehin schon respekteinflößenden Mega-Steilhang noch einige neue Sektionen zwischen die Fahrer und den heiß ersehnten Zielbogen gelegt. Das daraus resultierende Spektakel wurde von einer begeisterten Menge gefeiert, während die Teilnehmer noch einmal alle Kräfte sammeln mussten um das Ziel zu erreichen. Die Fahrer der Bronze-Klasse hatten zudem noch massenhaft Schlamm und Wasser auf den letzten Metern der Strecke verteilt und den Schwierigkeitsgrad für die Topfahrer zusätzlich erhöht.

Jonny Walker erreichte als Erster der Gold-Fahrer den Zielbereich, hatte leichte Probleme mit dem mächtigen Steilhang und versenkte seine KTM schließlich im Schlammloch vor dem Zielbogen. Jonny kämpfte wie ein Löwe, verlor aber wertvolle Minuten beim Bergen seines Bikes aus dem Schlamm - was ihm schlussendlich den Tagessieg kosten sollte. Jarvis, der das ganze Rennen über dicht an Walker's Fersen hing, schoss wenige Minuten nach seinem Landsmann in den Zielbereich, meisterte den Steilhang problemlos und näherte sich dem festsitzenden Walker.

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Das darauf folgende Finish wird als eines der atemberaubendsten in die Geschichte des Hard-Endurosports eingehen: Graham Jarvis passierte die extrem rutschige letzte Sektion in Perfektion und überholte seinen Konkurrenten nur wenige Meter vor der Ziellinie - Tagessieg! Daraufhin wartete der "König der Karpaten" mit angehaltenem Atem unter dem Zielbogen auf Walker - der sich Stück für Stück aus dem Schlamm befreite und schließlich mit knappen 2 Minuten und 10 Sekunden Vorsprung den Gesamtsieg der Red Bull Romaniacs 2015 holte!

"Es ist ein unglaubliches Gefühl hier zu gewinnen! Es war viel schwerer als letztes Jahr und ich bin froh, dass die Rallye zu Ende ist. Ich freue mich auf etwas Ruhe zu Hause!", meinte ein sichtlich gezeichneter Jonny Walker im Ziel.

Graham Jarvis streute seinem Konkurrenten Rosen: "Jonny hat eine wirklich gute Performance abgeliefert. Ich habe alles gegeben, aber es war unglaublich schwierig sich von ihm zu lösen. Ich habe hier noch nie ein derart knappes Finish erlebt und bin sehr froh über meinen zweiten Platz!"

Chris Birch (NZL, KTM), der Sieger der Red Bull Romaniacs 2010 und Kommentator vor Ort, über die beiden Ausnahmesportler: "Diese beiden fahren sogar in ihrer eigenen Liga auf einem anderen Level!"

Das Renntempo der 12ten Ausgabe der einzigartigen Hard Enduro Rallye war tatsächlich auf einem extrem hohen Niveau. Alle Spitzenfahrer gaben 110%, stürzten oftmals und beendeten (beinahe) alle die 4 anspruchsvollen Offroad-Renntage mit 600 Kilometern gnadenlosem Terrain durch die Wildnis der Karpaten. Besonders Walker und Jarvis pflügten oft mit maximaler Geschwindigkeit nebeneinander (!) durch schwierigste Abschnitte wie "One Day Uphill", in denen sogar erfahrene Wanderer ernste Probleme hätten. Das enorm hohe Können der Top-Fahrer zeigt sich in der Tatsache, dass selbst nach stundenlanger Renndistanz nur wenige Sekunden über Sieg oder Niederlage entscheiden.

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Red Bull Romaniacs Gründer Martin Freinademetz: "Wir haben viel Arbeit investiert, um das Rennen für jede Klasse flüssiger zu machen und die einzelnen Rennklassen streckentechnisch weiter voneinander getrennt. Unser Einsatz dürfte sich gelohnt haben, da wir heuer kaum irgendwelche Staus auf den Strecken hatten. Wir haben aber auch große Unterschiede beim Können der Teilnehmer in den einzelnen Klassen bemerkt - insbesondere in der Bronze- und Silber-Klasse. Die Top 20 der Fahrer dieser Klassen bewerteten die Strecken als mäßig schwierig, teilweise sogar als leicht und erreichten das Tagesziel bis zu 45 Minuten früher als erwartet. Auf der anderen Seite waren die schwächeren Silber-Starter mit dem Schwierigkeitsniveau überfordert, was zu einer Ausfallquote von fast 50% führte. Trotzdem haben heuer ca. 75% aller Teilnehmer die Rallye beendet - und das mit einem riesigen Grinsen im Gesicht! Die milden und trockenen Wetterbedingungen haben uns da optimal unterstützt!"

Die Silber-Klasse war heuer fest in den Händen der "Kiwis": die Neuseeländer Archer, Herbert, Clarke, Parker, Broughton und Grey fuhren regelmäßig unter die Top-10 der Tageswertungen. Kevin Archer (NZL, KTM) konnte sich schließlich gegen seinen Herausforderer Norbert-Levente Jozsa (ROM, KTM) durchsetzen und gewann die Silber-Wertung vor dem talentierten Rumänen.

In der Bronze-Klasse holte sich Tomer Shemesh aus Israel den Gesamtsieg, sein Landsmann und KTM-Markenkollege Ziv Kami wurde Gesamt-Dritter. Die beiden gingen den Prolog noch äußerst gemächlich an und zeigten dann ihr wahres Können an den Offroad-Renntagen. Sandra Gomez, die jüngere Schwester von Husqvarna Werkspilot Alfredo Gomez, hatte da andere Pläne. Die Madrilenin zeigte der Konkurrenz und den Zusehern schon mit ihrem dritten Prolog-Platz, wo der Hammer hängt. Nach Top-10 Platzierungen an den ersten beiden Offroad-Renntagen musste Sandra ihrer ersten Red Bull Romaniacs dann doch noch Tribut zollen und beendete die Rallye schließlich als 25ste der Gesamtwertung. Sven Heidemann (DE, KTM) wurde hervorragender Zweiter der Bronze-Wertung.

Dass bei der Red Bull Romaniacs Sieg und Niederlage sehr eng beisammen liegen, musste KTM-Werksfahrer Andreas Lettenbichler am eigenen Leib erfahren. Letti nahm am zweiten Renntag die falsche Abzweigung und konnte damit seine Hoffnungen auf einen Podiumsplatz aufgeben. Obwohl der Bayer den ersten Offroad-Renntag als Zweiter beendete und den dritten Tag komplett dominierte, war am Ende nicht mehr als der 6te Gesamtrang für Lettenbichler möglich.

Die große Mehrheit der bei der Red Bull Romaniacs eingesetzten Motorräder stammt aus Mattighofen (KTM, Husqvarna). Auf die Frage eines Fans an Chris Birch im Zielbereich, ob denn Honda-Motorräder im Rennen mitfuhren, antwortete Birch: "Nein, es sind mehr Bikes von AJP hier als Hondas... genau gesagt fährt keine einzige Honda bei der Red Bull Romaniacs mit!"

Birch, der nach einem schweren Crash am zweiten Offroad-Renntag freiwillig die Rallye beendete, gratulierte anderen Teilnehmer im Ziel und kommentierte das aktionsreiche Geschehen für die Live-Übertragung der Red Bull Romaniacs 2015 im Web.

www.redbullromaniacs.com

Report: Volker Jacob
Siegerfoto: Szabo Attila, Fotos: Niki Peer

 

Die heutige 3. Etappe war sehr schnell. Die Strecke zog sich ewig lange über Singletrails. Der Track ging auch wieder über die Baumgrenze. Verwachsene, hohe Almwiesen mit versteckten Steinen und Geröll machten den Fahrern das Leben schwer. Nicht, dass das nicht zu fahren war, es ist nur so, dass sich die knapp 20 Stunden Gesamtfahrzeit mittlerweile stark auf die Kondition und Konzentration auswirkt...

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Die Stelle, an der die Veranstalter empfohlen haben bergab zu schieben war dann auch so steil, dass Fahren sowieso nicht in Betracht gezogen werden konnte. Seitlich hinabrutschen ging einigermaßen. Ein Fehler und man befindet sich ganz unten. Fraglich nur, ob das Motorrad dann wiederverwendbar ist.

Wie ging es den Österreichern:

Lars Enöckl wurde mit einer soliden Leistung 9ter. Das deutsche Nachwuchstalent Manuel Lettenbichler ist mit einer Schulterverletzung leider ausgefallen. Somit sind alle Finisher hinter ihm um einen Platz weiter vorne. Heute waren die Abstände aber sehr gering. Lars ist im Tagesergebnis als 9ter nur 45 Minuten hinter dem Sieger. Zwischen dem 7en und 9en lagen heute nur 3 Minuten. In der Gesamtwertung könnte Lars auch noch auf den 7en Rang vorrücken. Abstand momentan nur 5 Minuten nach knapp 20 Stunden Fahrzeit. Aber einen Philipp Scholz oder Blake Gutzeit muss man erst einmal überholen.

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Philipp Bertl hat sich heute wacker geschlagen, obwohl seine Stärken eher im ganz schwierigen Endurogelände anzusiedeln sind. Trotzdem wurde er heute 15er und liegt in der Gesamtwertung auf Platz 14. Bester Beta Fahrer.

Philipp Schneider wurde 17er. Der Vorarlberger der heuer beim Erzbergrodeo mit einem 17. Platz als zweitbester Österreicher aufzeigte hat, legte auch heute wieder eine fantastische Leistung an den Tag. Er hat sich nur bei einem Sturz den Lenker verbogen. Aber das war kein gravierendes Problem. Gesamt 16ter.

Benjamin Diesel war heute als 21. der letzte Fahrer ohne Strafzeit im Ziel. Gesamt ergibt das Platz 19 mit knapp 25 Stunden Fahrzeit. Tadellose Leistung für den Hard-Enduro-Spezialisten.

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Morgen erfolgt die letzte Etappe: In der Gold Klasse sind wieder 160 Kilometer am Programm. Genaue Details werden vom Veranstalter unter Verschluss gehalten. Start ist 40 Kilometer außerhalb von Sibiu und das Ziel mitten in der Stadt.

Interessant übrigens, dass in der Gold Klasse nicht alle Passagen von einem Guide abgefahren werden können. Zum Überleben in der „Wildnis“ (Immerhin gibt es da Bären und Wölfe (Kein Scherz)) ist ein Survival Kit vorgeschrieben. Man braucht relativ viel Ausrüstung mit: Aludecken, Feuerzeug, 6 Leuchtraketen oder 2 Rauchpetarden, Spiegel, Kompass, Handy und Taschenlampe. Das muss alles in den Rucksack.
Die Rettungskette funktioniert so, dass sich die Fahrer gegenseitig helfen, den Nächsten anhalten und über Handy bzw. dem nächsten Checkpoint Hilfe holen. Die Zeit wird mittels GPS ausgelesen und den Helfern dann gutgeschrieben.

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Silver Klasse:

Bester Österreicher am heutigen Tag:

Andreas Toifl als 16er. Knapp dahinter bzw. unter den Top 30 folgen noch Bleiner, Käfer-Schlager, Rathgeb, Baier und Schertler. Bester Österreicher in der Gesamtwertung Lukas Bleiner als 17er.

Patrick Käfer-Schlager zum heutigen Tag in der Silver Klasse:

Fast wieder fit – Offroad Day 3:
Der heutige Tag begann richtig hart, kurz nach dem Start kam ich vom Weg ab und musste
mein Motorrad über eine extrem steile Böschung über 100 Meter runter ziehen. Steine
begannen zu rollen und es ging drunter und drüber, schlussendlich musste ich einen Teil der Sektion noch einmal bewältigen wodurch ich am Ende des Fahrerfeldes angekommen war. Die darauf folgenden Passagen waren alleine nicht zu bewältigen und es bildeten sich Staus. Beim Warten packte mich der Ehrgeiz, ich lief nach vor half meinen Mitstreitern und wurde dann als Letzter ebenfalls hochgezogen. Nach CP1 ging es wieder zügig dahin, lange steinige Schrägfahrten kamen mir zu Gute und so nutzte ich die Leistung meiner TE300 um mich auf den 24ten Tagesrang vor zu katapultieren. Mit diesem Tag bin ich recht zufrieden, verspüre aber noch immer Schmerzen im Knie weshalb ich mich jetzt noch einmal zum Rennarzt bewege. Ein Tag ist noch zu bewerkstelligen – Gruß von der Romaniacs Patrick.

Red Bull Romaniacs: Offroad Day 3: Alle Österreicher verbessern sich

Tagesergebnis:

1. Andreas Lettenbichler
2. Alfredo Gomez
3. Graham Jarvis
4. Jonathan Walker
.........
9. Lars Enöckl
15. Philipp Bertl
17. Philipp Schneider
21. Benjamin Diesel

Alle Österreicher rücken in der Gesamtwertung nach vor.

Gesamtwertung:

1. Jonathan Walker
2. Graham Jarvis
3. Alfredo Gomez

9. Lars Enöckl
14. Philipp Bertl
16. Philipp Schneider
19. Benjamin Diesel

Bericht: Enduro-Austria, Rüdiger Wolfgruber
Fotos: Niki Peer

www.redbullromaniacs.com

 

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