
Enduroworldranking.com hat sich bereits im ersten Jahr als weltweite Rangliste in aktuell 27 Rennen mit über 2.500 Fahrern aus 60 Nationen etabliert. Wir machen die Leistungen der Athleten sichtbar und entwickeln den Enduro-Sport gemeinsam mit Partnern weiter.
Link: https://enduroworldranking.com/
Das World Ranking ergänzt nationale und internationale Meisterschaften und wahrt die Bedeutung ihrer Titel.
Das Preisgeld in Höhe von 100.000 US-Dollar wird im März 2027 ausgezahlt.
Die künftige Preisgeldvergabe wird gemäß Reglement gemeinsam mit WERA, der World Enduro Riders Association, weiterentwickelt. Auch Partner der Industrie werden in die Abstimmung eingebunden.
Wir laden euch ein, eure Hard-Enduro-Veranstaltungen für die Saison 2027 einzutragen und damit die internationale Sichtbarkeit eurer Events und ihrer Teilnehmer zu stärken und ihre Attraktivität für Fahrer, Zuschauer und Sponsoren weiter zu steigern.
Die Einstufung in die Ranking-Kategorien erfolgt weiterhin nach den Kriterien des EW-Reglements.
Die Teilnahme der Veranstalter ist für jeden Rennfahrer wichtig und vorteilhaft. Sie macht die erbrachten Leistungen sichtbar und gibt Partnern und Sponsoren einen zusätzlichen Anreiz, die Athleten zu unterstützen.
Auch ohne bestätigten Termin könnt ihr eure Veranstaltung mit dem geplanten Monat voranmelden. Das genaue Datum lässt sich später ergänzen. Für die Kalenderplanung bitten wir um eine möglichst baldige Registrierung.
Veranstaltung anmelden: enduroworldranking.com/registration
Zur Unterstützung bei der Planung des Veranstaltungskalenders 2027 stehen die Termine folgender Großveranstaltungen bereits fest:
Red Bull Erzbergrodeo: 27. bis 30. Mai 2027
Teilnehmerregistrierung ab 16. November 2026.
Red Bull Romaniacs: 27. bis 31. Juli 2027
Teilnehmerregistrierung ab sofort geöffnet.
Eure Vorteile als Veranstalter:
- Weltweite Sichtbarkeit eurer Veranstaltung innerhalb einer transparenten Hard-Enduro-Plattform.
- Veröffentlichung der Ranking-Positionen eurer angemeldeten Teilnehmer zur Aufwertung eurer Veranstaltung.
- Messbare Leistungsdaten als Grundlage für die Ansprache von Partnern und Sponsoren.
- Stärkung nationaler Veranstaltungen und zusätzliche Teilnahmemöglichkeiten für Fahrerinnen und Fahrer.
Für Unterstützung steht euch unser Office unter
Die erste Saison hat schon jetzt eindrucksvoll gezeigt, was wir gemeinsam erreichen konnten. Vielen Dank für euer Vertrauen, eure Zusammenarbeit und dafür, dass ihr Teil der Hard Enduro World Ranking Community seid. Wir freuen uns darauf, das volle Potenzial unseres Sports zu nutzen und die Zukunft des Hard-Enduro-Sports gemeinsam mit euch erfolgreich zu gestalten.
Wir freuen uns auf eine starke gemeinsame Saison 2027!
PA: MWR Motorsport World Ranking GmbH

Herausragender Erfolg für Michael Walkner: Salzburger Hard-Enduro-Star kürt sich zum dritten Mal zum Italienischen Meister
San Rocco di Piegara-Verona, 3./4. Oktober 2026: Beim zweitägigen Event „Extreme Snakes“ – der fünften und letzten Station der hochkarätigen Rennserie – Campionato Italiano Enduro Estremo - sicherte sich der Salzburger auf seiner GASGAS den begehrten Gesamttitel in der Gold-Klasse. Es ist nach 2021 und 2024 bereits sein dritter Meisterschaftserfolg in der stark besetzten italienischen Serie.
Die Vorzeichen für das Finale standen nicht besonders gut, da eine gebrochene Rippe, zugezogen vor drei Wochen beim Training in Italien, noch nicht vollständig verheilt ist, und Michael nicht schmerzfrei an den Start gehen konnte. Doch auch sein Hauptkonkurrent in der italienischen Meisterschaft Lorenzo Gandola kämpfte mit einer vor kurzem zugezogene Verletzung am Unterarm.
In den beiden Finalläufen belegte Walkner hinter Sonny Goggia jeweils den zweiten Rang.

„Ich bin einfach nur überglücklich, dass alles so aufgegangen ist und ich nach der Verletzungspause fast wieder mein ursprüngliches Level erreichen konnte“, zeigte sich Walkner im Ziel sichtlich emotional und erleichtert.
Der frischgebackene dreifache Champion weiß aber auch genau, wem er diesen Triumph zu verdanken hat: „Ein riesiges Danke gilt meinem gesamten Team – ganz besonders meinem Papa und meinem Bruder. Ohne ihren unermüdlichen Support und den perfekten Rückhalt im Hintergrund wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen.“

PA: Fam. Walkner, Bilder: Walkner (Siegerehrung: L. Gandola (I) ; M. Walkner (A); M. Pedretti (I); (von li nach re )
4. Lauf der FIM Rallye-Raid-Weltmeisterschaft 2026 – Rallye du Maroc
Edgar Canet vom Red Bull KTM Factory Racing Team hat die Rallye du Maroc, den vierten Lauf der FIM Rally-Raid-Weltmeisterschaft 2026, gewonnen. Der Spanier, der vom ersten Tag an um den Gesamtsieg mitfuhr, fuhr auf seiner KTM 450 RALLY ein kalkuliertes Rennen und feierte seinen ersten RallyGP-Sieg vor Teamkollege und Führendem der Gesamtwertung, Daniel Sanders . Luciano Benavides zeigte ebenfalls eine starke Leistung und belegte den vierten Platz in der Gesamtwertung.

Nach der Sommerpause reiste das Team zur vierten Runde der Rallye-Saison nach Marokko. Sanders, der vor der Rallye du Maroc die Meisterschaft anführte, konzentrierte sich darauf, seinen Vorsprung zu verteidigen, während Benavides und Canet von ihren Plätzen drei und sieben in der Gesamtwertung aufsteigen wollten.
Nach durchwachsenen Ergebnissen in der bisherigen Saison reiste Canet hochmotiviert nach Marokko. Seine Woche dort begann stark mit der zweitschnellsten Zeit im Prolog. Der talentierte Fahrer zeigte anschließend auf allen fünf Wertungsprüfungen außergewöhnliche Konstanz und beendete keine einzige außerhalb der Top Vier, was ihm schließlich den Gesamtsieg einbrachte. Dieser Sieg markiert Canets ersten RallyGP-Sieg und bringt ihn auf den fünften Platz in der Meisterschaftswertung.
Edgar Canet: „ Ich bin überglücklich. Es ist ein Wechselbad der Gefühle, und was wir erreicht haben, fühlt sich noch etwas unwirklich an. Ich brauche wohl noch etwas Zeit, um das alles zu verarbeiten, aber ich bin einfach superglücklich. Wir haben allen gezeigt, was wir können und wo wir hingehören, und darauf bin ich wirklich stolz. Es war ein verrücktes Rennen mit vielen Höhen und Tiefen, und die Navigation war extrem wichtig. An manchen Stellen hatte ich das Gefühl, genau am richtigen Ort zu sein und das Richtige zu tun. Diese Rallye zu gewinnen, ist ein unglaubliches Gefühl, und ich bin sehr zufrieden mit dem Erreichten. Hoffentlich war das nicht der letzte Sieg.“
Nachdem Sanders die beiden vorherigen Läufe der Serie in Portugal und Argentinien gewonnen hatte, führte er die Meisterschaft mit drei Punkten Vorsprung an. Um seinen Vorsprung weiter auszubauen und den dritten Sieg in Folge zu holen, startete Sanders mit dem Prolog-Sieg in die Woche in Marokko. Nach einem zweiten Platz auf der ersten Etappe gewann der Australier die zweite – seinen 35. Etappensieg insgesamt – und übernahm damit die Rallye-Führung. Auf der dritten Wertungsprüfung kostete ihn ein kleiner Navigationsfehler teuer: Sanders belegte den siebten Platz und fiel in der Gesamtwertung auf den dritten Rang zurück. Ein weiterer Etappensieg am vierten Tag brachte ihn wieder an die Spitze der Rallye. Ein fünfter Platz auf der letzten Wertungsprüfung ließ ihn jedoch auf den zweiten Platz in der Endwertung zurückfallen. Mit seinem zweiten Platz baute Sanders seinen Vorsprung in der Meisterschaft auf 13 Punkte vor seinem Teamkollegen Benavides aus.
Daniel Sanders: „Ich bin natürlich froh, ins Ziel gekommen zu sein und weiterhin eine gute Position in der Meisterschaft zu haben, aber persönlich war es eine frustrierende Rallye. Ich wusste, dass es heute eng werden würde und habe alles gegeben, aber leider hat es am Ende nicht ganz gereicht. Ich habe im Laufe der Woche einige Fehler gemacht und es gab ein paar Situationen, die nicht so liefen, wie wir es uns gewünscht hätten. Deshalb ist es enttäuschend, denn ich hatte das Gefühl, dass wir richtig gut gefahren sind. Positiv ist aber, dass es ein großartiges Ergebnis für das Team ist. Edgar hat seinen ersten RallyGP-Sieg geholt, Luciano wurde Vierter und wir haben während der gesamten Rallye ein sehr hohes Tempo gezeigt. Das Team hat die ganze Woche über großartige Arbeit geleistet und ich habe jeden Tag mein Bestes gegeben, deshalb kann ich erhobenen Hauptes vom Platz gehen. Am wichtigsten ist, dass wir weiterhin die Meisterschaft anführen und mit einer guten Ausgangsposition in den letzten Lauf gehen.“
Benavides zeigte auch in Marokko ein beeindruckendes Tempo und verpasste nur knapp einen kompletten Podiumsplatz für Red Bull KTM in der Gesamtwertung. Der Dakar-Rallye-Sieger von 2026 belegte auf den ersten beiden Etappen den vierten Platz, bevor er die dritte Etappe gewann und in der vorläufigen Gesamtwertung auf den zweiten Platz vorrückte. Ein Navigationsfehler auf der vorletzten Etappe führte jedoch dazu, dass er nur die siebtschnellste Zeit fuhr und auf den dritten Gesamtrang zurückfiel. Obwohl er auf der fünften Etappe Zweiter wurde, reichte es nicht ganz für einen Podiumsplatz neben seinen Teamkollegen, und der Argentinier wurde Vierter. Wichtiger noch: Die gesammelten Punkte brachten ihn auf den zweiten Platz in der Serienwertung.
Luciano Benavides: „Ich freue mich, die Rallye du Maroc als Vierter der Gesamtwertung und mit dem zweiten Platz auf der letzten Etappe beendet zu haben. Es war ein etwas anderes Rennen als sonst, aber ich bin froh, gesund ins Ziel gekommen zu sein und freue mich riesig für das Team. Edgar hat seinen ersten Sieg geholt, Daniel wurde Zweiter und führt weiterhin die Meisterschaft an, und ich bin jetzt ebenfalls Zweiter in der Meisterschaft. Ein großartiges Ergebnis für alle! Wir haben auch einige wirklich gute Verbesserungen am Motorrad erzielt, und ich fühle mich super. Jetzt bereiten wir uns auf Abu Dhabi und das letzte Rennen des Jahres vor. Ich fühle mich stark und blicke sehr positiv auf die nächste Dakar. Ein großes Dankeschön an das gesamte Team und alle, die uns unterstützen.“
Andreas Hölzl – Rallye-Teammanager: „Ich freue mich riesig für Edgar. Er hat die ganze Woche über eine großartige Konstanz gezeigt, und ich bin unglaublich stolz darauf, dass er mit gerade einmal 21 Jahren sein Können unter Beweis gestellt hat. Er hat alle Voraussetzungen, um seinen ersten RallyGP-Sieg einzufahren, und diese Woche hat er wirklich alles gegeben. Das zeigt auch die Stärke des gesamten Teams. Wir hatten in dieser Saison bereits drei verschiedene Sieger: Luciano gewann die Dakar, Daniel holte Siege in Portugal und Argentinien, und jetzt Edgar hier in Marokko. Wir haben eine wirklich starke Fahrerbesetzung, ein großartiges Motorrad, und das gesamte Team leistet hervorragende Arbeit. Die ganze harte Arbeit zahlt sich aus. Ich bin auch sehr zufrieden mit Daniel und Luciano. Daniel wurde Zweiter und führt weiterhin die Meisterschaft an, während Luciano durch seinen vierten Platz auf den zweiten Rang vorrückt. Es war eine harte Rallye unter schwierigen Bedingungen, aber wir sind in einer sehr guten Position und bestens für das Finale vorbereitet. Was auch immer auf uns zukommt, wir werden es mit der gleichen Leidenschaft wie immer angehen.
Vorläufige Ergebnisse – Rallye du Maroc 2026 (nach 5 von 5 Wertungsprüfungen)
1. Edgar Canet (ESP), KTM, 15:41:55
2. Daniel Sanders (AUS), KTM, 15:42:57 +1:02
3. Ricky Brabec (USA), Honda, 15:45:27 +3:32
4. Luciano Benavides (ARG), KTM, 15:49:47 +7:52
5. Adrien Van Beveren (FRA), Honda, 16:05:03 +23:08
Vorläufige Gesamtwertung – FIM Rallye-Raid-Weltmeisterschaft 2026 (nach Lauf 4)
1. Daniel Sanders (AUS), KTM, 87 Punkte
2. Luciano Benavides (ARG), KTM, 74 Punkte
3. Tosha Schareina (ESP), Honda, 74 Punkte
4. Ricky Brabec (USA), Honda, 70 Punkte;
5. Edgar Canet (ESP), KTM, 58 Punkte.
PA: KTM, Foto: Edo Bauer
Vintage Trophy Zschopau - Österreicher erfolgreich in mehreren Klassen!
Nach vier harten Enduro Tagen stand es fest, Vize Weltmeister im Classic Enduro ist das österreichische Trophy Team mit Berni Walzer, Hans und Christian Kaiser .
Der Abschließende Fahrtag begann mit einer 25 km Zubringer Etappe zum Moto Cross Gelände Venusberg,. Ab 10 Uhr starteten dann die 321 verbliebenen Fahrer. Die Fahrer wurden iin 14 Klassen, im 40 minütigen Abstand ins Rennen geschickt. Die drei österreichischen Trophy Vertreter waren in jeden ihrer Läufe, vorne dabei. Den Anfang machte Johann Kaiser er konnte in der Klasse bis BJ. 1975 den 2. Platz hinter dem Italiener Rastrelli, einfahren. Im achten Lauf startete Berni Walzer in der Klasse über 250 ccm bis BJ 1979. Berni setzte sich von Start weg ab, kam als erster in die Startkurve, ein klarer Start- Zielsieg vor dem Deutschen Stefan Hau war unter dem Jubel der mitgereisten Betreuer und Fans gegeben. Somit lag es im letzten Lauf an Christian Kaiser, ob Österreich den 2. Platz halten kann.
Christian genügte ein zweiter Platz hinter dem italienischem Trophy Fahrer Pellegrinelli, den er vom Start weg attackierte und mit ihm gut mithalten konnte. Beide setzten sich vom übrigen Starterfeld ab und es war für uns am Streckenrand eine Frage der Zeit bis Christian zum Überholmanöver ansetzt. Plötzlich zwei Runden vor Schluss musste Christian den Italiener jedoch ziehen lassen. Ein Defekt an der hinteren Trommelbremse seiner Puch 340 ccm, war die Ursache. Aber mit viel Fingerspitzengefühl fuhr Christian das Rennen zu Ende. Unter dem großen Jubel der vielen Mitgereisten Betreuer, stand es nun fest, Österreich ist Vize Weltmeister.
Der Sieg Overall von Berni Walzer in der Klasse B 4, der 3. Platz in der Klasse A 3 von Johann Kaiser und der 2. Platz von Christian Kaiser in der Klasse C3, unterstreichen die Stärke unseres Teams bei dieser Team Weltmeisterschaft der Nationen.
Auch die zwei angetretenen Vase Teams, Österreich 2 mit Günter Schopohl, Roland Ennsmann und Emanuel Strolz konnten ihren Platz 7 und Österreich 1 mit Toni Reisenhofer, Jürgen Wurzer und Peter Pernusch Platz 11 halten. In den einzelnen Die Top then Plätze in den Klassen Overall C3 ein 7. Platz von Emanuel Strolz, und den sechsten Platz von Roland Ennsmann in B2 sind ebenfalls erwähnenswert.
Auch die drei im Bewerb gebliebenen Einzellfahrer Hubert Kemeter, Ilje Steiel und Ronald Gramlich, beendeten das Rennen erfolgreich.
Einziger Wermutstropfen Werner Rabel, er musste das Rennen mit einem erlittenen Muskelriss am Donnerstag, vorzeitig aufgeben.
Ein großer Dank gilt den vielen Mitgereisten Betreuern, ohne Euch wäre ein solcher Erfolg nicht möglich gewesen.
Damit geht eine für alle Beteiligten historische und unvergessliche Classic Enduro Team Weltmeisterschaft im Deutschen Erzgebirge zu Ende.
Link: Ergebnisse Vintage Trophy Zschopau
Link: Facebook Video von Peter Dürnwirth







Bilder und Text Alfred Steinwidder

Spannender hätte die Ausgangssituation kaum sein können, denn der Kapfensteiner KTM Euro Motors Graz Pilot Mario Hirschmugl reiste mit einem minimalen Vorsprung von 2 Punkten zum Finale nach Tokod.
Mario konnte dem Druck standhalten und sicherte sich in einem Herzschlagfinale den Titel des ungarischen Cross-Country Staatsmeisters.
Tagesergebnis:
1.Mario Hirschmugl
2.Norbert Zsigovits
3.Zsombor Horvath
Jahreswertung:
1.Mario Hirschmugl 125 Punkte
2.Norbert Zsigovits 117 Punkte
3.Balazs Silling 69 Punkte

Mario:" Durch den knappen Vorsprung in der Gesamtwertung war der Druck für mich enorm und ich wusste, dass ich mir keine Fehler erlauben durfte. Am Vormittag fand abermals der Supertest auf einer verkürzten Strecke mit künstlichen Hindernissen statt, wo es bereits um wichtige Meisterschaftspunkte ging. Ich konnte den Start im Finale gewinnen und das Rennen knapp hinter Roland Liszka auf einem guten 2. Platz beenden.
Somit konnte ich meinen Vorsprung auf Norbert Zsigovits in der Gesamtwertung auf 4 Punkte ausbauen. Am Nachmittag ging es dann ins Hauptrennen, wo es um die Meisterschaft ging. Diesmal sprang mein Motorrad beim Start schlecht an und ich war im hinteren Teil des Feldes. Durch die extreme Staubentwicklung war das Überholen sehr schwer und es dauerte einige Zeit bis ich nach vorne kam.
Ich wusste, ich muss das Rennen gewinnen, sonst würde es nicht für den Titel reichen. In der zweiten Rennhälfte gab ich nochmal alles und konnte die Führung von Nobert übernehmen und mich dann ständig absetzen. Ich bin megahappy mit meinem Sieg und dem Gewinn der Meisterschaft. Danke an alle Menschen, die mich immer unterstützen und mir zur Seite stehen."

PA: Hirschmugl
Die Vereinigten Staaten haben bei der zehnten Auflage des Rennens in Zschopau, Deutschland, einen historischen Sieg bei der FIM Enduro Vintage Trophy (EVT) errungen.

Fred Hoess bei der FIM Enduro Vintage Trophy 2026 in Zschopau, Deutschland © Future7Media
Als Favoriten auf den Sieg bei der diesjährigen Vintage Veterans Trophy gingen die Vereinigten Staaten in den vierten und letzten Renntag und wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. Das Trio Fred Hoess (Husqvarna), Billy Burns (Can-Am) und Terry Cunningham (Husqvarna) krönte eine nahezu perfekte Woche mit ihrem ersten FIM EVT-Sieg überhaupt .
„ Es war eine unglaubliche Woche“, sagte Höß nach dem letzten Kreuzprüfungstermin in Zschopau. „ Wir sind als Team wirklich zusammengewachsen, um dieses Ergebnis zu erzielen. Vielen Dank an alle für die Unterstützung.“
„Insgesamt war es eine großartige, aber auch harte Veranstaltung. Zschopau gilt als Motorradstadt, und es war definitiv ein spektakulärer Ort zum Rennen!“
Für Österreich ergab sich am vierten Tag keine Chance, von einem Fehler der USA zu profitieren. Dennoch hatten sie allen Grund zum Feiern und beendeten die Woche als Vizemeister . Dank starker Leistungen am dritten und vierten Tag erreichte Italien den dritten Platz in der Gesamtwertung und komplettierte damit das Podium .
Als scheidender Meister der FIM EVT konnte Deutschland auf heimischem Boden nicht den erhofften Podiumsplatz erreichen . Trotz kämpferischer Leistungen belegten sie einen respektablen vierten Platz in der Gesamtwertung. Tschechien komplettierte die Top Fünf.
Am vierten und letzten Renntag krönte der US-Amerikaner Fred Hoess (Husqvarna) eine großartige Rennwoche mit dem Sieg im abschließenden Cross-Test der Vintage Veterans Trophy . Hoess verwies Bernhard Walzer (KTM) auf den zweiten Platz, gefolgt vom Italiener Tullio Pellegrinelli (Puch-Frigerio) auf den dritten.

Podium bei der FIM Enduro Vintage Trophy 2026 in Zschopau, Deutschland © Future7Media
Nach dem Zieleinlauf des Final Cross Test feierte Vintage Silver Vase Italia ausgelassen den Gesamtsieg in der Kategorie Vintage Silver Vase. Vom Start bis ins Ziel in Zschopau dominierten Stefano Bosco (Kramer) , Federico Fregnan (Fantic Motor) und Giuseppe Gallino (Puch) das Geschehen und gewannen mit einem souveränen Vorsprung von zwei Minuten und vierzig Sekunden.
Obwohl sie ihre Konkurrenten nicht mehr einholen konnten, konnte Silver Vase 17 Kramer Werkxx mit ihrer Leistung in der FIM EVT zufrieden sein und sicherte sich den zweiten Platz. Im spannenden Kampf um den letzten Podiumsplatz belegte MC Simson Suhl mit nur vier Sekunden Vorsprung vor MC Scuderia Norelli den dritten Platz. Silver Vase Germany 1 komplettierte die Top Fünf.
Giuseppe Gallino (Puch) aus Italien krönte seinen großartigen Ritt in Zschopau mit dem Sieg im Vintage Silver Vase Final Cross Test am vierten Tag. Frank Philippaerts (Maico) belegte den zweiten Platz, Andrea Rastrelli (MZ) wurde Dritter und sicherte Italien damit einen Dreifachsieg an diesem Tag.
Die Feierlichkeiten für Italien setzten sich in der Vintage Club Team-Klasse fort, wo Tagliamento 1 den Gesamtsieg errang. Nachdem Tagliamento 1 die Kategorie während der gesamten FIM EVT angeführt hatte, leistete sich das Team am letzten Renntag keinen Fehler und gewann mit über drei Minuten Vorsprung .
Deutschland komplettierte das Podium, dank der Clubteams Germany 12 und Germany 2, die den zweiten bzw. dritten Platz in der Gesamtwertung belegten. Eine späte Änderung in den Top Fünf brachte MSC Mauer den vierten Platz ein, womit sie US Leonessa D'Italia 1903 überholten und ihren Konkurrenten auf den fünften Platz verdrängten.
Beim letzten Cross-Test sicherte sich der Italiener Mario Graziani (Maico) den Sieg in der Einzelwertung der Vintage Club Teams, vor dem Niederländer Anton van de Wetering (Maico) auf dem zweiten Platz und dem Tschechen Petr Dokoupil (KTM) auf dem dritten.
Der Tscheche Pavel Koncicky (KTM) sicherte sich am vierten Tag den Sieg in der Vintage-Einzelwertung. Er lag nur eine Sekunde vor dem Briten Matt Yates (Husqvarna) , der Zweiter wurde, und dem Italiener Michele Brezzaro (Maico), der Dritter wurde.

2026 FIM Enduro Vintage Trophy in Zschopau, Deutschland © Future7Media
Nach der denkwürdigen und hart umkämpften zehnten Ausgabe der FIM EVT in Zschopau, Deutschland, ist nun Považská Bystrica in der Slowakei vom 25. bis 29. August 2027 Gastgeber der nächsten Ausgabe.
PA: FIM (Übersetzung)
Link: Ergebnisse Vintage Trophy Zschopau
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Alle Quellen: Enduro4you (Stand: Veröffentlichungsdatum)
- Red Bull Romaniacs 2027: 300 Anmeldungen in der ersten Stunde!
- Finale der Enduro EM 2026 in Woltersdorf / Deutschland!
- Maurice Egger ist Enduro Vize - Staatsmeister 2026!
- Vintage Trophy Zschopau: Österreich weiter auf Platz 2!
- Erster Rollout: Fabian Bachler auf Ducati 450 EDS bei der „Zirbenland Trophy“
- SuperEnduro GP of Germany am 9. Januar 2027 - Ticketverkauf gestartet:
- Vintage Trophy Zschopau: Österreich nach Tag zwei sensationell auf 2. Platz!
- Video: 52 Minuten mitten ins Geschehen der Red Bull Romaniacs 2026!
- Enduro Cross Country Enduro Paha abgesagt - Ersatztermine möglich:
- Die USA behalten am 2. Tag die Führung bei der FIM Enduro Vintage Trophy:
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