Ready fpr Dakar: Knapp einen Monat ist es her, da absolvierte das Red Bull KTM Factory Racing Team die letzte Testphase, bevor es Anfang Januar zum härtesten Motorradrennen der Welt geht – die Rallye Dakar 2022. Gut 2 Wochen vor dem Start des berühmten Rennens erzählte der frisch gebackene FIM Cross-Country Rallies Weltmeister 2021, Matthias Walkner, über die vergangene Saison, das neue Rally-Bike und die Aussichten zur bevorstehenden Rallye Dakar...

 

 

Zudem gaben sich Motorsport-Legende Heinz Kinigadner und der neue KTM Team Manager Rally Norbert Stadlbauer die Ehre. Aufgrund der behördlichen Auflagen fand die Pressekonferenz rein virtuell und live aus der ,,lebenden Werkstatt“ der KTM Motohall in Mattighofen statt. Ein idealer Ort, denn hier sind Matthias Erfolge zu bestaunen.

Der Erfolg gibt ihm recht – Matthias Walkner durfte in 2021 eine außergewöhnliche Saison erleben, in der er nicht zuletzt FIM Cross-Country Rallies Weltmeister wurde. Der 35-Jährige wurde Vizemeister bei der High-Speed Rallye in Kasachstan und sicherte sich den zweiten Platz bei der Rallye du Maroc. Beim letzten Rennen des Jahres – der Abu Dhabi Desert Challenge – holte sich der Österreicher den Sieg und unterstrich damit seine beeindruckende Form vor dem Start der Rallye Dakar im Januar 2022. Mit diesen Erfolgen im Gepäck und dem Sieg des Events 2018 geht er fit und mit einem enormen Maß an Selbstvertrauen in das zweiwöchige Rennen.

Das bestätigten auch die letzten Tests in Dubai auf seiner brandneuen KTM 450 RALLY. Das Bike wurde in den vergangenen zwei Jahren in enger Zusammenarbeit zwischen KTM Technologies, der KTM-Forschung und Entwicklung, KISKA und KTM Motorsports entwickelt. Perfekte Voraussetzungen für einen vielversprechenden Start in die Rallye DAKAR 2022.

Matthias Walkner:,, Es war eine extrem starke und gute Saison. Ich bin auf sehr hohem Niveau Motorrad gefahren. Man kann sagen, dass ich drei meiner insgesamt fünf besten Rennen der Karriere in dieser Saison absolviert habe. Ich glaube schon, dass ich bei der anstehenden Rallye Dakar bereit für das Podium bin. Mit mir ist auf jeden Fall zu rechnen! Wir haben sehr viel und hart gearbeitet, ich denke, dass wir es definitiv verdient hätten ganz oben zu stehen. Aber bei einem solchen Rennen die falsche Entscheidung zu treffen kann das sofortige Ende bedeuten! Natürlich gehört dann auch noch ein klein wenig Glück dazu."

Heinz Kinigadner – KTM Motorsport-Legende:,, Die Rallye Dakar ist das größte Abenteuer im Motorsport. Ich bin sehr glücklich über das neue Bike. Es ist einfach hervorragend, darauf können wir uns sehr freuen! Die jahrzehntelange Erfahrung von KTM macht dieses Motorrad so besonders. Man hat gesehen, wie lange andere Marke gebraucht haben, um zu gewinnen. Unser Team ist seit 1994 mit einem Werksteam bei der Rallye Dakar vertreten und dieser Erfahrungsschatz ist nicht so schnell einzuholen. Mit Norbert Stadlbauer als neuen Team Manager und den Technikern haben wir ein sehr junges Team, das von seinen Vorgängern viel gelernt hat."

Norbert Stadlbauer – KTM Team Manager Rally:,, Natürlich haben wir auch in diesem Jahr aufgrund der Covid-19-Pandemie wieder einen gewissen Mehraufwand. Alle im Team sind geimpft, dennoch sind Testen und Tragen einer Maske weiterhin wichtiger Bestandteil. Wir haben uns sehr gut auf die Rallye Dakar vorbereitet. Das Team hat hart gearbeitet, es gab praktisch kaum freie Tage. Wir sind sehr konkurrenzfähig, allerdings spielt das Glück auch eine gewisse Rolle."
Exakt 20 Jahre liegt der erste Erfolg für KTM bei der Rallye Dakar nun zurück. Seitdem kann das Unternehmen überragende 18 Siege für sich verbuchen. Die Chancen auf den 19. Sieg sind nach den diesjährigen Erfolgen von Matthias deutlich gestiegen.

 

PA: KTM