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Enduro-Trophy und Enduro ÖM Griffen abgesagt!

Veröffentlicht: Montag, 20. August 2018

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Jetzt ist es amtlich. Der Enduro-Trophy Lauf in Griffen/Kärnten musste aus genehmigungstechnischen Gründen leider abgesagt werden. Veranstalter Peter Bachler: "Leider gibt es in Griffen keine Genehmigung für ein Endurorennen. Eine Location für eine Ersatzveranstaltung zu aktivieren geht sich in der kurzen Zeit aber nicht mehr aus. Demnach gibt es auch keine ÖM und auch kein Team- bzw. Kids-Rennen in Griffen."

Alle noch offenen Termine im Enduro-Austria Rennkalender

Und natürlich auch auf www.enduro-trophy.com  

 

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Foto: Enduro-Trophy, (c) Johannes Kundegraber

 

 

Austria - Podestplätze bei Six Days Crazy Job 2018!

Veröffentlicht: Sonntag, 19. August 2018

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Die "Six Days Crazy Job" Enduro Rally in Bulgarien ist beendet. Es waren wieder jede Menge Österreicher am Start und auch in der Profiklasse konnten "unsere" Männer vorne mitmischen. Manfred Kargl war bereits 2017 bei den Profis gestartet und konnte sich von Platz 4 des letzten Jahres heuer auf das "Stockerl" vorkämpfen. Rang 3 für Manfred Kargl.

Thomas Boder startete letztes Jahr noch in der Experts Klasse und beendete damals das Rennen mit einer "Silbernen". Boder lies es sich heuer nicht nehmen in die Profiklasse aufzusteigen und fuhr gleich beim ersten Mal mit einer sehr guten "Profi-Ledernen" nach Hause.

Bei den Experts-Fahrern gibt es heuer sogar einen österreichischen Sieger! Huemer Klaus gewinnt diese Klasse vor einem Bulgaren und dem österreichischen Kollegen Thomas Bach mit Rang 3. Beide Österreicher wohl gemerkt bereits Senioren.

In der Standard Klasse wird Roman Porkert mit Rang 7 bester Österreicher.

Bei den Experts-Teams landen Peter Nesuta und Huemer Klaus auf dem 2. Rang. Dritter werden Patrick Resch und Stefan Rieger.

 

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Veranstalter: http://www.sixdayscrazyjob.com 
Facebook: https://www.facebook.com/SIX-DAYS-CRAZY-JOB-193799993475/

Fotos: 

Actiongraphers Web: http://actiongraphers.com/
Actiongraphers facebook: https://www.facebook.com/actiongraphers

Ergebnisse:

Ergebnisse Six Days Crazy Job Overall     
Ergebnisse Six Days Crazy Job Team

 

Tom Boder SixDays CrazyJob 2018 - Blog:

Der viertplatzierte Profifahrer Thomas Boder hat seine Eindrücke heuer auf Facebook festgehalten. Wir haben euch die Einträge zusammengefasst. So eine Teilnahme im fernen Osten kann auch schon mal bei der Anreise ein Abenteuer werden ;-) Und was sonst noch so alles passieren kann:

Die Anreise

Das Team Boder/Reithofer hat sich wieder ein neues Ziel gesetzt. Der Start bei den SixDays in Bulgarien, selbstverständlich standesgemäß in der Profi-Klasse! Nachdem wir als äußerst lernfähige Athleten bekannt sind, haben wir in akribischer Vorbereitungsarbeit 12h vor der Abfahrt versucht, alle organisatorischen und navigatorischen Probleme zu evaluieren und auszumerzen. Natürlich mit äußerst überschaubarem Erfolg!

Reithofer Manfred himself, besser bekannt als der Marcel Hirscher der Ladungssicherung, hat den in meinen Augen vollkommen degenerierten Luxusrenntransporter (Klimaanlage und elektrische Fensterheber!! Lächerlich) höchstprofessionell beladen und wir haben mit einer absolut akzeptablen Verspätung von 2h unser Vaterland gen Bulgarien verlassen.

Auf Nummer sicher gehend mit zwei redundant funktionierenden Navigationsgeräten ausgestattet haben wir absolut fokussiert die beiden wahrscheinlich dämlichsten Routen nach Kazanlak gefunden und haben abwechselnd den Anweisungen der beiden Navis Folge geleistet.

Jetzt, 14h nach Verlassen meiner geliebten Werkstatt, stehen wir als einzige Mitteleuropäer weltweit an einem Feldweg in Rumänien und warten eine Stunde auf eine Fähre (!!), die uns, so Gott will, nach Bulgarien überstellen soll. Aber trotz aller Rückschläge fühlen sich beide Athleten stark und die Stimmung im Transporter ist wie gewohnt hoch!

Mir persönlich fällt es zwar schwer, die für ein Hardendurorennen absolut notwendige aggressive Stimmung aufzubauen ohne das sonore Brummen von 255er Rally-Reifen, einem 36er Wildlederlenkrad in den Händen und gefühlten 45 Grad im LandRover. Aber ich werde auch diese Hürde nehmen. Die Zeichen stehen aber definitiv auf Sturm

 

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12.08.2018 - SixDays CrazyJob 2018, Prolog:

Prolog in der Klasse Profi als 8. beendet! Leider hat sich der Fehlerteufel wie gewohnt in der Navigation eingeschlichen... Bin mich an einer Gabelung verfahren und den falschen Weg konsequent bis ans Ende gefahren... Selbstverständlich hat sich auch Athlet Reithofer Manfred an derselben Stelle in ähnlichem Ausmaß verfranzt! Morgen gehts in die erste Offroad-Etappe!

13.08.2018 - SixDays CrazyJob 2018, Etappe 1:

Das Team Boder/Reithofer hat sich aus Gründen der Vernunft und teilweise aus Respekt vor der Profi-Klasse zu einer Allianz zusammengeschlossen. Zu zweit ist der Oststeirische Hardenduro-Zug unaufhaltsam in die Berge aufgebrochen...bis zur ersten Abzweigung...die wurde in gewohnter Manier ignoriert.

Mittlerweile nimmt unsere absolute Unfähigkeit bezüglich Navigation wirklich dramatische Ausmaße an. An so ziemlich jeder Abzweigung, Gabelung oder Kreuzung wurde mit nahezu chirurgischer Präzision falsch entschieden und danach umgedreht! Ich denke mittelfristig hilft da nur mehr ein Exorzismus!

Nach ca. 20km hat sich auch noch mein Gasseil verklemmt und meine Beta, die noch immer wie ein Schweizer Uhrwerk läuft, ist auf Halbgas gelaufen! Die Diagnose war klar...Gasseil eingefroren! Diese Theorie wurde aber aufgrund der vorherrschenden 30 Grad im Schatten relativ bald als nicht gültig erklärt und ich habe das Problem ambulant mit meinen Gedore-Fingern gelöst.

Trotz aller Steine die uns in den Weg gelegt wurden sind wir nach knapp 6h auf Platz 9 und 10 im Ziel eingelaufen. (Vorläufige Platzierung, die Zeitstrafen für offtrack sind noch ausständig - aber wir sind immer wieder auf den Track zurückgekehrt) Unterm Strich waren es 100km feinstes Hardenduro! Morgen gehts weiter!

15.08.2018 - Six Days Crazy Job- Tag 3:

Nachdem wir zum gefühlten 357. mal falsch abgebogen sind - falscher Gebirgsbach oder Graben irgendwo im nirgendwo - haben wir beschlossen in Zukunft keine Kurse im Navigieren anzubieten. Zum Schluss haben wir zu unserer Überraschung doch noch das Ziel nach 7 h, 120 km und 10000 HM gefunden. Aufgrund der ausgewachsenen Sturheit vom Team Boder-Reithofer haben wir natürlich wieder die Originale Strecke bewältigt. Heute Ruhetag, Zeit um die Geschundenen Bikes zu sanieren

18.08.2018 - Sixdays CrazyJob 2018 - Finale:

Es ist vollbracht! Ich habe das Rennen auf Platz 4 beenden können und Athlet Reithofer auf Platz 6! Besonders der dritte Tag hatte es richtig in sich. Obwohl wir mittlerweile auf Level Gott navigiert haben, haben wir am Donnerstag über 8h am Motorrad verbracht. Reithofer Manfred hat sich am Vormittag an einem nicht enden wollenden Steilhang fast ins Wachkoma geschunden, was er aber durch wüstes beschimpfen der Topographie und des Materials nochmals abwenden konnte. Aber wie Peter Goldgruber immer sagt: Es hilft ja nichts!! Mitten in den bulgarischen Bergen interessiert die Jammerei keinen...also härter werden und weiter!

Auch an mir sind die letzten Wochen nicht spurlos vorüber gegangen. Mein linkes Handgelenk ist geschwollen und tut weh wie die Hölle, mein linker kleiner Finger ist entweder schon wieder gebrochen oder ich bekomme die Gicht und mein rechtes Auge ist schon wieder aufgeschnitten und schmerzt ebenfalls recht deftig!
Aber wir sind ja keine Fußballspieler...es hilft ja nichts. Zumindest mein Fuß geht wieder relativ brauchbar!

Jetzt kann ich wieder meinen von Voltaren betäubten Kadaver entgiften, regenerieren und vorbereiten für die nächste Schinderei... Natürlich wieder in der Profi-Klasse... ein Abstieg wäre Schande.

Alles in allem waren es vier Tage Hardenduro vom allerfeinsten! Wir kommen wieder.

Text: Thomas Boder

Die Geschichte von Thomas Boder auf Facebook: https://www.facebook.com/thomas.boder.90

 

PS: Wir haben die zwei noch nicht erreicht, hoffen aber, dass sie für die Rückreise ev. schon Winterreifen dabei haben. Sicher ist sicher;-)

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Fotos: http://actiongraphers.com/ 

 

Matthias Walkner gewinnt Etappe 4 der Atacama Rally!

Veröffentlicht: Sonntag, 19. August 2018

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Matthias Walkner hat die anspruchsvolle vierte Etappe der Atacama Rally 2018 gewonnen. Red Bull KTM Factory Racing-Teamkollege Toby Price belegte mit nur 22 Sekunden Rückstand den zweiten Platz des Tages. Die 253,54km lange, vierten Etappe war eine Mischung aus schnellen Strecken und technischem Terrain.

 

Mit seiner Erfahrung konnte Matthias Walkner die herausfordernde Etappe meistern und die schnellste Zeit des Tages verbuchen. Der aktuelle Rallye-Meister der Rallye Dakar konnte seine KTM 450 RALLYE trotz einiger kleiner Fehler frühzeitig auf den ersten Platz bringen, was ihn in der vorläufigen Gesamtwertung auf den vierten Platz katapultierte.

 

Results - Stage 4 Atacama Rally 2018

1. Matthias Walkner (AUT), KTM, 2:50:56
2. Toby Price (AUS), KTM, 2:51:18 +22 seconds
3. Franco Caimi (ARG), Yamaha, 2:51:29 +33 secs
4. Ignacio Cornejo (CHI), Honda, 2:51:47 +51 secs
5. Kevin benavides (ARG), Honda, 2:55:21 +4:25
5.= Paulo Goncalves (PRT), Honda, 2:55:21 +4:25

Provisional Standings - Atacama Rally 2018 after 4 of 5 stages

1. Kevin Benavides (ARG), Honda, 12:39:29
2. Toby Price (AUS), KTM, 12:42:36 +3:07
3. Pablo Quintanilla (CHL), Husqvarna, 12:43:56 +4:27
4. Matthias Walkner (AUT), KTM, 12:47:22 +7:53
5. Franco Caimi (ARG), Yamaha, 12:52:43 +13:14

 

Quellen: www.ktm.com

 

Enduro EM: Österreicher Manuel Isopp trotz Sturz in Top15!

Veröffentlicht: Mittwoch, 15. August 2018

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Der Kärntner Manuel Isopp hat als einziger Österreicher bei der Enduro Europameisterschaft in Schweden teilgenommen. Hier sein Erfahrungsbericht: „Die Anreise betrug ca. 22 Stunden reine Fahrzeit, rund 1800 Kilometer. Die offizielle Eröffnung vom Fahrerlager am Donnerstag um 9:00 Uhr wurde von Svemo, dem veranstaltenden Motorsportclub, perfekt eingehalten. Fahrerlager mitten in der Ortschaft, neben der Sportarena und alles auf Asphalt. Strom- und Trinkwasserzugang für das gesamte Fahrerlager sowie Duschmöglichkeiten usw. alles top organisiert.

Ab Donnerstag waren auch alle 3 Tests fertig zur Besichtigung. 2 Endurotests mit ca. 8min Fahrzeit und ein Crosstest mit knapp unter 3 Minuten. Die Endurotests waren sehr schnell gesteckt, eine gute Abwechslung aus Wald und Wiesen, wobei es im Wald schon ziemlich technisch wurde.

 

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Bei der Besichtigung konnte ich von der Geländebeschaffenheit wenig Unterschied zum Terrain in Österreich finden. Bei den Tests war mit viel Staub zu rechnen, da es in dieser Gegend zuvor 3 Monate keinen Niederschlag gab. Am Freitagnachmittag war dann die Anmeldung und Technische Abnahme und die Motorräder kamen in den Parc Fermé.

Freitagabend wurde dann am nahegelegenen Schotterparkplatz ein Prolog gefahren. Dieser bestand aus verschieden, teils sehr aufwändig gebauten Hindernissen. Rundenzeit ca. 40 Sekunden.
Wie schon teilweise aus der WM bekannt starteten hier immer zwei Fahrer nebeneinander (Parallelbewerb).
Zwei Runden wurden gefahren inklusive Spurwechsel nach der ersten Runde, so dass jeder die gleiche Chance hatte. Gemessen wurde die Zeit beider Runden und diese wurde dann am Samstag zu den Testzeiten mit einberechnet.

Samstag dann Start zum Rennen.
Ca. 5 Minuten nach dem Start war der Crosstest, welcher auf einer Skipiste gefahren wurde.
Die Kulisse war echt top und es waren auch sehr viele Zuseher, da das Gelände nur knapp oberhalb der Stadt lag. Nach und nach kamen hier sehr viele Steine aus dem Boden, die es nicht leichter machten.

Bis zum Endurotest 1 waren es dann eine ca. 45min Etappe, die quer durch die schwedischen Wälder führte. Großteils schwedisches Militärgebiet. Im Test 1 war es im Wald teilweise nass mit wenig Traktion und dann auf den Wiesen wurde es richtig schnell.

Weiter zum Endurotest 2 - dazwischen war die erste Zeitkontrolle nahe dem Fahrerlager zu passieren. Die zwei Tests wurden mit ca. 1 Stunde Etappe verbunden, teils auch im öffentlichen Straßenverkehr.

 

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Der Test 2 war sehr schnell ausgefahren, da sich im trockenen Untergrund viele Spurrinnen bildeten. Teilweise 20 Meter lang und fast einen Meter tief. Spätestens jetzt sah man den Unterschied zum österreichischen Gelände. Auch Sand unter der Wiese kam hervor. Es war richtig schwer hier eine gute Linie zu finden und trotzdem schnell zu sein. Am Samstagabend, beim letzten Test, setzte dann auch noch Regen ein, der alles ziemlich schwierig machte.

Am Sonntag wurde wieder die gleiche Etappe mit den drei, schon sehr ausgefahrenen, Tests gefahren.
Eine Runde in Skövde betrug ca. 70km und pro Renntag musste diese dreimal gefahren werden. Also in Summe wurden Samstag und Sonntag ca. 420km Etappe gefahren. Wenn diese auch nicht sehr anspruchsvoll war, zerrten die Länge und das hohe Tempo schon sehr an den Kräften und der Konzentration.

Ich konnte am Freitag beim Prolog gegen meinen direkten Gegner dem Esthen Pritt Biene gewinnen und meine Prologzeit reichte für Platz 10 in der Klasse Over 250 4T.

Samstag kam ich von Anfang an gut zurecht, konnte an den einzelnen Tests gute Zeiten fahren - teilweise habe ich damit unter den Top 10 in meiner Klasse mitgehalten. Letztendlich schlichen sich bei mir aber einige kleine Fehler ein und ich landete in der Tageswertung auf Platz 13.

Sonntag hatte ich Schwierigkeiten auf den ausgefahrenen Tests gute Linien zu finden, ich kämpfte aber trotzdem um Platz 12 in der Tageswertung. Leider verlor ich durch einen Sturz im letzten Test wertvolle Sekunden und rutschte damit auf Platz 14.

Für mich war dieses Rennen echt gut. Ich habe hier wieder einiges dazugelernt und hoffe, dass ich auch in Zukunft wieder an solch professionellen Rennen teilnehmen kann.
Einen Start in der EM würde ich jedem Enduristen empfehlen, da der klassische Enduromodus echt cool ist."

FB-Link:  https://www.facebook.com/manuel.isopp.9

 

Text/Bild (FB): Manuel Isopp

 

 

ÖEC Pramlehen 2018 – Schöpf triumphiert vor Enöckl!

Veröffentlicht: Dienstag, 14. August 2018

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Letztes Wochenende stand wieder eines der Saisonhighlights an: Das bereits 18. Enduroweekend Pramlehen in Lunz am See stand auf dem Programm und wenn Karl Pechhacker ruft, stürmen die Hardenduristen das sommerliche Kothbergtal. Wettertechnisch hätte es nicht besser sein können, Regenfälle am Freitag sorgten für griffigen Werksboden über das gesamte Wochenende.

Samstags wurde wie gewohnt trainiert, die große Runde wurde für heuer etwas erweitert, bekannte schwere Streckenelemente wie der „Gockelsteig“ und „Nutella“ waren durch den griffigen Boden für die meisten schaffbar, die Sektionen „Jarvis Forest“ und „Leck mi Nation“ waren da schon etwas anspruchsvoller und sorgten immer wieder für den einen oder anderen Schweißausbruch. Am Nachmittag konnte die Sonderprüfung wieder jeweils einmal besichtigt und einmal auf Zeit befahren werden, diese war Pramlehen-typisch auf der schnellen Seite und mit Rundenzeiten um die 10 Minuten mehr als fordernd.

 

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Am Abend stand eine Neuheit an, welche sich die Organisatoren ausgedacht hatten, so wurde zum gemeinsamen Checkpoint-Catching aufgerufen, eine Art Schnitzeljagd, wo über die gesamte Strecke vier Checkpoints versteckt waren und Sieger sollte derjenige sein, der als Erster alle Vier Checkpoints gefunden hatte. Alle 15 Sekunden wurde ein Fahrer losgeschickt. Nach knapp zwei Stunden standen die Sieger fest und konnten die großzügigen Preise in Empfang nehmen. Bis zum 16.Platz gab es Geldpreise, danach immerhin noch bis zum 32.Platz jeweils 3 Bier zu gewinnen.

Unserer Meinung nach war dieser Bewerb eine wirklich gute Idee und sehr lustig zu fahren, da beim Suchen auch ein bisschen Glück notwendig war und nicht automatisch die Schnellsten die vorprogrammierten Sieger sein sollten. Nach der Siegerehrung des Checkpoint-Catchings wurde die gewohnte Pramlehen-Partynacht eingeläutet.

Sieger Checkpoint-Catching:
1. Fuchs Georg
2. Bernsteiner Paul
3. Vieghofer Christopher

 

Jede Menge Fotos der Veranstaltung findest du auf www.sportpixel.eu 

 

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Der Rennsonntag begann wieder mit der obligatorischen Startaufstellung in 9 Reihen zu je 20 Fahrern resultierend nach der samstäglichen Qualifikation, ÖEC typisch nach dem Startsignal ohne Motor auf die erste Kurve zurollend, um die Erste von je drei Etappen und drei Sonderprüfungen in fünf Stunden in Angriff zu nehmen.

Schon in der zweiten Runde war das Fahrerfeld perfekt aufgeteilt, es gab nur ganz selten irgendwo Staubildungen, bei den sommerlichen Temperaturen war ein gut gefülltes Camelbag auf jeden Fall ein wichtiger Begleiter. Durch den herrlich griffigen Boden waren die vorgegebenen Runden innerhalb der vorgeschriebenen Zeit überhaupt kein Problem. Nach Ablauf der fünf Stunden zeigten die Top15 auf der zusätzlichen Championatsrunde noch einmal ihr Können, die Rundenzeiten wurden nochmals nach unten geschraubt, somit standen die Sieger fest...

 

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Championatswertung Pramlehen 2018:

1. Schöpf Bernhard
2. Enöckl Lars
3. Ortner Martin 

Rookies:
1. Muigg Nikon
2. Schnölzer Marcel
3. Zierer Kilian

Junior:
1. Riegler Patrick
2. Enöckl Sebastian
3. Raffezeder Mathias

Enduro 1:
1. Pirpamer Alesandro
2. Wegleiter Felix
3. Buchinger Matthias

Enduro 2:
1. Schöpf Bernhard
2. Riegler Mario
3. Zellhofer Patrick

Enduro 3:
1. Enöckl Lars
2. Ortner Martin
3. Scharl Robert

Senior:
1. Wolfgruber Sigi
2. Ederer Edi
3. Schrank Paul

Veteran:
1. Schwab Josef
2. Kerstens Christian
3. Salbrechter Gerald

Damen:
1. Dallhammer Veronika
2. Ehmann Kerstin
3. Frisch Lisa

Jungspund:
1. Selesi Luca
2. Dressel Jakob
3. Wunderlich Jan

Alle Ergebnisse unter: www.endurocup.at 

Zum Schluss möchten wir uns nochmals beim Organisatoren Team bedanken, allen voran Karl Pechhacker mit Familie, die jedes Jahr ein Highlight im Endurokalender auf die Beine stellen. Die Verköstigung und das ganze Drumherum war wie immer Spitze, wir freuen uns schon auf das Enduroweekend Pramlehen 2019.

 

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Bericht: Enduro-Austria, P.B.

Fotos: www.sportpixel.eu 

Video: Eagle Eyes Films

 

Husqvarna Enduro 2019 und WP Aftermarket Fahrwerk!

Veröffentlicht: Dienstag, 14. August 2018

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Im Juli 2018 wurden der nationalen Offroad-Presse im Vorfeld der Enduro Trophy Rothenfels/Lachtal die WP Aftermarket Fahrwerke und Husqvarna Modelle 2019 vorgestellt. Enduro-Austria konnte mit ausgewählten Husqvarna Modellen 2019 diese Fahrwerke unter die Lupe zu nehmen...

Was sind Aftermarket Fahrwerke von WP?

Dazu haben wir WP Performance Sport GMBH, Sales Manager Christian Diesslbacher interviewt, der auch die Fahrwerke für unseren Test eingestellt hatte: Der größte Unterschied vom Serienfahrwerk zum Aftermarket Fahrwerk besteht demnach unter anderem darin, dass mehr Ölfluss in der Gabel stattfindet, weil es größere Querschnitte durch den WP Cone-Adapter und WP Cone-Kegel gibt. (Kegelventil) Durch den WP Cone-Kegel kann ganz einfach viel mehr Öl durchgebracht werden als durch einen Cone-Shims. Das ist bautechnisch so gelöst und hat den Vorteil, dass die Gabel schneller arbeiten kann und dadurch mehr Reserven zur Verfügung stehen. Darüber hinaus sind diese Teile noch genauer gearbeitet als bei den Serienmodellen.

 

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Zur individuellen Einstellung gibt es auch einen „Setting-Koffer“ mit den Bauteilen den allerdings nur der Händler hat. Dieser kann dann die Gabel für den Fahrer anpassen. Beim Kauf sind jedoch 3 verschiedene Federn für den Kunden dabei mit denen das Fahrwerk an das Gewicht des Fahrers angepasst werden kann.

Es gibt in Österreich derzeit sechs Händler die von WP ausgewählt wurden und über diese Spezialteile verfügen.

WP Authorized Centers: Martin Brandstätter/Kirchberg, Haslacher Suspension/Thalgau, KTM Braumandl GmbH/Wels, Bachner Sportmotorradhandelsges.m.b.h./Lunz am See, BERNHARD WALZER GMBH/Spielberg und JAK RACING MOTORCYCLES/Klagenfurt

Hier findest du das WP Händlerverzeichnis: https://www.wp-group.com/de/ac

 

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Brauche ich ein WP Aftermarket Fahrwerk?

Vorab muss man sagen, dass man mit den WP Aftermarket Fahrwerken schon sehr nahe an die Factory Fahrwerke der Vollprofis herankommt. Die WP Aftermarket Fahrwerke sind also die absolute Vorstufe zu den Fahrwerken der Weltspitze-Piloten. Dort sind natürlich Komponenten verbaut die noch mehr Leistung bringen, teils geheim sind aber eben auch viel Entwicklungsarbeit für die After Market Fahrwerke leisten. Man kann also schon sagen, dass die WP Aftermarket Fahrwerke von den absoluten High-End Fahrwerken abgeleitet sind.
Zum einen werden diese Fahrwerke den Spitzenpiloten die notwendigen letzten Sekunden bringen, womit sich das Fahrwerk also schon mal auszahlt. Diese Spitzenfahrer sind auch die Zielgruppe der WP Aftermarket Fahrwerke.

Zum anderen werden aber auch die Hobbyfahrer- und Fahrerinnen von diesen Fahrwerken profitieren weil man sich um einiges leichter tun wird. Er oder Sie hat mehr Reserven, mehr Sicherheit, mehr Durchschlagssicherheit als bei einem Serienfahrwerk. Und dadurch, dass das Fahrwerk schneller arbeiten kann, ist auch die Kraftersparnis auf Dauer nicht zu unterschätzen. Man kann einfach noch länger und auch sicherer fahren.

Die Vorteile der Cone Valve Gabel:

Leichte Konstruktion
Höherer Komfort bei aggressiven Setups
Alle Einstellungen können extern gemacht werden
Minimaler Druckabfall durch Reduzierung der Dichtungsfläche
Die uneingeschränkte Öffnungsfähigkeit der WP Cone Valve Gabel verringert das abrupte Härtegefühl
Das Cone Valve System reduziert die Anzahl an Scheiben (shims), was die Wahrscheinlichkeit für verbogene Scheiben verringert
Hochwertige Beschichtung

HD-Video mit Querschnitt der Dämpfungselemente:

 

Videolink: https://youtu.be/HwzTckGDz4I 

 

Der Trax Dämpfer:

Beim Trax Absorber findet im Vergleich zur Serie, ein um 2/3 höherer Ölfluss statt. Dadurch kann das System viel schneller arbeiten. Im Gesamten sind auch die Materialen viel hochwertiger verarbeitet. Beim Federbein kann man das sogenannte Trax entweder aktivieren, deaktivieren oder auf 50% einstellen. Serienmäßig ist das Trax aktiviert.

Trax Shock Absorber Vorteile:

Höherer Komfort
Mehr Traktion des Hinterrades, bessere Beschleunigung
Weniger „Zusammenstauchen“ nach wiederholten Bodenwellen
Geringere physische Belastung des Fahrers

 

WP will dahingehend keine Aussage treffen welche Einstellung jetzt für wen die Richtige ist, das ist ja auch eine Geschmacksfrage jedes einzelnen Fahrers. Die Umstellung selbst kann nicht über einen Schalter oder ähnliches erfolgen weshalb man sich im Vorfeld schon überlegen sollte welche Einstellung man fürs Erste vornimmt.
Der Preis: Das komplette Fahrwerk kostet ca. 5000,-- Euro wobei das Trax ca. 1920,- kostet. (Herstellerangabe)

 

Husqvarna 2019:

Im Gespräch mit Brand Manager Johannes Ketter gab uns dieser auch einen Einblick in die Husqvarna Modelle 2019: Mit einer Husqvarna der Modellreihe 2019 ist man natürlich auch im Seriensegment bereits sehr gut bedient. Das Line-Up der Modelle 2019 hat weitere Veränderungen erfahren. Die Motorräder wurden in vielen Details weiter optimiert. Die größten Veränderungen gab es am Fahrwerk. Die Feder in der Gabel ist jetzt eine Federrate härter. Das Setting wurde verändert - Das Federbein ist dazu angepasst worden und das Motorrad wurde in der Grundauslegung straffer als das letztjährige Modell und ist deshalb einen Tick sportlicher ausgelegt.

Andererseits sind die 2-Takt Einspritzer die 2017 gelauncht wurden über das ganze letzte Jahr insbesondere im Bereich Mapping optimiert worden. Es gab letztes Jahr bereits laufende Updates und auf Grund der Feedbacks von vielen Fahrern und auch der Offroad-Presse ist die Technik für die 2019er noch weiter optimiert worden. Status: Next Level im Mapping.

Betreffend der Aftermarket Fahrwerke wurden von Husqvarna generell über ganz Europa die bestehenden Händler aus den Betriebsnetzen evaluiert und es wurden auch unabhängige Spezialisten angesehen. Aus allen diesen Spezialisten gehen für Österreich die oben angeführten Fahrwerkspartner hervor. Die Auswahl erfolgte aus viel Erfahrungswerten.

Links: 

https://www.wp-group.com/de/ 
http://www.husqvarna-motorcycles.com/at/ 

 

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Erfahrungsbericht:

Rüdiger Wolfgruber vom Enduro-Austria-Racing-Team zu den Husqvarna Enduro Modellen 2019 und den WP Aftermarket Fahrwerken: 

„Obwohl ich selbst eine fast neue 2018er 501er Husqvarna in der Garage habe und diese, ich würde mal sagen top-gewartet ist, funktionieren die neuen Modelle doch einfach noch besser. Speziell bei der 501er. Die Neue hat zusätzlich noch ein strafferes Fahrwerk. Der Zündkurvenschalter funktioniert auch besser. Endlich ein deutlicher Unterschied zwischen beiden Kurven. Dann noch das Motorgehäuse. Nicht, dass man das beim Fahren bemerken würde. Aber das neue Gehäuse hat einfach keine Aufnahme für den Kickstarter mehr. Ein Ding das vorher einfach unnötig war. Dann gibt’s noch einige andere Neuerungen.

Die wesentlichen Innovationen auf einen Blick:

Neues Fahrwerkssetting mit mehr Durchschlagsreserve
Neue stärkere Li-Ionen Batterie
Keine Kickstarteraufnahme mehr bei den 4-Taktern
Neue Software bei der Motorsteuerung
Neuer Zylinderkopf bei den hubraumstärkeren 4-Taktern
Neues Design
Verbesserungen an Details zur Erhöhung der Zuverlässigkeit

Ich konnte zusammen mit Teampartner Christian Resinger vom Enduro Austria Racing Team die neue Modellgeneration vor der Enduro Staatsmeisterschaft in Rothenfels testen. Unser Eindruck:

Die Fahrwerke waren wirklich merklich straffer. Mit dem zum Gewicht passenden Federn kann man ohne weiteres beim dortigen Endurorennen erfolgreich sein. Wenn man Richtung Pro-Level unterwegs ist, nicht ganz in das Gewichtsschema passt oder vorwiegend auf Cross-Strecken oder crosslastigen Enduro-Tracks unterwegs ist, wünscht man sich bei manchen Situationen naturgemäß eine Federung mit mehr Sicherheit.

Sonst ist nicht viel aufgefallen was noch nicht bekannt ist. Mit fortlaufender Erfahrung bezüglich der Mappings werden diese auch ständig verbessert. Man merkt nun den Unterschied zwischen den Zündkurven viel deutlicher. 

Ein paar Kommentare zu den Gerätschaften:
TE125: Für uns ist das nichts. Macht zwar Spaß beim Fahren ist aber bei 50 kg schweren Nachwuchspiloten besser aufgehoben. Finanziell durchwegs interessant.
TE250: Geht oben fast wie die 300er, erfordert aber einen aufwändigen Fahrstil da unten einfach weniger Power da ist.
TE300: Die 2-Takt Waffe. Ist der 250er fast überall überlegen.
FE250: Uns hat dieses Motorrad sehr gut gefallen. Es überfordert einen einfach nie. Andererseits hat man bei diesem Teil immer das Gefühl dass der Motor viel mehr zeigen könnte aber nicht darf. Er wirkt ziemlich gedrosselt. Nicht umsonst ist in der E1 Klasse jeder mit Akrapovic-Auspuffanlage am Start.
FE350: Kann alles und ist Sauschnell
FE450: Am Ende ist alles eine Geschmacksache. Für uns: Die 350er finden wir agiler und die 501er macht mehr Spaß.
FE501: Spaßmaschine. Wer gerne zwischendurch mal wheelt. Das ist das richtige Gerät.

 

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Beim Umstieg vom Serienfahrwerk zum WP Trax/Cone Valve ist mir anfangs wenig aufgefallen. Im Neuzustand spricht auch das Serienfahrwerk sehr sensibel an. Für Hardenduro sehe ich ohnehin keinen Vorteil beim After Market Fahrwerk. 

Aber: Bei zunehmend druckvoller Fahrweise in der Endurorunde war ich dann aber deutlich schneller mit dem edlen WP Aftermarket Fahrwerk. Man springt einfach viel lieber über Wurzeln und Wellen und in Summe bringt das Zeit und vor allem ein Sicherheitsgefühl. Das Fahrwerk bringt mehr Reserven und es macht auch mehr Spaß!

Ich habe schon einige Trax-Fahrwerke diverser Meisterschaftsfahrer getestet und diese waren mir viel zu hart. Dieses Setting von WP fand ich sehr gut und ich bin bereits am überlegen ob nicht zumindest vorerst die Gabel schon mal bald auf meinem Bike Platz findet. Mal schauen. Vielleicht wird schon im Winter aufgerüstet!!!

 

Ossi Reisinger als Markenbotschafter beim Test:

„Die WP Aftermarket Fahrwerke sind ein großer Schritt in Richtung professionelle Fahrwerke. Ich bin hier selbst das erste Mal damit gefahren. Es ist sehr interessant da du viele Möglichkeiten zur Abstimmung hast. Für mich wäre es noch interessant die verschiedenen Federn zu probieren. Die Grundeinstellung heute war aber schon sehr gut…“

 

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Husqvarna Minis:

Die Minis von Husqvarna sind Wettbewerbsmotorräder beginnend mit einer TC50 Mini wo man bereits mit 4 -5 Jahren Offroadsport erleben kann. Weiter geht es dann über die TC 50 und 65 bis zur TC 85. Die TC 85 wird dann auch bereits in der MX Staatsmeitsterschaft gefahren. Das sind dann schon DIE Einstiegsgeräte für jeden der weiter MX- oder Enduro fahren will. Mit der 125er ist man dann bei den „Großen“ angelangt.
Im Zuge des WP After Market Fahrwerk Test haben wir auch einen kleinen Fahrer auf einer neuen Husqvarna Mini begleitet. Diese Motorräder sind bei den Kids natürlich sehr beliebt und Nachwuchsfahrer Fabian Bachler hat sich mit seinen 8 Jahren auch von den Steilhängen der Teststrecke nicht gefürchtet und diese auch ohne Probleme bezwungen.

Fabian Bachler: „2013 bin ich ein Rennen mit einer Elektro-Trial gefahren. 2016 bin ich dann mit einer 50er KTM und dann mit einer 65er KTM gefahren. Heute konnte ich mit der 65er Husqvarna fahren und es hat mir sehr gut gefallen. In zwei Tagen fahre ich wieder ein Rennen bei der Kids-Trophy mit. Da sind insgesamt ca. 40 Kinder am Start und ca. 13 in meiner Klasse. Ich bekomme meistens zu Weihnachten und bei den Geburtstagen wieder neue Sachen…“

Fazit: „Wir Großen können uns bei diesem Nachwuchs bald gaaanz warm anziehen…“

 

Bericht Enduro-Austria
Fotos: Irina Gorodnyakova

 

Enduro EM: Blanjoue nach Schweden knapp hinter Battig!

Veröffentlicht: Sonntag, 12. August 2018

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Am Ende des zweiten Fahrtages standen wieder die beiden Franzosen ganz oben auf dem Treppchen des dritten Laufes zur Enduro-Europameisterschaft im schwedischen Skövde: Nicht nur im gleichen Team, sondern auch noch persönlich gut befreundet, konkurrieren Hugo Blanjoue und sein KTM-Kollege Thomas Dubost nur auf der Strecke: Diesmal hatte Blanjoue nach neun Tests und fast einer Stunde Sonderprüfungszeit die Nase um 23 Sekunden vorne.

Der nur drittplatzierte Alessandro Battig verteidigt damit zwar seine Führung in der Gesamtwertung, doch Blanjoue kommt ihm damit bereits bis auf vier Punkte nahe…“Dieses Wochenende lief nicht so gut für mich, ich habe mich auf dem losen Untergrund und auf den Wiesenprüfungen nicht so wohl gefühlt. Und am Sonntag bin ich auch noch zweimal gestürzt,“ bekennt der Kawasaki-Fahrer aus Italien anschließend.

Alle drei Fahrer haben natürlich auch ihre Hubraumklasse gewonnen: Blanjoue die Junioren-Klasse E2/E3, Dubost die Junioren E1 und Battig die 4-Takt-Klasse über 250 ccm.

Bei den Senioren gewann erneut Gaststarter und Lokalmatador Anders Eriksson: Der ehemalige Enduro-Weltmeister hatte sich erst drei Wochen zuvor spontan zur Teilnahme in seiner Heimat entschlossen. Doch für ihn war es gleich wir früher, dass er eben jede Prüfung kämpfte und sein Bestes gab, um den Führenden der Klasse, den Polen Sebastian Krywult, auf den zweiten Platz zu verweisen. Der kann es aber locker nehmen, denn er bleibt weiterhin in Führung der Meiserschaft.

Bei den Damen wurde Sanna Kärkkäinen aus Finnland zwar von Gaststarterin Emilie Karlsson bedrängt, konnte jedoch letztlich beide Tage gewinnen und ihren Vorsprung schon auf 29 Punkte vor der Niederländerin Nina Klink und Hanna Berzelius aus Schweden ausbauen.

 

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Der nächtliche Regen hatte der Strecke gutgetan und viel Staub gebunden. Dennoch fuhren sich die Spuren immer tiefer aus und legten immer mehr Steine und rutschige Wurzeln frei. Das machte den Wettbewerb mit nachlassender Kraft der Fahrer immer anspruchsvoller und schwieriger. Wer da nicht wirklich körperlich fit war, fiel im Verlauf des langen Tages immer weiter zurück.

Neben den großen Motorradmarken von KTM, Husqvarna, Yamaha und Honda finden sich zunehmend auch die kleinen Hersteller in der Europameisterschaft: Gleich neunmal war Sherco am Start, je viermal TM und Beta und mit je einer Maschine GasGas und Kawasaki.

Das Finale findet vom 14. bis 16. September im polnischen Kielce statt und endet mit einem klassischen Abschuss-Motocross.

Mehr Informationen, Pläne, Ergebnisse, Meisterschaftsstände und weiterführende Links gibt es immer aktuell und direkt auf der offiziellen Homepage: http://enduro-europa.com

  

Termine 2018

14./15. April Fabriano / Italien www.motoclubartiglio.it/
19./20. Mai Bacau / Rumänien www.motoxcape.ro/
11./12. August Skövde / Schweden https://enduroemskovde.se/en/welcome/
14.-16. September Kielce / Polen www.ktmnovi.pl

PA: Robert Pairan

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