
Während eine Hitzewelle Südeuropa weiterhin heimsucht, laufen in der mittelalterlichen Stadt Teruel im Landesinneren nördlich von Valencia die Vorbereitungen für die zweite spanische Veranstaltung in Folge, die als Lauf des FIM Bajas World Cup ausgetragen wird.
Die besten Baja-Fahrer des Sports werden sich zu diesem legendären Rennen versammeln; einige, um ihre Titel zu verteidigen, andere, um einen neuen zu erringen, aber alle angetrieben von dem Streben nach Ruhm und dem Ehrgeiz, die Besten zu sein .
Lorenzo Santolino gewann im vergangenen Jahr die Baja Spain Aragón und wird zusammen mit seinen Teamkollegen vom Team Sherco, dem Südafrikaner Bradley Cox und dem indischen Fahrer Rajendra Revallar , anwesend sein.
Nach seinem Erfolg bei der Baja Extremadura im letzten Monat wird der Brite Ethan Lane (KTM) bestrebt sein, diese Leistung zu wiederholen, während sein Landsmann Alex McInnes (KTM) derzeit mit 58 Punkten die FIM Bajas World Cup-Wertung anführt, vor Abdulhalim Al-Mogheera (46 Punkte) und Titelverteidiger Mohammed Al-Balooshi (44 Punkte).
Lane und McInnes kämpfen auch um den Juniorentitel: McInnes führt deutlich . Er hat 66 Punkte, Lane hingegen nur 25, wobei Lane in dieser Saison erst ein Rennen bestritten hat.
Nachdem er eine Verletzung zu Saisonbeginn überwunden hat, brennt Konrad Dabrowski (KTM) – genau wie Tobias Ebster – darauf, auf die Rennstrecke zurückzukehren. Doch dieses hochkarätige Fahrerfeld wird es schwer haben, das hohe Tempo von Monster Energy Honda-Werksfahrer Tosha Schareina , dreimaliger Gewinner der Baja Spain Aragón (2022, 2023 und 2024), zu kontrollieren.
In der Damenkategorie treten drei Konkurrentinnen an: Joanna Modrzewska (Triumph) führt die Cup-Wertung mit 70 Punkten an und trifft auf Lili-May (Kove) und Dutta Priyankka (KTM) .
Im Quad-Wettbewerb treten neben Jérôme Connart, Antoine Sanchez, Toni Vingut und Dani Vila auch die beiden Girouds Alexandre und Kevin Giroud an. Sie fordern Ahmed Al-Jabar heraus, der aktuell mit 56 Punkten die Quad-Wertung des FIM Bajas World Cups anführt, vor Hani Al-Noumesi (50 Punkte) und Abdulaziz Al-Atawi (36 Punkte). Dieses beeindruckende Teilnehmerfeld verspricht ein spannendes und intensives Rennen.
Während der Baja Spain Aragón herrschen brütende Temperaturen um die 40 °C , was für die Fahrer bei der Rennplanung eine entscheidende Rolle spielt. Für die besten Offroad-Fahrer in der Wüste dient diese vierte Baja der Saison 2026 als hervorragendes Training.
Die Fahrer werden in drei Tagen eine Gesamtstrecke von 810,11 km zurücklegen , darunter 488,68 km zeitgestoppte Auswahlabschnitte .
Die Feierlichkeiten beginnen am Freitag, dem 24. Juli , mit administrativen und technischen Kontrollen, gefolgt von einem 6,48 km langen Prolog, der die Startreihenfolge für die erste Etappe am Samstag festlegt. Diese umfasst 331,15 km Wertungsprüfungen und knapp 190 km Verbindungsstrecken .
Am Sonntag (26. Juli) wird die zweite Etappe über eine Strecke von 151,07 km und 76,48 km Verbindungsstrecken führen .
Infos und Ergebnisse: FIM Bajas World Cup 2026
PA: FIM, Foto: Lorenzo Santolino bei der Baja Spain Aragón 2025 ©_edophoto

Die Red Bull Romaniacs 2026 stehen vor der Tür und im Hard Enduro World Ranking (HEWR) wird sich insbesondere bei den Österreichern wohl wieder einiges ändern.
Derzeit führt Michael Walkner die national Liste der Österreicher an. Insgesamt liegt er auf dem 28. Gesamtrang.
Dahinter auf Platz 2, Lorenz Steinkellner, der mit 5 Rennteilnahmen fleißig Punkte sammeln konnte. Er liegt in der internationalen Wertung auf Rang 30
Danach folgt Lukas Hofer der in der Nationenwertung den 3. Rang belegt und in der Gesamtliste auch noch unter den Top 40 ist.
Michael Walkner ist der einzige Österreicher in der Gold Klasse der RBR. In den anderen Klassen sind allerdings über 50 Fahrer und Fahrerinnen aus Österreich angemeldet. Da es sich bei den Red Bull Romaniacs um ein Supreme Event handelt wird diese Liste wohl ordentlich "aufgemischt" werden :-)
Links:
Die Gesamtwertung wird von Manuel Lettenbichler (DEU), vor Trystan Hart (CAN) und Mario Roman (ESP) angeführt:

Stand 20.07.2026

Nach den beiden Saisonstationen in Polen gastierte der ECHT Endurocup am vergangenen Wochenende traditionell im tschechischen Trstenice. Seit vielen Jahren gehört die Veranstaltung unweit von Marienbad zum festen Bestandteil des Rennkalenders und zählt mittlerweile zu den beliebtesten Austragungsorten der Serie. Dies spiegelte sich auch in der Teilnehmerliste wider, die neben zahlreichen Fahrern aus Deutschland und Tschechien erneut internationale Gäste, unter anderem aus Österreich, begrüßen durfte.
Das Wetter zeigte sich während des gesamten Wochenendes von seiner wechselhaften Seite. Während es am Samstagvormittag noch überwiegend trocken blieb, zog pünktlich zum 3-Stunden-CrossCountry am Nachmittag ein kräftiger Gewitterschauer über das Fahrerlager. Auch am Sonntag regnete es bis kurz nach dem Start des zweiten CrossCountry-Laufs, wodurch sich die Strecke stellenweise in eine rutschige und schlammige Herausforderung verwandelte. Dennoch bot Trstenice beste Voraussetzungen für spannenden Offroadsport.
Besonders gelungen präsentierte sich in diesem Jahr die Durchfahrt durch den kleinen Bach. Die Veranstalter hatten gleich mehrere Linien angelegt: Mutige Fahrer konnten den Bach mit einem Sprung überwinden, während die alternative, deutlich breitere Durchfahrt zwar sicherer erschien, sich durch den Regen aber schnell in eine schlammige Passage verwandelte und so ebenfalls ihre Tücken bereithielt. Diese Streckenführung sorgte nicht nur für spektakuläre Szenen, sondern bot den Fahrern auch unterschiedliche taktische Möglichkeiten.
Größtes Starterfeld des Jahres im Endurosprint
Bereits am Samstagmorgen gingen die Fahrer des 4-Stunden-Endurosprints auf die Strecke. Mit dem bislang größten Starterfeld der Saison war das Interesse an der traditionsreichen Veranstaltung in Trstenice erneut enorm. Die rund 25 Minuten lange Runde bot den Teilnehmern alles, was den klassischen Endurosport ausmacht. Neben schnellen Passagen und technisch anspruchsvollen Waldstücken warteten gleich zwei Enduro-Sonderprüfungen auf die Fahrer. Besonders die erste Sonderprüfung sorgte für Abwechslung, denn hier integrierten die Veranstalter einen komplett neuen Streckenabschnitt, den die Teilnehmer des ECHT Endurocup bislang noch nicht kannten.
Sportlich setzte sich am Ende Gastfahrer Pascal Sadecki durch und sicherte sich den Gesamtsieg. Hinter ihm belegte Arvid Meyer den zweiten Platz und sammelte damit wichtige Meisterschaftspunkte. Da sein ärgster Konkurrent Kevin Nieschalk in Trstenice nicht am Start war, konnte Meyer seine Führung in der Sportfahrer-Gesamtwertung weiter ausbauen und reist nun mit einem komfortableren Vorsprung in die zweite Saisonhälfte.

Auch in der Teamwertung gab es eine interessante Veränderung. Nachdem Felix Bopp zu Saisonbeginn kurzfristig den verletzten Kevin Schürer ersetzt hatte, ging er in Trstenice erstmals gemeinsam mit Nachwuchstalent Erik Neubert an den Start. Die neue Fahrerpaarung harmonierte auf Anhieb und dominierte den Wettbewerb. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung sicherte sich das Duo souverän den Sieg in der Teamwertung und setzte damit ein erstes Ausrufezeichen in neuer Besetzung.
Auch in den weiteren Klassen wurde um jeden Meisterschaftspunkt gekämpft. Piet Fischer gewann die Enduro 1 vor Lenny Krumbiegel und Stefan Schulz. In der Enduro 2 setzte sich Marcel Kreutzer durch, während Karl Rink in der Enduro 3 seinen nächsten Klassensieg feierte. Bei den Senioren gewann Bernd Preisser die Enduro 5, Otakar Kotbra setzte sich in der Enduro 6 durch und Jürgen Althaus entschied die Enduro 7 für sich. Oskar Jaeschke siegte in der Jugendklasse, während Kim Sobania die Damenwertung gewann und Rene Albrecht die Elektroklasse.
Maik Schubert feiert den Doppelsieg im CrossCountry
Nach dem 4-Stunden-Endurosprint standen am Samstagnachmittag sowie am Sonntag die beiden Läufe der 3-Stunden-CrossCountry-Meisterschaft auf dem Programm. Wie bereits in Bogatynia meinte es der Wettergott auch in Trstenice mit den CrossCountry-Fahrern nicht besonders gut. Während am Samstag pünktlich zum Rennstart ein kräftiger Regenschauer über die Strecke zog, regnete es am Sonntag sogar bis kurz nach dem Start. Dadurch wurden zahlreiche Waldpassagen rutschig und teilweise schlammig, was die Fahrer vor zusätzliche Herausforderungen stellte. Trotz der schwierigen Bedingungen verliefen beide Rennen weitgehend reibungslos.
In der Sportfahrerklasse war an diesem Wochenende jedoch kein Vorbeikommen an Maik Schubert. Mit zwei souveränen Vorstellungen setzte er sich sowohl am Samstag als auch am Sonntag deutlich gegen seine Konkurrenz durch und feierte einen perfekten Doppelsieg in Trstenice. Hinter ihm belegte an beiden Renntagen Denis Brausse Rang zwei, während Tino Fricke jeweils den dritten Platz erreichte.
Auch in den weiteren Klassen wurden an beiden Tagen wichtige Meisterschaftspunkte vergeben. Am Samstag gewann Jan Vondrasek die Enduro 1 nur sechs Sekunden vor Luis Kästner, während Karl Rink die Enduro 3 für sich entschied. Max Hunger gewann die Enduro 2 und Günter Höpfler setzte sich in der Enduro 6 durch.
Am Sonntag gingen die Klassensiege an Max Reichel (Enduro 1), Markus Einert (Enduro 2) sowie Toni Klein, der sich in der stark besetzten Enduro 3 gegen Karl Rink durchsetzen konnte. In der Jugendklasse gewann Max Brausse, während Lynn Bilischek den Sieg bei den Damen feierte.
Auch in der Teamwertung setzte sich der Erfolg des Vormittags fort. Felix Bopp und Erik Neubert gewannen sowohl den Samstagslauf als auch den zweiten CrossCountry-Lauf am Sonntag und machten damit das perfekte Wochenende komplett. Nach dem Sieg im 4-Stunden-Endurosprint sicherte sich das Duo damit insgesamt drei Teamerfolge an einem Wochenende und setzte ein deutliches Ausrufezeichen in der Meisterschaft.
Premiere in Lauchhammer wartet
Nach dem erfolgreichen Rennwochenende in Trstenice bleibt den Teilnehmern nur eine kurze Verschnaufpause. Bereits in drei Wochen wartet mit Lauchhammer der nächste Saisonstopp des ECHT Endurocup. Dort feiert die Serie am 08. und 09. August ihre Premiere auf einer komplett neuen Strecke, die für Fahrer und Teams gleichermaßen Neuland sein wird.
Die Vorfreude auf das neue Veranstaltungsgelände ist bereits groß. Wer sich einen Startplatz sichern möchte, muss nicht lange warten: Die Online-Nennung für das Rennwochenende in Lauchhammer öffnet bereits am heutigen Montagnachmittag. Damit beginnt gleichzeitig die nächste spannende Phase der Saison, in der die Fahrer weitere wichtige Meisterschaftspunkte sammeln können.
PA/Fotos: DG Design / Denis Günther

Michael Walkner startet vom 26. Juli bis 1. August bei der Red Bull Romaniacs 2026, einem der härtesten Hard Enduro- Rennen der Welt. Die fünftägige Veranstaltung kombiniert Prolog und mehrere Offroad-Tage in der rauen, rumänischen Wildnis rund um Sibiu. Motorrad und Fahrer werden eine Woche lang maximal gefordert – mit endlosen Auffahrten, Felssektionen und rutschigen Waldpassagen. Die Fahrer sitzen täglich zwischen fünf und acht Stunden auf dem Motorrad. Hier ist die Zuverlässigkeit des Materials und ein perfekt abgestimmter Motor enorm wichtig.
Deshalb kommt ein speziell auf diese Veranstaltung aufgebautes Motorrad zum Einsatz.
Eine Besonderheit bei Michael Walkner ist auch die Verbindung zu seinen Rennmotorrädern. Jedes Bike bekommt einen Namen. Seine diesjährige Romaniacs- GASGAS EC 300 wurde auf den Namen „Gonzáles“ getauft- passend zur Bedeutung „der Kampfbereite“.
„Gonzáles fühlt sich auf den harten, langen Auffahrten genauso an, wie wir es wollten – berechenbar, traktionsstark und robust. Das Motorrad-Setup gibt mir das Vertrauen, die Woche konsequent zu pushen“, so ein motivierter Michael Walkner.

PA und Fotos: Fam. Walkner

Direkt im Anschluss an das MSC Race 2026 und dem Enduro ÖM Lauf in Mattighofen am 22.08.2026 wird wieder das nächste Enduro4Kids Training veranstaltet:
Das E4K Training findet am 22. August auf der Strecke in Sollern/Mattighofen statt. Heuer steht fast wieder die ganze Enduro ÖM Strecke vom Samstag zur Verfügung!
Teilnahmeberechtigt sind Kinder und Jugendliche von 6-16 Jahren, vom Einsteiger bis zum ambitionierten Könner. Auch Damen sind herzlich willkommen und können in einer für sie passenden Gruppe mittrainieren.
Wer am Samstag schon anreisen möchte, kann gerne im Zuge des MSC Race in der Klasse 85ccm (60min Rennen), Junioren (120min) oder Damen (120min) starten.
Infos findet ihr auf www.msc-mattighofen.at und enduro4kids.at/
Zeitplan:
SONNTAG 23.08.2026
07:30 – 08:30 Anmeldung
08:45 – 09:00 Begrüßung und Gruppeneinteilung
09:00 – 12:00 Training in der Gruppe
12:00 – 13:00 Mittagspause
13:00 – 15:30 Training in der Gruppe
ab 16:00 Essen, Trinken, Benzingespräche…
Teilnahmegebühren:
Der Kostenbeitrag für das Tagestraining beträgt € 70,- pro Teilnehmer (Kind)
Adresse: MSC-Mattighofen Pfaffing 36, 5222 Munderfing
Das ärztliche Attest ist nur 1x pro Saison vorzuweisen! Der MSC Mattighofen freut sich auf euer kommen!
Quellen: E4K

Josep Garcia vom Red Bull KTM Factory Racing Team hat sich nach einem dramatischen Sieg am zweiten Tag des Grand Prix von Frankreich in Saint-Agrève den FIM EnduroGP-Weltmeistertitel 2026 gesichert. Der Spanier verteidigte zudem erfolgreich seinen Enduro1-Titel und holte sich damit beide Weltmeistertitel bereits einen Lauf vor Schluss. Teamkollege Andrea Verona setzte seine konstante Saison mit einem weiteren Podiumsplatz am Samstag fort und hat vor dem letzten Lauf weiterhin gute Chancen auf den Enduro2-Weltmeistertitel 2026.
Der Supertest am Freitagabend bot eine spektakuläre Atmosphäre, als Tausende begeisterter französischer Fans nach Saint-Agrève strömten. Garcia fuhr in dem hart umkämpften Rennen die zweitschnellste Zeit, während Verona sein Wochenende mit dem fünften Platz auf seiner KTM 450 EXC-F begann.
Am Samstag, dem ersten Renntag, etablierte sich Garcia sofort an der Spitze. Angesichts des über den Tag verteilt hohen Tempos gab der Titelverteidiger in jeder Prüfung alles und hielt konstant mit den Führenden mit. Obwohl er den EnduroGP-Sieg knapp verpasste, sicherte sich Garcia den zweiten Platz in der Gesamtwertung und fuhr einen weiteren souveränen Sieg in der Enduro1-Klasse ein. Damit behielt er seine makellose Klassenbilanz und ist bestens gerüstet, um am Sonntag um die Meisterschaft zu kämpfen.
Da Garcia wusste, dass er sich mit einem starken Ergebnis am zweiten Tag beide Weltmeistertitel sichern konnte, zeigte er eine seiner besten Leistungen der Saison. Von Beginn der ersten Prüfung an lieferte er sich ein packendes Duell mit Zach Pichon (TM MOTO), wobei die beiden den ganzen Tag über die schnellsten Zeiten wechselten, ohne dass einer der beiden einen entscheidenden Vorsprung herausfahren konnte. Im entscheidenden Finale bewies Garcia Nervenstärke und zeigte eine atemberaubende Leistung, die ihm den Gesamtsieg mit nur einer Sekunde Vorsprung einbrachte.

Mit diesem Ergebnis sicherte er sich seinen dritten EnduroGP-Weltmeistertitel in Folge und seinen vierten Enduro1-Titel hintereinander – jeweils vor dem letzten ausstehenden Rennen. Garcia stand in dieser Saison bei jedem EnduroGP-Rennen auf dem Gesamtpodium und verbuchte dabei acht Siege, drei zweite und einen dritten Platz. In der Enduro1-Klasse blieb er mit zwölf Siegen in zwölf Rennen ungeschlagen. Die beiden Weltmeistertitel sind zudem seine achte und neunte Weltmeisterschaftssaison und bringen ihn auf den geteilten dritten Platz der ewigen Bestenliste der EnduroGP-Weltmeister.
Verona erlebte ein weiteres spannendes Wochenende in Frankreich. Am Samstag hielt sich der Italiener den ganzen Tag über an der Spitze und konnte konstant mit den Führenden mithalten, bevor er den Wettkampf mit einem souveränen Sieg in der letzten Prüfung krönte. Damit sicherte er sich den dritten Platz in der Gesamtwertung und den zweiten Platz in der Enduro2-Wertung und sammelte weitere wertvolle Meisterschaftspunkte. Der Sonntag erwies sich als schwieriger, da die anspruchsvollen Prüfungen es ihm erschwerten, einen konstanten Rhythmus zu finden. Verona belegte schließlich den sechsten Platz in der Gesamtwertung und den dritten Platz in der Enduro2-Wertung, konnte aber den zweiten Platz in der EnduroGP-Gesamtwertung verteidigen und führt weiterhin die Enduro2-Meisterschaft vor dem Saisonfinale an.
Nachdem Garcia seine Meisterschaftsambitionen erfüllt hat, richtet sich die Aufmerksamkeit nun auf das Finale, wo der Spanier eine weitere dominante Saison mit einem Höhepunkt krönen will. Verona reist als Zweiter der EnduroGP-Gesamtwertung nach Wales und hat den Enduro2-Titel noch fest im Griff. Sein Ziel ist es, seine erfolgreiche erste Saison im orangen Trikot mit dem Gewinn der Klassenmeisterschaft zu krönen.

Die FIM EnduroGP-Weltmeisterschaft 2026 findet ihren Abschluss vom 7. bis 9. August beim GP von Wales in Rhayader.
Josep Garcia: „Es ist ein unglaubliches Gefühl, Frankreich als EnduroGP- und Enduro1-Weltmeister 2026 zu verlassen. Beide Titel vor dem letzten Rennen zu gewinnen, macht mich unglaublich stolz, und der heutige Gesamtsieg hat das Ganze noch besonderer gemacht. Ich habe das Gefühl, in dieser Saison einen weiteren großen Schritt nach vorn gemacht zu haben, sowohl fahrtechnisch als auch als Rennfahrer, und das verdanke ich der harten Arbeit aller um mich herum. Ich bin dem gesamten Team unglaublich dankbar für alles, was sie dieses Jahr geleistet haben. Jetzt genieße ich diese Titel und fahre nach Wales, um die Saison mit einem Erfolgserlebnis abzuschließen.“
Andrea Verona: „Es war ein schwieriger Tag hier in Frankreich und nicht das Ergebnis, das wir uns erhofft hatten. Ich habe in den ersten beiden Runden zu viele Fehler gemacht, was mich viel Zeit gekostet hat, und danach war es schwer, den Rückstand aufzuholen. Ich habe bis zum Schluss gekämpft, aber der sechste Platz in der Gesamtwertung und der dritte Platz in der Enduro2-Wertung waren das Beste, was wir heute erreichen konnten. Es steht noch ein Lauf mit zwei wichtigen Renntagen aus, daher werden wir weiter hart arbeiten und alles daransetzen, unser Ziel zu erreichen und den Enduro2-Titel zu sichern.“
Vorläufige Ergebnisse – EnduroGP von Frankreich, Tag 1
EnduroGP – Tag 1
1. Zach Pichon (FRA), TM MOTO, 54:11,34
2. Josep Garcia (ESP), KTM, 54:44,17 +32,83
3. Andrea Verona (ITA), KTM, 54:51,17 +39,83
4. Steve Holcombe (GBR), Sherco, 55:10,00 +58,66
5. Julien Roussaly (FRA), Sherco, 55:37,38 +1:26,04
Enduro1 – Tag 1
1. Josep Garcia (ESP), KTM, 54:44,17
2. Jeremy Sydow (GER), Triumph, 55:48,64 +1:04,47
3. Morgan Lesiardo (ITA), Triumph, 56:11,74 +1:27,57
4. Antoine Magain (BEL), Sherco, 56:14,84 +1:30,67
5. Axel Semb (SWE), Husqvarna, 57:00,73 +2:16,56
Enduro2 – Tag 1
1. Zach Pichon (FRA), TM MOTO, 54:11,34
2. Andrea Verona (ITA), KTM, 54:51,17 +39,83
3. Hamish Macdonald (NZL), Sherco, 55:42,06 +1:30,72
4. Max Ahlin (SWE), Honda, 56:11,02 +1:59,68
5. Nathan Watson (GBR), Beta, 56:11.06 +1:59.72
Vorläufige Ergebnisse – EnduroGP von Frankreich, Tag 2
EnduroGP – Tag 2
1. Josep Garcia (ESP), KTM, 53:48,52
2. Zach Pichon (FRA), TM MOTO, 53:50,38 +1,86
3. Steve Holcombe (GBR), Sherco, 54:34,27 +45,75
4. Brad Freeman (GBR), Beta, 54:45.28 +56.76
5. Hamish Macdonald (NZL), Sherco, 54:51,46 +1:02,94
6. Andrea Verona (ITA), KTM, 54:57,44 +1:08,92
Enduro1 – Tag 2
1. Josep Garcia (ESP), KTM, 53:48,52
2. Jeremy Sydow (GER), Triumph, 55:16,96 +1:28,44
3. Morgan Lesiardo (ITA), Triumph, 55:37,05 +1:48,53
4. Axel Semb (SWE), Husqvarna, 56:09,35 +2:20,83
5. Antoine Magain (BEL), Sherco, 56:36.63 +2:48.11
Enduro2 – Tag 2
1. Zach Pichon (FRA), TM MOTO, 53:50,38
2. Hamish Macdonald (NZL), Sherco, 54:51,46 +1:01,08
3. Andrea Verona (ITA), KTM, 54:57,44 +1:07,06
4. Max Ahlin (SWE), Honda, 55:07,92 +1:17,54
5. Kyron Bacon (AUS), Kawasaki, 55:28.75 +1:38.37
Meisterschaftsstand (nach Runde 6)
EnduroGP
1. Josep Garcia (ESP), KTM, 226 Punkte
2. Andrea Verona (ITA), KTM, 180 Punkte
3. Zach Pichon (FRA), TM MOTO, 175 Punkte
Enduro1
1. Josep Garcia (ESP), KTM, 240 Punkte
2. Morgan Lesiardo (ITA), Triumph, 187 Punkte
3. Antoine Magain (BEL), Sherco, 151 Punkte
Enduro2
1. Andrea Verona (ITA), KTM, 218 Punkte
2. Zach Pichon (FRA), TM MOTO, 213 Punkte
3. Hamish Macdonald (NZL), Sherco, 184 Punkte

Quellen: KTM (Übersetzung)

Die vierte Runde der Enduro Trophy naht – diesmal mit brandneuer location, außergewöhnlichem Flair – am Jakoberhof im wunderschönen Gurktal.
Nach mehr als einem Jahrzehnt ist die Enduro- Trophy wieder im schönen Kärntnerland zu Gast. Der Jakoberhof, im Gemeindegebiet von Strassburg, öffnet am 15./16. August 2026 Tür und Tor für Österreichs Enduro Elite und alle Enduro LiebhaberInnen.
Auf die Enduro Trophy Rider wartet ein richtig cooles Gelände mit zwei Drittel Waldanteil und einem Drittel Freifläche. Die Rennrunde wird rund 8 km betragen und beinhaltet zahlreiche Hohlwege, Liefertrassen und technische Abschnitte quer durch den Wald. Den Race-Track komplettiert ein Wiesenabschnitt direkt neben dem Paddock, wo genügend Platz für die Startarea, den Enduro- Cross Parcours, einigen Speed Passagen und nicht zuletzt auch den Zielsprung powered bei Rubner Holzbau, vorhanden ist.

Die arrondierte Infrastruktur mit horizontalem Fahrerlager, Administration und Ausschank direkt neben dem Startareal, lassen keine Wünsche offen.
Die zahlreichen Fans werden zudem mit kurzen Fußwegen zu den Zuseher- Hotspots belohnt.
Auf eine erstklassige Kulisse darf sich auch unser Enduro-Nachwuchs bei den sonntägigen Kinderrennen freuen.
Die Anmeldung ist bereits geöffnet – nutzt die Zeit, um in Ruhe und rechtzeitig eure Nennung für die jeweiligen Rennen zu erledigen. www.enduro-trophy.com

Weitere Informationen zur Enduro Trophy sind der Homepage www.enduro-trophy.com oder der Sportity App, dem offiziellen Notice Board der Enduro Trophy, zu entnehmen.
Infos: www.enduro-trophy.com
Instagram: enduro_trophy
Facebook: Enduro Trophy

PA: Mag. Michael Marn, Fotos: Copyrights: Sportduro/Lucas Pripfl
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