
Red Bull Erzbergrodeo 2027: das weltweit renommierteste Extreme Enduro Rennen geht vom 27. bis 30. Mai 2027 über die gewaltige Bühne des Steirischen Erzbergs!
Zum bereits 31sten Mal versammelt das Red Bull Erzbergrodeo vom 27. bis 30. Mai 2027 die Weltelite des Motorrad-Offroadsports gemeinsam mit ambitionierten Enduroathleten aus allen Kontinenten am Steirischen Erzberg, dem gewaltigen Erz-Tagbau Areal im Herzen Österreichs. Auf die mehr als tausend Teilnehmer aus allen Kontinenten und die zigtausenden Fans warten viele Neuerungen, die ein unvergessliches und actionreiches Extreme Enduro Erlebnis garantieren.
Nach dem großen Erfolg der 30-jährigen Jubiläumsausgabe 2026 hat sich die Veranstalter-Crew rund um Mastermind Karl Katoch viel Neues für das Red Bull Erzbergrodeo 2027 überlegt. „Stillstand bedeutet für uns Rückschritt, daher gehen wir an die 31ste Ausgabe mit derselben Energie heran wie bei allen anderen Ausgaben in der langen Geschichte des Red Bull Erzbergrodeos.“, beschreibt Karl Katoch die Motivation seines Teams. „Das Rocket Ride am ersten Veranstaltungstag wird für 2027 erweitert und dadurch noch actionreicher und spannender. Das Steilhangrennen zählt zu den Publikumsfavoriten am Erzberg und sorgt bis ins Superfinale für ungebremste Begeisterung bei den Fans!“, freut sich Katoch auf die neuen Entwicklungen beim Rocket Ride.

Weitere Neuerungen betreffen auch den Iron Road Prolog, das spektakuläre High-Speed Offroad Race am Freitag und Samstag. Wenn das gesamte Starterfeld von mehr als 1.200 Teilnehmern auf die Rennstrecke geht, erzittert der gesamte „Eiserne Gigant“ unter den Stollenreifen! Startberechtigt sind neben Einzylinder-Enduros auch hubraumstarke Zweizylinder Adventure Bikes, Elektro-Motorräder, Scooter und Quads, die in der 2026 neu etablierten SEGWAY Quad Challenge gewertet werden. „Wir sehen großes Interesse bei den Adventure Bikes und werden der Zweizylinder-Klasse mehr Raum geben. 2027 werden neue Anpassungen ans Streckenprofil umgesetzt, der Iron Road Prolog bleibt damit das Highlight für alle ambitionierten Offroader!“, beschreibt Karl Katoch die Neuerungen.
Das Hauptrennen des Red Bull Erzbergrodeo war auch 2026 an Spannung kaum zu übertreffen. Nur 15 der 500 gestarteten Teilnehmer erreichten nach 4 Stunden Renndauer das Ziel - allen voran Red Bull KTM Werksfahrer Manuel Lettenbichler (DE), der seinen 5ten Sieg in Folge feiern konnte. „Mani hat eindrucksvoll bewiesen, dass er der derzeit beste Hard Enduro Fahrer der Welt ist. Ich freue mich aber ganz besonders darüber, das eine ganze Phalanx von sehr jungen Athleten das Ziel in der Red Bull Erzbergodeo Arena erreicht hat. Da stürmt bereits die nächste Generation in Richtung Spitze des Hard Enduro Sports!“, freut sich Karl Katoch über das Resultat des Red Bull Erzbergodeo 2026.

Das Red Bull Erzbergrodeo erlebte 2026 auch eine Premiere: erstmals waren vollelektrisch angetriebene Motorräder bei allen Rennbewerben startberechtigt, und das Ergebnis war beeindruckend. Vom Podium-Lockout beim Rockt Ride über Top-Platzierungen im Iron Road Prolog bis hin zum Red Bull Erzbergrodeo, wo gleich 3 Elektromotorräder das Ziel erreichten, bewiesen die Strombikes ihre Wettbewerbsfähigkeit im Extreme Endurosport. „Elektrisch angetriebene Motorräder sind definitiv im Hard Enduro Sport angekommen, und wir freuen uns über den Erfolg dieses Antriebskonzeptes. 2027 gehen wir einen Schritt weiter und werden das Reglement für Strombikes und klassische Verbrennermotorräder sportlich angepasst modernisieren!“, beschreibt Katoch die Weiterentwicklungen beim Red Bull Erzbergrodeo.
Mark Schilling, Managing Partner des Red Bull Erzbergrodeo, zieht eine positive Bilanz der Jubiläumsausgabe und blickt zuversichtlich auf das 31ste Red Bull Erzbergrodeo. „Das Veranstaltungsjubiläum war die perfekte Plattform für die Einbindung von neuen Partnern. Mit 93,1 Millionen Aufrufen auf Instagram und Facebook, sowie der erfolgreichsten Live TV-Übertragung des Red Bull Erzbergrodeo aller Zeiten auf Red Bull TV und bei ServusTV haben wir 2026 wir eine breit gestreute, enorm aktive Zielgruppe erreicht. Auch 2027 bieten wir wieder Ganzjahreskampagnen und herausragende, actionreiche Interaktionen mit den Besuchern und Teilnehmern vor Ort. Die emotionale Bindung zwischen unseren Partnern und den Red Bull Erzbergrodeo Besuchern ist tatsächlich einzigartig.“, ergänzt Schilling.

Red Bull Erzbergrodeo 2027 Fahreranmeldung ab 16. November
Die Fahreranmeldung zum Red Bull Erzbergrodeo 2027 startet am Montag, den 16. November 2026 ab 9:00 Uhr (MEZ). Traditionell beginnt damit auch das erste Rennen um eine möglichst niedrige Startnummer. 2026 gingen knapp 1.200 Teilnehmer aus 41 Nationen und allen Kontinenten an den Start der Rennbewerbe am „Berg aus Eisen“.
Hard Enduro World Ranking: Fahrer weltweit sichtbar machen
Von den Veranstaltern des Red Bull Erzbergrodeo und der Red Bull Romaniacs initiiert, werden seit 1. Februar 2026 Rennergebnisse für das unabhängige Hard Enduro World Ranking gewertet. Das System orientiert sich an den ATP/WTA-Weltranglisten im Tennis und macht die Leistungen der Fahrer über einzelne Veranstaltungen hinweg vergleichbar. Die Saisonrangliste umfasst aktuell 2.510 Fahrer aus 60 Nationen und 24 Rennen. Das Red Bull Erzbergrodeo zählt zur höchsten Kategorie Supreme, mit 2.000 Punkten für den Sieger.
Für die Saison 2026 sind 100.000 US-Dollar Preisgeld veröffentlicht. Die erste Vergabe richtet sich nach dem Rankingstand vom 1. Februar 2027. Damit schafft die Initiative zusätzliche Sichtbarkeit und einen finanziellen Anreiz für die Fahrer. Das Red Bull Erzbergrodeo bringt mit dem Enduro World Ranking den Offroad-Motorradsport und seine Industriepartner ins Bild - gemeinsam mit den Fahrern, ihren Marken und den Handelspartnern.
Alle Infos und das aktuelle Season Ranking auf www.enduroworldranking.com
Link: www.redbullerzbergrodeo.com

PA: Martin Kettner, Red Bull Erzbergrodeo Presse, Fotos: @redbullcontentpool
Im Hard Enduro World Ranking (HEWR) hat sich wieder einiges getan. Teodor Kabakchiev gewinnt die Roof of Africa vor Manuel Lettenbichler und Wade Young. Aktuell sieht die Reihenfolge im World Ranking so aus:

Auch Österreicher konnten in der Wertung wieder Punkte sammeln denn auch das 3 Stunden Enduro des HSV Burg Kreuzenstein, die Zirbenland Trophy und das AspangRace zählen zur Wertung.

Wie geht es mit dem Hard Enduro World Ranking weiter?
Hier die nächsten Events:
https://enduroworldranking.com/events
#hardenduroworldranking
(Stand 30.09.2026)

Starker Auftritt mit Sherco: Teodor Kabakchiev gewann das Roof of Africa, Antoine Magain holte sich einen Doppelsieg bei der französischen Enduro-Meisterschaft, und Sherco-Fahrer trugen dazu bei, dass ihre Nationalmannschaften drei Titel beim Trial des Nations gewannen. Ein erfolgreiches Wochenende in den Disziplinen Hard Enduro, Enduro und Trial.
Erster Sieg in einer Runde der FIM Hard Enduro Weltmeisterschaft für den Sherco-Fahrer in Lesotho
Teodor Kabakchiev sicherte sich den Sieg beim Roof of Africa 2026, dem sechsten Lauf der FIM Hard Enduro Weltmeisterschaft. Nach drei anstrengenden Tagen im Maloti-Gebirge in Lesotho war er der einzige Fahrer der Goldklasse, der das Ziel in unter zehn Stunden erreichte. Sein Sherco-Teamkollege Lorenzo Gandola musste das Rennen aufgrund einer Ellbogenverletzung vorzeitig beenden.
Ein hart erkämpfter Sieg für Teodor
Nach seinem vierten Platz im Zeitfahren am Donnerstag übernahm Teodor die Führung durch seinen Sieg im 110 km langen Big Loop am Freitag. Er ging am Samstag mit einem knappen Vorsprung vor Wade Young und Manuel Lettenbichler in den Schlussanstieg und ließ sich für den letzten Tag noch alle Chancen offen.
Teodor fuhr am Samstag die zweitschnellste Zeit und sicherte sich mit 9:59:46,2 den Gesamtsieg, 2:46,9 Minuten vor Lettenbichler . Seine Schnelligkeit am Freitag und seine Konstanz über alle drei Tage brachten ihm seinen ersten WM-Rundensieg ein. Lettenbichler belegte hinter ihm mit nur 0,1 Sekunden Vorsprung vor Young den zweiten Platz.
Lorenzo Gandola zum Rückzug gezwungen
Lorenzo startete mit einem achten Platz im Zeitfahren in den Wettkampf. Zwei Stürze während der großen Schleife am Freitag verursachten ihm starke Schmerzen im rechten Ellbogen. Er versuchte, weiterzufahren und kehrte am Samstag auf die Strecke zurück, musste aber nach wenigen Kilometern aufgrund der Schmerzen aufgeben.
Link: https://theroofofafrica.com/
Die FIM Hard Enduro Weltmeisterschaft wird vom 8. bis 10. Oktober im Rahmen des Sea to Sky Events in der Türkei fortgesetzt.

PA: Sherco
Die FIM Enduro Vintage Trophy geht in ihre zehnte Auflage – Gastgeber ist das deutsche Zschopau.
Die FIM Enduro Vintage Trophy (EVT) feiert ihr zehnjähriges Jubiläum und findet vom 29. September bis 3. Oktober in Zschopau, Deutschland, statt. Die Stadt Zschopau, reich an Enduro-Tradition, bietet mit 450 Teilnehmern den perfekten Rahmen für dieses renommierte jährliche Treffen klassischer Enduro-Fahrer.

FIM Enduro Vintage Trophy 2025 in Piekoszów, Polen © Future7Media
Zschopau ist seit 1955 Austragungsort von Enduro-Rennen , wobei die jährliche „Runde um Zschopau“ seit Langem als eine der wichtigsten Veranstaltungen Deutschlands gilt. Die 6DAYS® FIM Enduro of Nations gastierte 2012 in der Region, und die FIM EnduroGP-Weltmeisterschaft wurde dort bereits mehrfach ausgetragen, darunter auch das Finale der Saison 2025. Dank des engagierten Einsatzes des veranstaltenden Vereins MSC MZ Zschopau e.V. und des ADAC ist nun die FIM EVT an der Reihe, das traditionelle Enduro-Terrain der Region mit seinen Waldwegen, steinigen Pfaden und Schlammpassagen zu nutzen.
Mit 450 Teilnehmern aus über 17 Nationen dient das historische Gelände der ehemaligen DKW- und MZ-Fabrik als Veranstaltungszentrale und Service-Paddock. In den 1920er-Jahren beherbergte es die größte Motorradfabrik der Welt, bevor sie Anfang der 2000er-Jahre endgültig ihre Tore schloss . Seitdem wurde sie zum Deutschen Enduro Museum umgebaut, das eine der weltweit größten Sammlungen von Oldtimer-Enduromotorrädern und -Memorabilia besitzt.
Am Dienstag, dem 29. September, versammeln sich Teilnehmer, Teams und Fans im Zentrum von Zschopau zur Eröffnungszeremonie und dem Einmarsch der Nationen, um die zehnte Auflage der FIM EVT offiziell zu eröffnen. Der eigentliche Renntag beginnt dann am Mittwoch, dem 30. September . Zum Aufwärmen absolvieren die Teilnehmer eine kurze 36 Kilometer lange Verbindungsstrecke , die auch den traditionellen Beschleunigungstest beinhaltet.
Wie immer werden der zweite und dritte Tag der FIM EVT die anspruchsvollsten sein . Die rund 80 Kilometer lange Strecke führt die Teilnehmer täglich in zwei Runden, wobei pro Runde zwei Cross- und eine Enduro-Prüfung absolviert werden. Am vierten und letzten Renntag geht es für die Fahrer von Zschopau über eine Verbindungsstrecke ins nahegelegene Venusberg zur finalen Sonderprüfung , bei der die diesjährigen Champions gekürt werden.

FIM Enduro Vintage Trophy 2025 in Piekoszów, Polen © Future7Media
Beim prestigeträchtigen Wettbewerb „Vintage Veteran Trophy“ geht Gastgeber Deutschland als Titelverteidiger an den Start . Mit der Unterstützung des heimischen Publikums wollen die Deutschen ihren Sieg in Zschopau wiederholen. Doch mit 17 Nationen und 51 Fahrern, die in der Klasse „Vintage Veteran Trophy“ antreten , ist alles angerichtet für die wohl spannendste Ausgabe aller Zeiten.
Als Vizeweltmeister der letzten beiden Jahre peilen die Franzosen zusammen mit Polen, dem Gesamtdritten von 2025, den obersten Platz auf dem Podium an. Der ehemalige Weltmeister Italien will den Titel zurückerobern, den er zuletzt 2024 gewann, während die USA und Australien im Medaillenrennen stets zu den Favoriten zählen. Auch Großbritannien, Spanien, Portugal, die Slowakei, die Niederlande und weitere Nationen sind stark vertreten , sodass ein Platz unter den ersten Fünf hart umkämpft sein wird.
Die beliebten Kategorien Vintage Silver Vase, Vintage Club und Vintage Individual stellen den Großteil der 450 gemeldeten Fahrer. 47 Teams starten in der Klasse Vintage Silver Vase, 67 Teams in der Klasse Vintage Club. Weitere 52 Meldungen in der Kategorie Vintage Individual sorgen dafür, dass die zehnte Auflage der FIM EVT die bisher beliebteste wird .
Die FIM Enduro Vintage Trophy findet vom 29. September bis 3. Oktober in Zschopau, Deutschland, statt. Veranstaltungsinformationen, Live-Ergebnisse und tägliche Berichterstattung finden Sie in der Sportity-App unter dem Passwort FIMEVT, auf Instagram unter @fim_enduro_vintage und auf www.msc-mz.de .
PA: FIM

Tag 1: Enduro Trophy – Obdach im Zirbenland
Das letzte Wochenende der Enduro Trophy versprach pure Action. Denn der letzte Lauf der Enduro Trophy bildete gleichzeitig auch den letzten Lauf der österreichischen Enduro-Staatsmeisterschaft. Somit standen neben den Entscheidungen in den Klassen der Enduro Trophy, auch die Entscheidungen in den ÖM-Klassen an.
Die beiden Führenden der ÖM-Open Klasse, kamen mit lediglich 9 Punkten Unterschied zum Saisonfinale angereist. Valentino Hutter (X-Grip Racing Team), welcher in der zweiten Saisonhälfte einiges an Boden auf Maurice Egger (Factory Team Walzer) gut gemacht hatte, hatte für dieses Wochenende ein klares Ziel – den Enduro Staatsmeistertitel nach Weiz zu holen.
Unter perfekten Bedingungen wurde am Samstag pünktlich um 10:00 Uhr der erste Tag des finalen Rennwochenendes in Obach im Zirbenland gestartet. Valentino Hutter und Maurice Egger starteten zuerst in die über 60km lange Etappe. Von ca. 780m Seehöhe ging es durch die Wälder Obdachs zum ersten Test auf ca. 1270m Seehöhe. Dort fand die erste Sonderprüfung SP1 „Harvester Test Rüf“ statt. Dieser Enduro-Test stellte die Fahrer auf die Probe, da dieser mit tückischen Wurzeln und Engen Passagen gespickt war. Anschließend führte die Etappe auf die Schmelz, auf über 1570m Seehöhe, und von dort ging es über Wiesen und durch Wälder zurück ins Tal, wo der zweite Enduro-Test SP2 „Deixelberg“ sowie der Motocross-Test „Motocross Test Schöckel“ am Programm stand.
Am Deixelberg war vor allem Mut gefragt, die Hänge und Abfahrten konnten Teils mit Vollgas genommen werden. Beim Motocross-Test war vor allem die Kurventechnik der Fahrer gefragt und ein besonderes Highlight für die Zuschauer bildete der „Rubner Holzbau“ Zielsprung. Die Etappe selbst hatte alles zu bieten, was das Enduro-Herz begehrt. Von steilen Auf- und Abfahrten über Singletrails im Wald bis hin zu einem besonderen Schmankerl, einer Zuschauerzone bei Familie Gruber, wo über Hindernisse direkt im Stall gefahren wurde.

Nach zwei gefahrenen Runden und sechs Sonderprüfungen, konnte sich in der Klasse ÖM-Open Valentino Hutter (X-Grip Racing Team) vor, Anton Vötsch (DM Racing Team) und Gal Hauptmann, durchsetzen. Titelverteidiger und derzeit führender der ÖM-Open Wertung Maurice Egger (Factory Team Walzer) landete auf dem vierten Platz. Valentino Hutter konnte somit seinen Punkterückstand von 9 auf nur 2 Punkte reduzieren.
In der Klasse ÖM-Junior setze sich Nace Jelenc (DM racing Team) vor Lukas Hofer (Enduro Club Wechselland) und Nik Podobnik. Lorenz Steinkellner (Bischof Immobilien) landete auf dem vierten Platz, welcher Ihm für den Titel in der Junioren-Staatsmeisterschaft mehr als reichte.
Maximilian Hofer (MSC Mattighofen Racing Team) reiste bereits als Jugend-Staatsmeister 2026 zum Rennen in Obdach an und fuhr somit ohne Druck, was er auch auf der Strecke zeigte. Er gewann souverän vor Markus Ofner (Enduro Club Wechselland) und Lukas Heckenbichler (MSC Carinthian Juniors).
Die Klasse E1 wurde, wie auch bereits im Rest der Saison von Nico Sterner (DM Racing Team) dominiert. Das Podest komplettierten Ulrich Mayer (Bischof Immobilien) und Michael Seitlinger. Weiters konnte sich Nico Sterne seinen Gesamtsieg in der Klasse E1 mit diesem Sieg fixieren.
In der nächsthöheren Klasse E2 startete dieses Wochenende mit Patrick Neisser (Neisser Sonnenschutz/Ducati Rosenberger) ein bekanntes Gesicht der österreichischen Enduro Szene als Gaststarter. Er feierte ein fulminantes Comeback mit einem souveränen Sieg. Zweiter wurde Stefan Oberngruber (Watzinger Motorrad/Quabus) – Gesamtsieger Klasse E2 – und dritter Florian Leitner (Leitner Racing).
In der hubraumstärksten Klasse E3 konnte David Miklau (AlloutEnduroUnion) seinen ersten Sieg in dieser Klasse für diese Saison feiern. Auf den Plätzen zwei und drei landeten Dominik Gappitz (HVT Molare Racing) und Markus Schinkinger (Enero Racing).
Max Dorfer (DM Racing Team) ließ in der Klasse Jugend nichts anbrennen und feierte seinen sechsten Sieg diese Saison. Somit gewann er alle sechs Läufe der Enduro Trophy und kürte sich um Gesamtsieger der Klasse Jugend. Lorenz Schweiger (Meki) wurde hinter Max Dorfer Zweiter und Paul Wurzer (Euro Motors Graz) Dritter.
Bei den Damen konnte sich erneut Carina Starzinger vor Luise Breuckner (MSC Mattighofen) und der deutschen Anja Biethahn (MC Augsburg e.V. – Steinhuepfer) durchsetzen. Carina Starzinger sicherte sich somit den Gesamtsieg in der Damenklasse.
In der Klasse Senioren konnte der Slovene Jaka Seles vor Daniel Stocker (X-Grip) und seinem Landsmann Milos Novakovic den Sieg feiern. Milos reichte jedoch ein dritter Platz um sich den Gesamtsieg dieser Klasse zu sichern.
Bei den Legends, feierte Karl Oswald (Knopper Racing Team) einen Sieg vor Lukas Bleiner (Enduro Team Vorarlberg) und Günter Schophol.
Darüber hinaus wurde bei der Zirbenland Trophy auch um internationale Punkte gefightet. In der Kategorie Challenger wurden am Samstag wieder Punkte für das Hard Enduro World Ranking (HEWR) vergeben. https://enduroworldranking.com
Zur Wertung gelangten die drei ÖM Klassen Open, Junior und Jugend. Es siegte Valentino Hutter (AUT) vor Nace Jelenc (SLO) und Anton Vötsch (AUT).

Tag 2: Enduro Trophy – Obdach im Zirbenland
Am Sonntag stand der letzte Lauf zur Enduro Trophy und somit auch der letzte Lauf zur österreichischen Enduro-Staatsmeisterschaft an. Die Spannung war bereits in der Früh zu spüren, nachdem Valentino Hutter (X-Grip Racing Team) am Samstag seinen Punkterückstand auf Maurice Egger (Factory Team Walzer) von 9 auf 2 Zähler reduzieren konnte. Pünktlich um 10:00 Uhr ging es für die ersten Fahrer bei perfekten Bedingungen rein in die Etappe. Nach einer Fahrzeit von ca. 30 Minuten, trafen die ersten Fahrer der Klasse ÖM-Open bei der Sonderprüfung SP1 „Harvester Test Rüf“ ein. Anschließend ging es über eine Stunde weiter zur zweiten Sonderprüfung SP2 „Deixelberg“ und direkt danach zum SP3 „Motocross Test Schöckel“. Obwohl bereits auf allen drei Sonderprüfungen gefahren wurde, überzeugten die Sonderprüfungen mit großartigen Linien und einem super Zustand.
Anton Vötsch (DM Racing Team) feierte am Ende des Tages seinen Premierensieg in der Klasse ÖM-Open und verwies Valentino Hutter (X-Grip Racing Team) mit nur 3 Zehntelsekunden auf den zweiten Platz. Dritter wurde Maurice Egger (Factory Team Walzer). Spannender und knapper konnte die Entscheidung der österreichischen Enduro-Staatsmeisterschaft kaum sein. Valentino Hutter konnte mit seinem zweiten Platz erneut zwei Punkte auf Maurice Egger gutmachen, somit gab es einen Punktegleichstand. Weiters hatten beide Fahrer gleich viele Siege sowie zweite Plätze und damit wurde die Staatsmeisterschaft anhand der Anzahl an dritten Plätzen entschieden. Neuer Enduro Staatsmeister der Klasse ÖM-Open wurde somit der erst 19-jährige Valentino Hutter vom X-Grip Racing Team.

Auch in der Klasse E1 gewann ein Fahrer des DM Racing Teams. Nico Sterner, welcher bereits als Gesamtsieger der Klasse E1 feststand, sicherte sich auch im letzten Rennen der Enduro Trophy den Sieg. Zweiter wurde Markus Puster (Leitner Racing) und Dritter, wie bereits am Samstag, Michael Seitlinger.
In der Klasse E2 gewann erneut der Markenbotschafter von Ducati Patrick Neisser (Neisser Sonnenschutz/Ducati Rosenberger) auf seiner Ducati Desmo450 EDS vor dem Gesamtsieger der Klasse E2 Stefan Oberngruber (Watzinger Motorrad/Quabus) und dem Vizemeister der Klasse E2 Christian Öffl (iBi Bischof Immobilien).
Die Klasse E3 dominierte diesen Sonntag Dominik Gappitz (HVT Molare Racing) vor dem Gesamtsieger dieser Klasse David Miklau (AlloutEnduroUnion) und Markus Schinkinger (Enero Racing).
Carina Starzinger ließ sich den Sieg im letzten Rennen der Saison nicht nehmen und gewann mit über drei Minuten Vorsprung souverän die Damenklasse. Zweiter wurde die Deutsche Anja Biethahn (MC Augsburg e.V. – Steinhüpfer) und Dritte die Steirerin Gerlinde Kautschitz (Auto Feeberger).
Bei den Senioren setzte sich Anton Edlinger (Enduro-Austria) mit knapp 5 Sekunden gegenüber den beiden österreichischen Enduro Legenden Daniel Stocker (X-Grip) und Markus Tischhart (MSC Gailtal/HVT) durch.
Die Klasse der Legenden wurde, wie bereits am Samstag, von Karl Oswald (Knopper Racing Team) dominiert. Er verwies Lukas Bleiner (Enduro Team Vorarlberg) auf den zweiten und Thomas Kleinwächter (Bilstain) auf den dritten Platz.
Am Nachmittag fanden dann noch die Rennen der Klassen Bambini und Kinder statt. Die Rennen wurden auf der Sonderprüfung SP3 „Motocross Test Schöckel“ ausgetragen.
In der Klasse Bambini festigte der Kärntner Luis Moser (LSM3 Rally Union) mit einem Sieg den Gesamtsieg in dieser Klasse. Zweiter wurde der Gesamtzweite Leon Tazreiter (EC Gravel Pit) und Dritter Noah Heckenbichler (MSC MX-Meadow Racing Team). Besonders hervorzuheben ist auch die Leistung der jüngsten Teilnehmerin im Feld Charlotte Brose (Stöckl Farm Lichendorf) welche mit Ihrer KTM SXE 2 die steilen Auf- und Abfahrten meisterte.
Bei den Kindern kam es zum Showdown der beiden Brüder Alex und Mike Kogelmann (jeweils MSC-Schrems). Die beiden lieferten sich ein Battle über 11 Runden mit dem besseren Ausgang für Mike Kogelmann. Den Gesamtsieg holte sich jedoch Alex Kogelmann. Dritter in dieser Klasse wurde Raphael Lobnig (MSC MX-Meadow Racing Team).
Eine perfekte Enduro Trophy Saison liegt hinter uns. Mit traumhaften neuen Locations wie Strassburg, einem perfekten Abschlussrennen im klassischen Format in Obdach und Klassikern wie dem Red Bull Ring und der Buckelhube in Murau oder auch Perchau, war für allen etwas dabei. Ein großer Dank gilt dem gesamten Team der Enduro-Trophy, den Fahrern und Fahrerinnen als auch dem Seriensponsor iBi Bischof Immobilien und allen weiteren Sponsoren, welche dieses Jahr mit an Bord waren. Im Hintergrund werden bereits Gespräche für die nächste Saison geführt, um den Fahrern für 2027 wieder perfekte Rennen liefern zu können.
See you next Year – Let’s Duro!
Weitere Informationen zur Enduro Trophy sind der Homepage www.enduro-trophy.com oder der Sportity App, dem offiziellen Notice Board der Enduro Trophy, zu entnehmen.
Infos: www.enduro-trophy.com
Instagram: enduro_trophy
Facebook: Enduro Trophy
Vale Hutter (links) holt sich den ÖM Titel!
PA: Sportduro/Mag. Michael Marn, Fotos: Copyrights: Sportduro/Lucas Pripfl

Das traditionelle Treffen mit Sturm und Kastanien beim Team Knopper!
Einladung: Auch im Oktober 2026 wird beim Team Knopper wieder der Ofen eingeheizt. Das traditionelle Treffen mit Kastanien und Sturm findet am Freitag 02.10.2026 ab13 Uhr statt.
Tradition trifft Leidenschaft - KTM Knopper ist seit über 30 Jahren eure KFZ-Meisterwerkstatt in den steirischen Weinbergen. Benzingespräche mit einem Team, das weiß wovon es spricht - Bekannt als aktive Endurosportler und von vielen Veranstaltungen, von der technischen Abnahme bei FIM Rennen über Wüstenfahrten bis zur Teilnahme an den ISDE und mehr...
Das Team Knopper freut sich auf deinen Besuch!
Weitere Infos auf: https://knopper-kfz.at/
Google Maps Link: Hier direkt zum Team Knopper navigieren
Adresse:
KTM Knopper Günter
Lestein 74
8511 St. Stefan/ Stainz
03463/ 81 167

AUNER HardEnduroSeries Germany: Rekordkulisse und perfekter Saisonabschluss beim Isegrim Enduro in Schwepnitz – Strauss gewinnt das Finale
Mit dem Isegrim Enduro in Schwepnitz ging am Samstag die Saison 2026 der AUNER HardEnduroSeries Germany zu Ende. Für den siebten und letzten Saisonlauf hätte der Rahmen dabei kaum besser sein können: Bestes Herbstwetter, ideale Streckenbedingungen und eine neue Rekordkulisse sorgten im Alten Tanklager für einen würdigen Abschluss eines ereignisreichen HESG-Jahres.
Schon im Vorfeld hatte sich mit einem starken Nennergebnis abgezeichnet, dass das Interesse am Finale besonders groß sein würde. Am Renntag bestätigte sich dieser Eindruck auch entlang der Strecke. So viele Zuschauer wie noch nie verfolgten das Isegrim Enduro und sorgten vor allem an den bekannten Schlüsselstellen für eine besondere Atmosphäre.
Auch die äußeren Bedingungen spielten dem Veranstalter in die Karten. Die Strecke präsentierte sich in einem nahezu optimalen Zustand und bot den Fahrern genau die Mischung aus Grip und technischem Anspruch, die man sich für ein Hardenduro wünscht.
Besonders gespannt durfte man in diesem Jahr auf die deutlich verlängerte Streckenführung sein. Erstmals seit 2019 wurde wieder ein größerer Waldabschnitt in das Isegrim Enduro integriert. Bereits bei der Planung war darauf geachtet worden, diesen Bereich so zu gestalten, dass er auch für die Hobbyfahrer gut fahrbar bleibt, ohne dabei den typischen Hardenduro-Charakter zu verlieren. Dieses Konzept ging auf: Der neue Abschnitt fügte sich gut in die bestehende Strecke ein und brachte zusätzliche Abwechslung in den Rennverlauf.
Natürlich durften auch die traditionellen Schwepnitzer Schlüsselstellen nicht fehlen. Allen voran der lange Steingarten im Zuschauerbereich verlangte den Fahrern erneut einiges ab und bot den zahlreichen Fans beste Sicht auf die Action.
Eine weitere Premiere verlieh dem Saisonfinale zusätzliche Bedeutung. Erstmals war das Isegrim Enduro als Challenger Event Teil des Hard Enduro World Ranking. Neben den letzten Meisterschaftspunkten der AUNER HardEnduroSeries Germany ging es somit auch um Punkte für das internationale Ranking.
Sportlich war vor dem Finale bereits die wichtigste Entscheidung gefallen. Henry Strauss hatte sich zwei Wochen zuvor in Meltewitz vorzeitig zum Champion 2026 gekrönt und damit nach 2024 seinen zweiten Gesamttitel gewonnen. In Schwepnitz standen jedoch noch zahlreiche Klassenentscheidungen aus, sodass bis zum letzten Rennen der Saison genügend Spannung vorhanden war.

Fakten, Isegrim Enduro Schwepnitz 26.09.2026
Wetter: 21 Grad, bewölkt
ACE Bikes Prolog Award Sieger: Henry Strauss (Husqvarna)
Sieger: Henry Strauss (Husqvarna)
Champion Öl Fastest Lap: Leon Hentschel (Beta), 6:38.846
Strauss auch im Prolog das Maß der Dinge
Bereits beim ACE Bikes Prolog Award zeigte sich erneut, dass Henry Strauss 2026 in dieser Disziplin das Maß der Dinge war. Der bereits feststehende Champion setzte auf der Schwepnitzer Prologstrecke mit 3:14,304 Minuten die Tagesbestzeit und distanzierte die Konkurrenz deutlich.
Hinter Strauss sorgte Arvid Meyer auf der Stark Varg für die zweitschnellste Zeit. Mit 3:22,415 Minuten fehlten ihm 8,111 Sekunden auf die Spitze. Nur knapp dahinter bestätigte Milan Schmüser nach seinem starken Comeback in Meltewitz erneut seine Form. Der Vorjahreschampion belegte mit 3:23,601 Minuten Rang drei, während Leon Hentschel auf Platz vier folgte.
Auch bei den X-GRIP Junioren gab es bereits im Prolog ein wichtiges Signal für die noch offene Titelentscheidung. Tabellenführer Luca Kropitsch fuhr auf einen starken fünften Gesamtrang und war damit schnellster Junior.
Für Strauss bedeutete die Tagesbestzeit gleichzeitig einen weiteren Erfolg zum Abschluss einer starken Saison: Neben dem Sieg beim Schwepnitzer Prolog sicherte sich der 17-Jährige auch die Jahreswertung des ACE Bikes Prolog Award 2026. Damit ging neben dem Championat und dem PRO-Titel auch die Prolog-Wertung an Strauss.

Strauss und Hentschel gewinnen die Gruppenrennen
In den beiden 90-minütigen Gruppenrennen ging es anschließend um die Qualifikation für das große Finale. Im ersten Lauf setzte Henry Strauss seine starke Vorstellung fort. Der frischgebackene Champion absolvierte neun Runden und gewann mit 3:42 Minuten Vorsprung vor Milan Schmüser. Auf Gesamtrang drei folgte Luca Kropitsch, der damit zugleich bester X-GRIP Junior war. Strauss setzte mit 10:13,798 Minuten außerdem die schnellste Runde des Rennens.
Eine besondere Leistung zeigte Loris Solbrig. Der bereits als Meister feststehende Nachwuchsfahrer gewann die 85ccm-Klasse und schaffte mit sieben gefahrenen Runden als 20. der Gesamtwertung sogar den Einzug in das große Finale.
Im zweiten Gruppenrennen übernahm Leon Hentschel das Kommando. Nach neun Runden gewann er mit 1:14 Minuten Vorsprung vor Arvid Meyer, während Eric Seifert auf der zweiten Stark Varg Rang drei belegte. Seifert fuhr mit 9:55,598 Minuten zugleich die schnellste Runde beider Gruppenrennen.
Auch hier fiel eine weitere Meisterschaftsentscheidung. Die Damen gingen traditionell im zweiten Gruppenrennen an den Start. Julia Bittner setzte sich mit sechs Runden gegen Dorothea Maaz durch und machte mit einem weiteren Klassensieg endgültig den Damentitel 2026 perfekt.
HESG Kids sorgen ebenfalls für Action
Auch für die HESG Kids bildete Schwepnitz den Abschluss der Saison. Die 50ccm- und 65ccm-Piloten gingen in zwei kurzen Läufen auf die Strecke und sorgten vor der großen Zuschauerkulisse ebenfalls für spannende Rennen.
In der 50ccm-Klasse war Eddy Martin der dominierende Fahrer des Tages. Er gewann beide Läufe und holte sich mit der Maximalpunktzahl von 50 Punkten den Tagessieg. Dahinter herrschte Punktgleichstand: Emma Donath und Arthur Mehlhose kamen jeweils auf 42 Zähler. Durch ihren zweiten Platz im entscheidenden zweiten Lauf ging Tagesrang zwei an Donath, Mehlhose wurde Dritter.
Besonders spannend verlief die 65ccm-Klasse. Den Tagessieg sicherte sich Kian Leppelmeier, der in beiden Läufen Zweiter wurde und damit 44 Punkte sammelte. Dahinter lagen Szymon Klepacz und Oskar Renner mit jeweils 43 Punkten nur einen Zähler zurück. Klepacz gewann den zweiten Lauf und belegte damit in der Tageswertung Rang zwei vor Renner.
Für Szymon Klepacz reichte dieses Ergebnis gleichzeitig für die wichtigste Entscheidung: Er sicherte sich in Schwepnitz den HESG-Meistertitel 2026 in der 65ccm-Klasse. Damit stand neben dem bereits vorzeitig feststehenden 85ccm-Champion Loris Solbrig ein weiterer Nachwuchsmeister fest.

Strauss krönt seine Meistersaison mit dem Finalsieg
Vor voll besetzten Zuschauerbereichen stand am späten Nachmittag der Höhepunkt des Isegrim Enduro auf dem Programm. 46 Fahrer hatten sich für das Finale über 55 Minuten plus eine Runde qualifiziert. Gefahren wurde auf der bekannten Finalstrecke, auf der vor allem das tückische Steinfeld bergauf noch einmal für spektakuläre Szenen sorgte und den Fahrern zum Ende eines langen Renntages alles abverlangte.
An der Spitze machte Henry Strauss noch einmal deutlich, warum er sich bereits in Meltewitz vorzeitig zum Champion 2026 gekrönt hatte. Der 17-Jährige setzte sich über neun Runden durch und gewann das letzte Finale des Jahres in 1:02:49,513 Stunden. Mit 3:24 Minuten Rückstand folgte Leon Hentschel auf Rang zwei. Milan Schmüser bestätigte nach seinem Comeback in Meltewitz erneut seine starke Form und komplettierte als Dritter das Podium. Dahinter folgten mit Eric Seifert und Arvid Meyer gleich zwei Fahrer auf der Stark Varg. Die schnellste Finalrunde ging an Hentschel, der in Runde fünf 6:38,846 Minuten fuhr.
Für Strauss hatte dieser Erfolg noch eine ganz besondere Bedeutung. Trotz seiner bisherigen Erfolge in der AUNER HardEnduroSeries Germany hatte er das Isegrim Enduro bislang noch nie gewonnen. 2026 gelang ihm nun erstmals der Triumph – und damit durfte er auch zum ersten Mal die begehrte Schwepnitzer Wolfstrophäe entgegennehmen.
Der außergewöhnliche Pokal wurde direkt vor Ort mit der Kettensäge gefertigt. Auch in diesem Jahr entstand der Wolf durch die Hände von Manuel Wondrak, Deutscher Meister im Kettensägenschnitzen. Damit nahm Strauss zum Abschluss seiner Meistersaison nicht nur den Tagessieg, sondern zugleich eines der außergewöhnlichsten Erinnerungsstücke der HESG-Saison mit nach Hause.
Kropitsch, Blazovich und Woesner machen ihre Titel perfekt
Spannend blieb es bis zum Schluss bei den X-GRIP Junioren. Hier lieferte Luca Kropitsch genau das Ergebnis, das er im Titelkampf benötigte. Der Österreicher brachte acht Runden ins Ziel und belegte damit sogar den starken sechsten Gesamtrang. Gleichzeitig gewann er die Juniorenwertung vor Linus Albert und Felix Strauss und sicherte sich mit diesem Erfolg den X-GRIP Juniorentitel 2026. Peter Fakler gewann die HESG-E.
Emil Kessler, der in Meltewitz noch sein erfolgreiches Comeback gefeiert hatte, wurde im Finale Vierter der Junioren und 13. der Gesamtwertung. Dahinter folgten in der Juniorenwertung Karl Rink und Fynn Böhme.
Auch bei den Amateuren fiel die Meisterschaftsentscheidung erst beim Finale. Jakob Blazovich ließ nichts mehr anbrennen. Mit sechs Runden erreichte er als bester Amateur den 17. Gesamtrang und gewann damit nicht nur die Tageswertung seiner Klasse, sondern sicherte sich zugleich den Amateurtitel 2026.
Eine ganz besondere Ausgangslage gab es bei den Senioren. Nachdem sich der bisherige Tabellenführer Kai Uebe in Meltewitz verletzt hatte und beim Finale nicht antreten konnte, bekam Manuel Woesner noch einmal seine Chance auf den Titel. Woesner nutzte sie: Mit fünf Runden gewann er die Seniorenwertung und machte damit beim letzten Rennen des Jahres den Seniorentitel 2026 perfekt.
Bemerkenswert war zudem noch einmal der Auftritt von Loris Solbrig. Nachdem er bereits sein Gruppenrennen in der 85ccm-Klasse gewonnen und sich für das Finale qualifiziert hatte, stellte er sich mit seiner KTM SX 85 auch der großen Finalstrecke. Solbrig brachte drei Runden ins Ziel und beendete das Finale auf Gesamtrang 37.
Damit waren nach dem letzten Zieleinlauf des Jahres auch die noch offenen Meisterschaftsfragen beantwortet. Henry Strauss beendet die Saison als Championat- und PRO-Meister, Luca Kropitsch ist X-GRIP Junioren-Meister, Jakob Blazovich Amateur-Meister und Manuel Woesner Senioren-Meister. Julia Bittner hatte ihren Damentitel bereits im zweiten Gruppenrennen endgültig abgesichert, während bei den HESG Kids Szymon Klepacz in der 65ccm- und Loris Solbrig in der 85ccm-Klasse die Meisterschaft gewannen.
Team X-GRIP gewinnt den WEBER #werkeholics Team Award
Auch im WEBER #werkeholics Team Award fiel in Schwepnitz die endgültige Entscheidung über die Jahreswertung. Nach einer Saison, in der die Teams bei allen Läufen gemeinsam Punkte sammelten, setzte sich am Ende das Team X-GRIP durch und sicherte sich den Teamtitel 2026.
Damit durfte X-GRIP beim Saisonabschluss einen weiteren Erfolg feiern. Neben starken Einzelergebnissen über die gesamte Saison hinweg zahlte sich vor allem die geschlossene Mannschaftsleistung aus, die schließlich den Ausschlag in der Jahreswertung des WEBER #werkeholics Team Award gab.
Meisterehrung setzt den Schlusspunkt unter die Saison 2026
Nach dem sportlichen Ende war der Finaltag in Schwepnitz noch lange nicht vorbei. Am Abend standen bei der großen Meisterehrung der AUNER HardEnduroSeries Germany die erfolgreichen Fahrer der Saison noch einmal gemeinsam im Mittelpunkt.
Damit endete vor der Rekordkulisse in Schwepnitz eine abwechslungsreiche Saison, die die Fahrer mit unterschiedlichsten Strecken und Rennformaten gefordert hatte. Vom Saisonauftakt in Neuhaus-Schierschnitz über Reetz und die Premiere in Kronach, das Jubiläums-Doppelwochenende in Reisersberg und das besondere Rennformat in Meltewitz bis hin zum großen Finale in Schwepnitz bot die Saison 2026 zahlreiche Höhepunkte.
Den sportlichen Schlusspunkt setzte ausgerechnet der bereits feststehende Champion selbst: Henry Strauss gewann Prolog, Gruppenrennen und Finale und holte sich erstmals den begehrten Schwepnitzer Wolf. Damit verabschiedete sich die AUNER HardEnduroSeries Germany mit einem würdigen Finale aus der Saison 2026 – und richtet den Blick nun bereits auf die 10. Saison im Jahr 2027.
Aktuelle Informationen zur AUNER HardEnduroSeries Germany sind jederzeit auf www.hardenduro-germany.de sowie in den sozialen Medien verfügbar.

PA: DG Design, Fotos: Michel238pic/Michel Kuchel
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