Rückkehr des WESS-Champions – Manuel Lettenbichler ist zweifelsohne einer der heißesten Siegesanwärter im Hardenduro. Der WESS Champion von 2019 und zweimalige Romaniacs Sieger, hat bisher gezeigt, dass Siege 2021 nur über ihn gehen. Mit nur 22 Jahren ist er in einem Sport, in dem Erfahrung als Schlüssel zum Erfolg gilt, bereits ganz oben angekommen. Diese Saison bestreitet er zudem erstmals als Werksfahrer.

 

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Manuel im Interview:

Neustart:

"Es ist gut die FIM mit im Hardendurosegment zu haben. Damit erreicht der Sport mehr Anerkennung. Ich weiß, wie weit sich unser Sport entwickelt hat, seit mein Vater seine Wettkampfkarriere startete. Die neue WM bringt auch neue Motivation für alle Fahrer und nebenbei auch neue Fahrer und Teams, was immer gut ist. Jedes neue Interesse am Sport ist sehr wichtig. Es ist eine Entwicklung in die richtige Richtung und es wird interessant sein, die neue Meisterschaft wachsen zu sehen. Ich freue mich schon auf den Beginn

Zurück ins normale Leben:

Ganz sicher war das die merkwürdigste Zeit seit Jahren, deswegen ist es jetzt an der Zeit, mit dem XL Lagares einen Meilenstein zur Rückkehr in das Renngeschehen zu setzen. Obwohl ich den WESS Titel 2019 gewonnen habe, musste ich ihn nie verteidigen. Der Hardenduro WM Titel ist etwas anderes und ich fühle somit nicht den Druck des Titelverteidigers. Ich will die Rennen fahren und versuchen zu gewinnen oder zumindest am Podium zu stehen. Nach diesem speziellen letzten Jahr kann ich den Saisonstart kaum erwarten.

Spaß macht es, wenn du gerne machst:

...und wenn es keinen Spaß macht, dann ist es nichts für mich. Ich habe immer versucht, nach diesem Grundsatz zu leben und das lässt sich sehr gut mit meinem Job vereinbaren. Genau so war es auch mit der Vorbereitung für diese Saison. Jedes Mal, wenn ich den Helm aufsetze, versuche ich Spaß zu haben. Ich habe das Gefühl, wenn ich es so mache, dann kommen die Ergebnisse von selbst. Man lebt mehr im Moment und braucht sich nicht so mit dem Druck beschäftigen. So gesehen bin ich sehr glücklich, Enduroprofi zu sein, denn mit dem Spaß macht es auch die Arbeit leichter.

Sieg beim Erzbergrodeo:

Der Sieg beim Erzbergrodeo steht an der Spitze meiner Ziele. Es ist das bekannteste Rennen der Welt in unserer Sportart und ich träume davon, dort an der Spitze des Podests zu stehen. Dafür muss aber alles passen, weil das Rennen ziemlich verrückt ist. Für den Kampf um den Sieg brauchst du vor allem einen perfekten Start. Es ist wie ein Sprint vom Start bis zur Zielflagge. In Carls Dinner willst du einfach nur aufhören. Es ist eine mentale und physische Qual – aber wenn du diese Sektion hast, dann schöpfst du neue Energie, weil das Ziel greifbar naherückt.

Ein zweiter Sieg beim Getzenrodeo:

Das Getzenrodeo ist der letzte Bewerb der Weltmeisterschaft. Es wurde 2019 ein ganz spezieller Platz für mich – Rennsieg und auch der Sieg der WESS – Ich bin sehr froh, den Bewerb wieder im Kalender zu haben. Es ist noch viel zu fahren bis dahin, aber ich werde alles daran setzen, um vor meinem Heimpublikum wieder um den Titel kämpfen zu können."

Manis Saison startet in 3 Wochen mit dem XL Lageres

Die 8 Runden FIM Hard Enduro World Championship beginnt in Portugal am 7. Mai

2021 FIM Hard Enduro World Championship Kalender:

Runde 1: Extreme XL Lagares - Portugal, Mai 7/8/9
Runde 2: Red Bull Erzbergrodeo - Austria, Juni 3/4/5/6
Runde 3: Abestone Hard Enduro – Italien, Juli 10/11
Runde 4: Red Bull Romaniacs - Rumänien, Juli 27/28/29/30/31
Runde 5: Red Bull TKO - USA, August 13/14/15
Runde 6: HERO Challenge – Polen, September 11/12
Runde 7: Hixpania Hard Enduro - Spanien, Oktober 1/2/3
Runde 8: GetzenRodeo - Deutschland, Oktober 29/30

 

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PA: WESS Promotion GmbH