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Geiles Teil: Enduro Kettensägenhalter bei mxg-parts!

Veröffentlicht: Freitag, 19. Oktober 2018

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Mit dem Slogan "Neues für Streckenbauer, Wilderer und andere Waldmenschen" bietet "mxg-parts" jetzt einen Kettensägenhalter von Enduro Engineering, passend für alle Enduros (universal). Länge für 40cm Kettensägenblatt, andere Längen und Größen auf Anfrage. Selbstverständlich sind wir Endurofahrer natürlich keine Wilderer. Mit diesem Tool kannst du jedenfalls schneller als bisher die Strecken freischneiden und für einen reibungslosen Rennverlauf sorgen. Statt der Säge können auch andere Sachen wie Absperrbänder etc. transportiert werden...

Von Enduro Engineering gibt es noch jede Menge weitere tolle Produkte für deine Enduro:

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Link: Zum Kettensägenhalter

 

Video:

 

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Bericht vom Race of Pain 2018 in Bosnien!

Veröffentlicht: Mittwoch, 17. Oktober 2018

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Thomas Boder berichtet für Enduro Austria vom Race of Pain in Bosnien und Herzegowina: "Am 13. und 14. Oktober fand die dritte Auflage des Race of Pain in Cazin/Bosnien und Herzegowina statt. Bereits die Anreise zu diesem Hardenduro-Event kann schon ein echtes Erlebnis werden. Hier gilt wie fast überall im Leben, dass gute Vorbereitung alles ist - auch bei der erfolgreichen Ausreise aus der EU.

Zulassungsschein, Kennzeichen und die grüne Versicherungskarte sollten bereitliegen. Weiters empfiehlt es sich, die Zeit im garantierten Stau sinnvoll zu nutzen und bei der Möglichkeit die Speicher für die bevorstehenden Strapazen zu füllen. Mein Copilot Oswald Payr hat in eindrucksvoller Manier bewiesen, dass es möglich ist, seine eigene Körpergröße in Form von Hartwürsten zu verzehren.

 

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Aber auch der längste Stau hat irgendwann ein Ende und man kann sich an der Grenze auch wunderbar die Zeit damit vertreiben, übermotivierte und latent aggressive Amateurrennfahrer bei absolut waghalsigen und zur Gänze sinnlosen Überholmanövern und den darauffolgenden hitzigen Streitgesprächen zu beobachten. Randnotiz: Die Warnblinkanlage scheint wie eine Tarnkappe zu funktionieren und einem komplett von der StVO zu entbinden.

Da unsere eher rudimentären Bosnischkenntnisse ein dechiffrieren der Ausschreibung unmöglich gemacht haben, haben wir erst recht spät in der Nacht das Fahrerlager erreicht, was uns aber keinesfalls von der Einnahme eines isotonischen Hopfensmoothies abgehalten hat.

Direkt am Start gibt es auch die Möglichkeit in einem Hotel zu übernachten, was vielleicht sogar in der bosnischen Ausschreibung steht – man weiß es nicht genau. Jedenfalls kann man dort für einen geringen Obolus frühstücken und Abendessen. Am Samstag vor dem Prolog findet die recht unspektakuläre Startnummernausgabe statt und man kann danach sogar einen Großteil der Strecke besichtigen. Auch Ossi und ich haben uns das natürlich nicht entgehen lassen, aber bereits nach wenigen Metern unsere Reifenwahl stark angezweifelt – es muss nicht die weichste Gummimischung sein.

 

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Sieger Expert: 1. Miha Spindler, SLO  2. Aleks Tomisic, CRO  3. Blaz Vacun, SLO

 

Die Prologrunde dauert für die Querschnittsmenge im Fahrerfeld ca. 20min und ist eine recht schnelle und flüssige Cross-Country Strecke. Überholmöglichkeit sind auf den engen Singletrails eher spärlich vorhanden, was die Wogen bei dem einen oder anderen Fahrer hochgehen lässt. Ossi und ich sind in der Teamwertung ins Rennen gegangen und haben bereits in der ersten Runde den zweiten Platz behaupten können und relativ gut nach hinten abgesichert. Zufrieden haben wir uns also wieder dem Verzehr einiger Laufmeter Hartwürste zugewandt.

Am Nachmittag hat sich das Fahrerfeld erneut im Startbereich eingefunden und ist in den zweiten Durchgang gestartet. Jetzt aber nach den Zeiten der ersten Runde, was das ganze richtig entspannt und flüssig hat ablaufen lassen. Wir haben unseren zweiten Platz erfolgreich verteidigt. Ossi hat danach nur lakonisch gemeint: „Morgen ist Platz 1 Plicht und Platz 2 Soll!“ Zustimmend nickend haben wir uns, wie die meisten anderen Fahrer, den lokalen Spezialitäten gewidmet und mit einem Kaltgetränk in den Händen die Konkurrenz gemustert. Bei der Siegerehrung am Samstag wurden die schnellsten Fahrer jeder vertretenen Nation geehrt.

Christoph Vieghofer war der schnellste aus der Österreichischen Delegation.

 

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Sieger Team: 1. Josip Jakovic, Dino Floricic, CRO  2. Thomas Boder, Oswald Payr, AUT  3. Isaak Konecnik, SLO

 

Am Sonntag wurde pünktlich um 10.30 in das Hardendurorennen gestartet. Es gab zwei Tracks: Hobby/Veteran und Expert/Team. Da bereits der Namen der Veranstaltung den meisten Fahrern den Ruhepuls in unentspannte Höhen treibt, wurde in Erwartung unmenschlicher Strapazen das ein oder andere Powergel auf die Lenker geklebt. Auch Ossi und ich haben versucht, unsere aufkeimende Nervosität mit mehrmaligem Warmlaufenlassen unserer Maschinen zu überspielen – selbstverständlich hochkonzentriert und mit absolut gefühlskaltem Blick.

Bei den künstlichen Hindernissen wenige Meter nach dem Start haben wir versucht den inneren Taddy Blazusiak in uns zu channeln und die Endurocross-Sektion möglichst würdevoll hinter uns zu bringen – es hat sich zumindest brutal effizient angefühlt. Die restliche Strecke war wirklich sehr flüssig und mit knackigen Auf- und Abfahrten verfeinert.

Auch in der Expert-Spur waren keine „unfahrbaren Sektionen“ oder Stellen, die einen an den Rand einer Nahtoderfahrung gedrängt haben. Es gab genügend Möglichkeiten sich zu erholen und so die nächste schwere Sektion halbwegs frisch und kontrolliert zu meistern. Man muss also mit etwas Geschick und Erfahrung nicht zwangsläufig alle sieben Phasen der Trauer in einem nicht enden wollenden Steilhang durchleben.
Oswald und ich haben uns Rad an Rad von CP zu CP durch die Bosnische Wildnis gekämpft und uns nach 2h 23min als zweite in der Team-Wertung im Ziel widergefunden. Mit einem energischen Handschlag haben wir unsere prognostizierte Platzierung zufrieden angenommen.

 

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Sieger Veteran: 1. Jaka Seles, SLO  2. Nedeljko Matovic, SLO  3. ALjosa Grom, SLO

 

Die Strecke selbst war perfekt markiert und auch mit meinen sehr beschränkten kognitiven Ressourcen, die erfahrungsgemäß im Rennverlauf noch weiter abbauen, war es ohne großartige Navigationsfehler möglich, sicher und selbstständig das Ziel zu finden.

Zusammenfassend ist das Race of Pain in Cazin ein wirklich tolles Rennen und ein würdiger Saisonabschluss für viele, bei der jeder von uns mit Enduro vom feinsten belohnt wird!"

 

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Sieger Hobby: 1. Marko Kricka, SLO  2. Rudolf Stulz, CZE  3. Andraz Vodoncnik, SLO

 

Leider gibt es immer noch keine Website der Veranstaltung: Facebook-Link

Bericht: Enduro-Austria, Thomas Boder, Fotos: Samir Hadzic

 

Auner Renndienst beim 4 Stunden Rennen in Birkfeld

Veröffentlicht: Mittwoch, 17. Oktober 2018

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Anzeige: Am 20.10.2018 findet wieder das 4 Stunden Rennen, mit der unvergesslichen After-Race Party, in der Wagenranch statt! Auner: "Besucht uns beim letzten Auner Renndienst der MX Saison 2018, vertreten durch unseren Renndienst Koordinator Gerhard Lauk (schwarzer Ford Transit).

Auch hier haben wir wieder einige Renndienstspecials für euch, wie zum Beispiel:

Brillenersatzteile
Fox Beanies um nur € 14,90
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Sonderaktion Fox Brille Airspace Sand um nur € 45,-
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Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch!"

https://www.auner.at/

 

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Quellen: Auner (Werbung)

Ticket-Vorverkauf für SuperEnduro-WM in Riesa (D) gestartet!

Veröffentlicht: Mittwoch, 17. Oktober 2018

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SuperEnduro Riesa am 5. Januar 2019 in der SACHSENarena Riesa. Auch das nächste Jahr wird aus motorsportlicher Sicht wieder sehr gut anfangen, denn am 5. Januar 2019 ist es wieder soweit – dann steigt zum nun schon fünften Mal in der Sportstadt Riesa ein Lauf zur SuperEnduro-Weltmeisterschaft.

Unter dem witterungsunabhängigmachenden Hallendach der SACHSENarena wird beim zweiten Lauf zur „MAXXIS FIM SuperEnduro World Championship“ 2018/2019 wieder Enduro in seiner kompaktesten und spektakulärsten Form, über künstliche Hindernisse und im Kampf Mann gegen Mann geboten. Auf dem von allen Zuschauerplätzen aus sehr gut einsehbaren Kurs werden die Stars der Szene, wie der amtierende Weltmeister Cody Webb aus den USA, sein Vorgänger und Landsmann Colton Haaker, der Multi-Weltmeister Taddy Blazusiak aus Polen, der Shootings-Star Billy Bolt aus Großbritannien den Fans wieder mit atemberaubenden Fahr- und Überholmanövern die Einheit von Mensch und Maschine präsentieren.

Nicht zu vergessen sind die seit Jahren zur Weltspitze gehörenden Jonny Walker, ebenfalls aus Großbritannien, und der Spanier Alfredo Gomez sowie die beiden deutschen Junioren-Weltmeister Manuel „Manni“ Lettenbichler (2016) und Kevin Gallas (2018). Letzterer wird sich in dieser Saison nach seinem Titelgewinn im letzten Winter infolgedessen erstmals mit den „großen Jungs“ der Top-Klasse „Prestige“ messen.

Show-Acts und kompetente Moderatoren der Szene werden den Funken auf das Publikum wieder schnell überspringen lassen und die Arena in einen „Hexenkessel“ verwandeln.

Neben der Prestige-Klasse sind des Weiteren die Partizipanten an der Junioren-WM sowie eine offene nationale Klasse am Start.

 

Online-Tickets und weitere Informationen:

Über die Veranstaltungshomepage www.superenduro-riesa.de , den Ticket-Onlineshop unter https://luna.lunabe.de/online/index.php3?shopid=266, die Ticket-Hotline +49 341 33173633 (Mo.–Fr. 9:00–17:00 Uhr), die Riesa-Information (Hauptstraße 61, 01589 Riesa, www.tourismus-riesa.de , die Eventmanufaktur Auerswald, www.eventmanufaktur-auerswald.de  und alle Freie-Presse-Ticketshops.

Wie im Vorjahr besteht die Möglichkeit, mit dem sogenannten „Fan-Ticket“ schon ab dem Vormittag die Trainings und Qualifikationsläufe in der Halle live mitzuerleben.

 

Grob-Zeitplan:

Einlass für VIP- und Fan-Ticket-Inhaber: 10:00 Uhr

Beginn Training: 11:00 Uhr

Einlass für Race-Ticket-Inhaber: 16:00 Uhr

Autogrammstunde: 16:30 Uhr

Beginn Rennen: 18:00 Uhr

Ende Rennen: 21:30 Uhr

After Race Party (in R1-Dance-Lounge Riesa): 22:00 Uhr

Presseaussendung: Thorsten Horn

Link: Super Enduro Weltmeisterschaft

Nachruf auf Harald "Wetz" Wetzelsberger!

Veröffentlicht: Dienstag, 16. Oktober 2018

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Mit großer Trauer muss die österreichische Endurogemeinde diese Nachricht hinnehmen: Harald "Wetz" Wetzelsberger ist völlig unerwartet am 14.Oktober im 55. Lebensjahr verstorben.

Als Herausgeber von vollewaesch.com hat Harald Wetzelsberger als Pressekollege seit vielen Jahren die Enduroszene mit Informationen versorgt. Insbesondere hat "Wetz" die Enduromasters-Serie mit seinen immer perfekten Berichten nachhaltig belebt. Es war eine besondere Zusammenarbeit mit einem besonders angenehmen und freundlichen Menschen.

Harald Wetzelsberger war selbst lange aktiver Enduro-Rennfahrer und hat auch das Team "Terra X-Dream" und junge Rennfahrer begleitet und unterstützt. Und er machte es, weil er es einfach gern machte. Auch abseits der Enduroszene im privaten Bereich hatte er immer gerne anderen geholfen, wie auch wir von Enduro-Austria nur bestätigen können.

 

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Lieber "Wetz" - Es werden dich viele Menschen vermissen!

Unser aufrichtiges Beileid den Angehörigen. Die Verabschiedung findet am Samstag, 20.10.2018 um 14.00 Uhr in der Stadtpfarrkirche Schärding statt. Gerne dürfen sich seine Endurofreunde (auch mit Raceshirt und Helm unterm Arm) von ihm verabschieden! Weil er Anzug und Krawatte immer nur als Dienstbekleidung ansah ist dies auch im Sinne seiner Familie.

R.I.P. "Wetz"

 

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Enduro-Austria, M.M.

Starke Österreicher im GetzenRodeo Starterfeld!

Veröffentlicht: Dienstag, 16. Oktober 2018

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Starke Österreicher-Besetzung beim Getzenrodeo 2018: Lars Enöckl, Manuel Jestl, Dieter Rudolf, Kilian Zierer, Philipp Bertl und Florian Kirchmayer bilden die Österreicher-Abordnung für dieses Extreme Enduro in Deutschland und werden sich mit der Weltelite des Endurosports matchen.

Pressemitteilung: GetzenRodeo 2018 – Das Starterfeld steht! Es ist Rennwoche. Das GetzenRodeo 2018 steht damit am Wochenende unmittelbar vor der Tür. Gespannt warten alle nun auf die endgültige Starterliste, für die 7. Ausgabe des legendären Extremenduro im Herzen des Erzgebirges.

Wie Matthias Schubert vom Getzenrodeo e.V. berichtet haben sich fast 100 Fahrer für die Startplätze beworben: „Unser Starterfeld ist erneut eine ausgewogene Mischung aus Internationalen Spitzenfahrern und ambitionierten Regionalen Piloten.“ An der Spitze der Starterliste steht erneut Graham Jarvis. Der dreimalige Gewinner will
erneut aufs oberste Podium und damit seine Erfolgsserie weiter ausbauen. Seine ärgsten Gegner werden die Spanier Mario Roman und Alfredo Gomez werden, diese drei standen auch am letzten Wochenende beim Hixpania gemeinsam auf dem Podium.

Erstmals im Erzgebirge dabei ist Wade Young, der Südafrikaner kommt mit einem Sieg vom Sea to Sky ebenfalls hochmotiviert ins Erzgebirge. Große Chancen rechnet sich auch Manuel Lettenbichler aus, der Kiefersfeldener brennt auf das Getzenrodeo um vor dem Deutschen Publikum um den Sieg zu fahren. Fahrer aus 13 Ländern werden teilnehmen.

Die Regionale Spitze wird Marcel Teucher vertreten. Der Wiesaer ist in diesem Jahr bei allen großen Europäischen Rennen angetreten und liegt derzeit auf Platz 35 von über 1000 Fahrern in der Wertung der World Enduro Super Series, einer Meisterschaft die von Red Bull ausgetragen wird und alle Spitzenpiloten aus dem Extremenduro Sektor teilnehmen.

Das GetzenRodeo startet am Sonntag 21.10.2018 um 12.00 Uhr mit einem Donnerschlag. Bereits am Samstag wird für die Fans mit einer Autogrammstunde, Fahrervorstellung und Eröffnungsparty einiges geboten. Alle Infos zu Parkplätzen, Zeitplan und Eintrittspreisen folgen am Mittwoch.

Infos auf https://www.getzenrodeo.net/ 

 

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PA und Fotos: DG Design / Denis Günther - Presseservice Getzenrodeo e.V.

ACC-Report von "WESS" Promotorin Anna-Larissa Redinger:

Veröffentlicht: Dienstag, 16. Oktober 2018

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Die World Enduro Super Series (WESS) hat heuer in der Endurowelt voll gepunktet. Kein Wunder, ist diese Serie auch sehr professionell in Szene gesetzt. Damit das auch alles funktioniert braucht es Menschen die sich in der Szene auskennen und im Optimalfall auch selbst mit einem Enduro-Sportmotorrad umgehen können. Anna-Larissa Redinger (WESS Promotion GmbH - Communications) kennt sich aus und versorgt die Endurogemeinde mit den nötigen Informationen rund um diese Serie. Sie hat auch vor kurzem wieder selbst an einem Endurorennen teilgenommen und berichtet vom Finallauf der Austrian Cross Country Championships in Mattighofen.

Link: World Enduro Super Series - WESS

Link: Austrian Cross Country Championships - ACC

 

Der ACC Damen - Nachbericht von Anna-Larissa Redinger:

"Unfassbar, dass beinahe ein Jahr seit meiner Knieverletzung vergangen ist! Die Betonung liegt auf “beinahe”…

Schon das ganze Jahr verfolge ich den Kalender der Austrian Cross Country Serie, immer mit dem Gedanken “Geht sich vielleicht ein Lauf aus?”. Im Juni bin ich zum ersten Mal seit meinem Sturz im Oktober 2017 wieder auf ein Motorrad gestiegen. Den Sommer habe ich genutzt, um wieder zu meiner alten Form zu gelangen. Erst vor ein paar Wochen hatte ich das Gefühl, dass mir “der Knopf aufgegangen” ist, zeitgleich fiel dann auch der Entschluss bei meinem Heimrennen und dem letzten Rennen der Cross Country Saison an den Start zu gehen.

Ich startete um 13.00 in der Gästeklasse bei den Herren. Warum nicht in der Damenklasse? Nun, nachdem ich nicht die ganze Meisterschaft gefahren bin und wirklich nur zu Gast war, schien es mir passend auch in der dazu vorgesehenen Klasse zu starten. Außerdem war es ganz schön angenehm beim ersten Rennen nach der Verletzungspause gelassen und ohne Stress am Morgen an den Start zu gehen

Mein Start war nicht berauschend, aber nachdem ich mir auch fest vorgenommen hatte klug und bedacht zu fahren, wollte ich nicht schon zu Beginn des Rennens Risiken eingehen. Wir waren um die 90 Fahrer in der Klasse und nach dem Startschuss reihte ich mich auf Platz 78 ein. Erstaunlicherweise fand ich sehr schnell einen tollen Rythmus und fühlte mich von Runde zu Runde wohler.

 

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Beim Überholen war ich zu Beginn noch übervorsichtig und bin zeitweise längere Streckenabschnitte einfach nur “hinten nachgefahren” Im Laufe des Rennens wurde das aber viel besser. Und am Ende konnte ich doch mehr als 20 Fahrer überholen und landete auf Platz 55.

Konditionstechnisch ging es mir viel besser als erwartet. Beim Training zu Hause auf meinem Hometrack bin ich nie auf Distanz gefahren, es war also ein bisschen ein Sprung ins kalte Wasser, ob ich die 2 Stunden durchhalte oder nicht. Nachdem ich aber während des Rennens nie am Limit oder mit 100% gefahren bin, konnte ich mir meine Energie super einteilen. Das Knie habe ich nicht ein einziges Mal gespürt. Es ist so, als wäre nie etwas gewesen! Mein Ziel war es das Rennen zu finishen, ohne Sturz und ohne Verletzung, um wieder Vertrauen zu erlangen und primär einfach um Spaß zu haben. Das habe ich geschafft und ich bin unheimlich stolz darauf!

Ich bin dankbar und überglücklich, dass mein erstes Rennen nach der Verletzungspause kein Jahr gedauert hat ( :D) und das ich es mit so vielen positiven Gefühlen verbinden kann. Die Motivation nun über den Winter wieder gut zu trainieren und mich auf die Saison 2019 vorzubereiten ist massiv gestiegen!

Ein rießen großes Dankeschön an all meine Sponsoren und Partner, die mich auch in den letzten Monaten weiterhin unterstützt haben! Danke an meine Freunde und meine Familie fürs da sein und Anfeuern! Und Danke an meinen Verein den MSC Mattighofen, der eine grandiose Strecke in den Wald gezaubert und so ein für mich unvergessliches ACC Finale ermöglicht hat.

Eure Anna Larissa #5"

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