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News 2019

Mit Enduro-Austria 2x VIP Husqvarna Test gewinnen!

Veröffentlicht: Dienstag, 18. Juni 2019

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Jetzt kannst du mit Enduro-Austria 2 VIP Tickets für einen exklusiven Husqvarna-Testtag gewinnen! Du möchtest ganz aktuell die neuen 2020er Enduro Modelle von Husqvarna in Österreich testen? Und als Draufgabe auch noch Modelle mit WP After market Fahrwerken, Cone Valve Gabel und Super Trax Federbein?

Am Freitag den 19.Juli findet einen Tag nach dem nationalen Media Launch von WP Suspension und Husqvarna Enduro MY20 ein VIP Endkunden Test statt.

Was bedeutet das:
Einen Tag nachdem die Journalisten die Bikes getestet haben könntest du an der Reihe sein! Die neue Modellgeneration Husqvarna Enduro MY20 – das komplette Lineup (7 Modelle) warten auf dich. Für den Test steht eine 4 km lange Endurorunde im Wienerwald zur Verfügung. Auch ein Fotograf ist für dich vor Ort!

Voraussetzung:
Die teilnehmenden Personen sollten ein gewisses Maß an Offroad-Skills mitbringen! Also nichts für blutige Anfänger ;-)

Datum/Location:
Freitag 19. Juli ab 13:00 bis ca. 18:00 Uhr in der Nähe von Mödling.

Besuche unsere Facebook-Site mit dem Gewinnspiel:

https://www.facebook.com/enduroaustria

 

Vergiss nicht, nach dem Gewinnspiel erreichbar zu sein!

Viel Glück!

 

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Fotos: On Location: Romero S., Campelli M.

 

Enduro-Austria Gewinnspiel auf https://www.facebook.com/enduroaustria
Das Gewinnspiel läuft bis Samstag 22.Juni 2019, 24.00 Uhr
Teilnahmeberechtigt sind nur User aus Österreich die das 18. Lebensjahr vollendet haben.
Es ist nur das "Liken" oder "Kommentieren" dieses Beitrags zur Gewinnspielteilnahme erlaubt.
Die GewinnerInnen werden per Jury ermittelt und via Message verständigt.
Die GewinnerInnen müssen bis spätestens 3 Werktagen nach Ende des Gewinnspiels per Massage erreichbar sein. Anderenfalls verfällt der Gewinn.
Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Es gelten die Gewinnspielregeln laut AGB auf www.enduro-austria.at

  

Sommer Enduro Touren in Kroatien mit Floricic:

Veröffentlicht: Dienstag, 18. Juni 2019

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-Anzeige- Wählen Sie das perfekte Reiseziel für Ihren Enduro-Urlaub in Kroatien. Enduro Floricic bietet Enduro Touren in mehreren Regionen:

Zentralistrien (mit Fahrten zur Ostküste, Westküste und Nordistrien)

Süd Istrien – Pula

Lika - Berge in Mittelkroatien

Kontinental- oder Küstenteil Kroatiens, Sie haben die Wahl!
Wenn Sie in Istrien Enduro fahren, und Meschenmengen vermeiden möchten, dann ist Enduro in Zentralistrien genau das Richtige für Sie. Wenn Sie die ganze Zeit an der Küste sein möchten, ist Pula eine großartige Lösung. Wenn Sie sich vor hohen Temperaturen verstecken möchten, sind Berge und Schatten des Lika-Waldes die beste Wahl.

Special: Die Tour wird von einem aktuellen kroatischen Trial Champion geleitet!!! – nur in Pula

Enduro Floricic: Die Enduro-Touren sind mit besten Guides für jeden Ort organisiert, inkl. Vollpension und besten Preisen.
Kroatien Enduro Istrien - Das Team Floricic bietet:

- Enduro in Istrien: Zentral, Ost, West, Nord und Süd

- NEU: Orte wechseln und ganz Istrien sehen

- Enduro in Lika (Zentral-Kroatien)

- alle Level: Anfänger, Mittel, Profi, Extrem

- Gelände: Ziegenspuren, Flüsse überqueren, Wald, blaue Dünen, Küstenspuren, Felsen, Schlamm etc.

- Hilfe bei Störungen, Kraftstoffversorgung

- 1 Gruppe = 1 Guide

- Schöne Unterkunft, Haus mit Pool, viele leckeres Essen, PARTYABEND

- Freier Hochdruckreiniger, Sichere Abstellung Ihrer Maschinen, Geschenke, Video, Foto...

- Legale und professionelle Enduro-Touren in Kroatien: Guides, Organisation und Tracks sind TOP!

 

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Keine unglücklichen Kunden, nur Gäste die immer wiederkommen.
Fordern Sie Ihren Termin an, Kroatien Enduro Istrien – Floricic schickt Ihnen ihr individuelles Angebot."

Website: http://www.croatia-tourism.in/de/enduro-kroatien/
Facebook: Enduro Kroatien Istrien https://www.facebook.com/EnduroKroatienIstrien/?ref=hl
Youtube: Enduro Floricic https://youtu.be/9IbrP5eUrJU

Manager: Doris Floricic (English, Deutsch)
T + WhatsApp: 00385 (0)98 608 012
e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Text und Bild: Floricic (Werbung)

 

X-GRIP: Tyre + Mousse Service bei Red Bull Romaniacs!

Veröffentlicht: Montag, 17. Juni 2019

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X-Grip: Martin Freinademetz der Boss der Red Bull Romaniacs hat es bereits am Erzbergrodeo angekündigt, die Red Bull Romaniacs 2019 werden legendär! Wir sagen Euch nicht nur in Sachen Streckenführung, sondern auch in Sachen Service!

Tyre & Mousse Service by X-GRIP:

Ganz genau, sweet 16! Die Red Bull Romaniacs feiern den 16. Geburtstag und X-GRIP ist bei der Party dabei!
Wir dürfen Euch den Reifen und Mousse Service direkt beim Rennen von 30. Juli bis 3. August 2019 in Sibiu anbieten. Zusätzlich wird es beim Prolog ein eigenes X-GRIP Hindernis geben, also seid gespannt! Das heißt X-GRIP übernimmt nicht nur den Verkauf von Reifen, Mousse und Co., sondern auch die Montage und Beratung LIVE vor Ort.

Wir sind bereits ab 27. Juli in Sibiu, um Euch mit dem passendem Material beliefern zu können.

Einfach unter: http://www.x-grip.at/order-form/  Deine Vorbestellung abgeben um sicher zu gehen, dass Deine gewünschten Reifen und/oder Mousse auch wirklich beim Rennen vor Ort erhältlich sind. Wir werden genügend Material mitbringen, allerdings gilt trotzdem die Devise „first come, first serve“, soll heißen: alle Artikel sind verfügbar, solange der Vorrat reicht. Also rann' an den Speck und los geht´s!

 

Quellen: X-GRIP

Platz 13 beim Erzbergrodeo: Rückblick von Dieter Rudolf!

Veröffentlicht: Montag, 17. Juni 2019

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Dieter Rudolf: "Bin für Platz 13 an meine Grenzen gegangen." Wieder einmal hat der technisch höchst versierte Niederösterreicher Dieter Rudolf gezeigt, dass er Spezialist für die ganz harten Enduro-Einsätze ist. Beim letztwöchigen ErzbergRodeo hat der KTM-Pilot zum zweiten Mal in Folge das Ziel gesehen. Nach Platz 11 im Vorjahr hat er sich diesmal auf den 13. Platz gekämpft. Bis zuletzt hat er sich mit Lars Enöckl (Husqvarna) ein Duell um den Titel “Bester Österreicher” geliefert, musste dann aber seinen schwindenden Kräften Tribut zollen: “Ich bin richtig happy mit meinem 13. Platz und einer weiteren Zielankunft. Zweitbester Österreicher passt auch perfekt. Denn ich denke, meine Leistung hat gepasst. Ich kann mir nichts vorwerfen.

Der erste Schritt zur Zielankunft am Erzberg ist der Prolog. Bis auf ganz wenige Ausnahmen bestätigt sich alljährlich die Regel, dass man sich für die erste Startreihe qualifizieren muss, um die Chance zu wahren, innerhalb des 4-Stunden-Limits bis ins Ziel des “Red Bull Hare Scramble” zu kommen. Mit Prolog-Rang 22 hat Dieter Rudolf diese Hürde sicher genommen: “Erste Reihe! Mehr geht nicht! Die Voraussetzungen waren perfekt.” Beim Start zum “Red Bull Hare Scramble” versuchte Rudolf, seine KTM sogar in einem noch besseren Startfenster zu positionieren: “Ich habe mich absichtlich hinter Ossi Reisinger und Josep Garcia gestellt, die sind ja bekanntlich beim Start nicht die Langsamsten.” Doch trotz eines recht guten Starts musste Dieter Rudolf seinen Rennplan bereits bei der ersten Auffahrt über den Haufen werfen: “Da war dieser Mega-Stau ohne Ende. Und ich mitten drin. Als sich das Ganze dann ein wenig entwirrt hat, versuchte ich sofort, ordentlich zu pushen.”

 

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Fast das ganze “Hare Scramble” über befand sich Dieter Rudolf in Gesellschaft von Lars Enöckl: “Wir hatten eigentlich von Beginn an einen echt lässigen Zweikampf um den ‘Besten Österreicher’ am Berg aus Eisen. Ich würde sagen, es war ein Duell auf Augenhöhe, das letztlich Lars für sich entschieden hat.” Mitentscheidend war sicherlich die Tatsache, dass Dieter Rudolf nicht zu 100 Prozent fit zum ErzbergRodeo gekommen war. Der Trainingsrückstand machte sich ab “Carls Dinner” immer mehr bemerkbar, sagt Dieter Rudolf: “In ‘Carls Dinner’ bin ich an meine Grenzen gekommen. Ich versuchte aber, immer wieder weiter Druck zu machen und kämpfte mich Meter für Meter durch. Bei der Ausfahrt aus dieser Sektion war ich wieder gleichauf mit Lars.”

In der “Grünen Hölle” war dann Teamwork angesagt. Dieter Rudolf, Lars Enöckl und Jonathan Richardson halfen sich gegenseitig, die Bikes hoch zu bringen. Danach aber waren Rudolfs Kraftreserven aufgebraucht: “Da war ich mit meiner Energie dann echt durch. Zwar konnte ich bei ‘Dynamite’ nochmal an die beiden heran fahren. Doch ausgerechnet da hat sich ein Eisendraht in meinem Hinterrad verfangen. Ich hab etwa fünf Minuten gebraucht, um den Draht wieder raus zu bekommen. Danach habe ich mich nur noch ins Ziel gekämpft.” Nach seiner zweiten Zielankunft in Folge ist Dieter Rudolf mehr als zufrieden: “Ich muss mich aber auch riesig bei meinen Partnern, Sponsoren und Freunden bedanken. Sie haben mich perfekt betreut. Ohne sie wäre ich vermutlich nicht bis ins Ziel gekommen.”

Dieter Rudolf auf Facebook: https://www.facebook.com/drudolf1 

 

Bericht: HartEnduro.at, Fotos: Niki Peer

 

Husqvarna Enduro Modelle 2020 im Enduro-Austria Test:

Veröffentlicht: Montag, 17. Juni 2019

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Journalisten aus der ganzen Welt hatten Anfang Juni die Möglichkeit die neuen Husqvarna Enduros des Modelljahres 2020 in Finnland zu testen. Wir von Enduro-Austria waren dabei und bringen euch einen genaueren Einblick in die neuen Modelle...

Die Husqvarna Enduro Motorräder 2020 wurden nicht neu erfunden aber man hat satte 60% aller Teile neu überarbeitet. Die Überarbeitungen des Modelljahres 2020 sind also durchaus umfangreich. So hat man neben dem neuen Design auch die Rahmentorsion verbessert, nebenbei wurde die Sitzposition um 20mm abgesenkt, einiges an Gewicht eingespart und die Motorleistung in Teilbereichen erhöht. Selbst bei kritischer Betrachtungsweise muss man zugeben, dass die Veränderungen viele Vorteile bringen.

 

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Husqvarna TE300i - Modell 2020

 

Das Chassis: Man sieht den Modellwechsel am ersten Blick bereits am Design. Ziel von Husqvarna war es die Fahrbarkeit und den Komfort zu verbessern. Damit soll man jetzt ermüdungsfreier fahren können. Nebenbei wurde auch Gewicht eingespart. Für ein besseres Fahrverhalten hat man die Rahmensteifigkeit optimiert.

Beim Fahrwerk hat man das Midvalve der Gabel überarbeitet und die Umlenkung des Federbeines verändert. Zusammen mit der niedrigeren Sitzbank hat man so bei allen Modellen die Sitzhöhe um 20mm abgesenkt. Man hat auch an kleinen Details gearbeitet: Jetzt gibt es zum Beispiel auf jeden Gabelholm einen Indikator für die Nutzung des Federweges. Das Teil kann man auch dazu verwenden um die Tauchrohre abzuputzen.

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Wie fahren sich die Enduros Fahrwerksmäßig? Die Spurstabilität ist gut, das Einlenkverhalten ebenfalls, wobei man sagen muss, dass man mit der 450er und 501er langsamer in den Kurven ist. Das Fahrwerk hat ein unglaublich gutes Ansprechverhalten und reagiert sehr fein auf kleine Unebenheiten wie Wurzeln und Steine.

Für Rennfahrer ist das unter anderem auf Durchschlagssicherheit überarbeitete Fahrwerk noch besser geworden. Die Gabeln aller Modelle habe ich während des gesamten Tests nicht zum Durchschlagen gebracht. Das Federbein einmal, allerdings nur bei der 150er. Die Klicks bei der Verstellung der Gabel merkt man jetzt deutlich. Das Fahrwerk hat sich eindeutig verbessert.

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Das neue Rahmenheck besteht jetzt nur mehr aus 2 Teilen und wurde stabiler und leichter gemacht. Dieses Carbonheck geht jetzt fast bis zur Kennzeichenhalterung nach hinten. Mehr Steifigkeit hört sich grundsätzlich gut an. Das alte Heck hat doch sehr stark geflext. Hoffentlich hält es auch Stürze nach hinten aus. Im Test war jedenfalls nichts zu bemängeln. Die Einschnitte am Heck sehen wie Griffe aus, sind aber etwas „unergonomisch“. Trotzdem kann man das Bike dort bedenkenlos anheben.

Motoren: Man hat für 2020 alle Motoren überarbeitet. Jeder Motor hat jetzt einen E-Start, auch die neue TE150i Zweitakt. Alle Motoren außer der TE250i und TE300i wurden hinsichtlich Kompression überarbeitet. Das heißt jetzt nicht, dass alle Motoren mehr Spitzenleistung haben, aber irgendwo im Leistungsband wirkt sich das dennoch aus. So zum Beispiel hat man bei der 150er nur den unteren Bereich des Drehzahlbandes angepasst, um die Fahrbarkeit zu verbessern. Bei der TE250i und TE 300i wurde der Auslassport und die Wasserpumpe optimiert.

Bei allen Modellen wurden Anbauteile wie Kühler besser hinsichtlich Massenzentralisierung positioniert. Die Motoren wurden ebenfalls anders im Rahmen eingebaut. Beim Fahren ohne direkten Vergleich zu den alten Modellen merkt man keinen großen Unterschied. Lediglich bei der 150er kann man jetzt sagen, dass sie jetzt im schwierigen Gelände leichter bewegt werden kann. Es ist jetzt nicht mehr wie „alles oder nichts“. Man kann auch dosiert untertourig fahren. Die 250er Viertakter überrascht mit deutlich verbesserter Leistung. Die 501er fahren sich im unteren Bereich viel sanfter als zuvor.

 

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Motor Husqvarna TE250i- Modell 2020

 

Die Auspuffbirnen wurden generell neu designt. Die Motorentechniker geben dafür 3 Gründe an: Ersterer ist eine angenehmere Leistungscharakteristik. Der 2. Grund ist die Stabilität. Bei Beschädigungen ist im Normalfall nur ein kleines Segment betroffen und somit die Auswirkung geringer. Der 3. Grund ist, dass man mit den kleineren Birnen die Bodenfreiheit erhöht hat und so Beschädigungen von Haus aus vermeidet, was zweifelsohne gelungen ist.Die Kühlung wurde bei allen Modellen verbessert. Ein neues Innenrohr im Rahmen sorgt für bessere Zirkulation und Kühlung. Bei den Zweitaktern wurde auch die Wasserpumpe verbessert. Trotzdem ist es wünschenswert, dass die Zweitakter serienmäßig mit Lüfter ausgestattet werden!

Der Fahreindruck der einzelnen Modelle:

TE 150i: Vielleicht bin ich mit 100kg Gewicht der Falsche um über dieses Motorrad urteilen zu können. Aber das Teil macht trotzdem Spaß beim fahren. Früher war dieses Bike ohne E-Start, ohne Einspritzung und mit nur 125 Kubik eher eine billige Lösung für junge Enduristen. Jetzt, mit E-Start, mehr Hubraum und stark verbesserter Leistung im unteren Bereich lässt sich das Teil auch beim Hard-Enduro gut bewegen. Bei schnellerer Gangart muss man alles geben, um bei den Hubraumstärkeren dran zu bleiben. Das könnte auch ab dem 3. Gang gelingen, wenn man nicht gerade 100kg hätte…

 

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Husqvarna TE150i - Modell 2020

 

TE 250i: Die 250er war eine Überraschung. Nachdem ich bereits mehrere 300er mein eigen nennen konnte wäre ich nie auf die Idee gekommen, mir jemals eine 250er zuzulegen. Im finnischen Wald mit Auffahrten über Wurzeln und feuchte Granitfelsen hat das aber viel besser funktioniert als mit der 300er. Die Leistung unten setzt einfach viel sanfter ein, was eine wesentlich bessere Kontrolle des Hinterreifens zur Folge hat. Das Resultat: Es passieren einem wesentlich weniger „Hoppalas“. Auf Rennen umgemünzt bringt das Zeit. Dieser Unterschied zur TE300i könnte verringert werden mit Montage geeigneterer Reifen mit Mousse. Letztendlich hat die 250er aber trotzdem die bessere Traktion.

TE 300i: Wie die 250er, nur mit mehr Power unten, was auf glatten Stellen zu Problemen führte. Im Speedteil der Strecke konnte mit der relativ geringen Mehrleistung kein Vorteil erzielt werden. Wer die Leistung für Steilhänge a la Erzberg braucht wird sicher wieder zur 300er greifen. Im Gegensatz zu allen anderen Motorrädern habe ich die 300er kurz zum kochen gebracht.

 

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FE 250: Eine große Überraschung. Hier hat man scheinbar einiges an Leistung gefunden. Oder besser gesagt aktiviert. Die Motocross-Bikes desselben Hubraumes haben ja schon seit jeher viel mehr Leistung. Jedenfalls war die 250er Teil im finnischen Wald der absolute Reißer. Top Traktion auf den Felsen und auf den sandigen Zwischengeraden hat man ausreichend Schub um an den größeren Hubräumen dran zu bleiben. Das Handling ist gewaltig. Biegt unglaublich ab. Beim direkten Umstieg muss man etwas auf Vorderrad-Rutscher aufpassen. Fühlt sich extrem leicht an.

FE 350: Hier braucht nicht viel gesagt zu werden. Ohne direkten Vergleich zu den alten Modellen fällt nur die bessere Gabel auf. Das Renngerät schlechthin. Kann alles!

 

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Husqvarna FE250 - Modell 2020

 

FE 450: Ehrlich gesagt war die Strecke in Finnland nicht ganz auf die Dickschiffe zugeschnitten. Auf den schwierigeren Auffahrten war man mit den Zweitaktern und kleineren Viertaktern besser bedient und auf den Zwischenstücken müsste man schon die Lebenserwartung herunterschrauben um schneller zu sein. Wären längere Steilhänge eingebaut, würde es anders aussehen.

FE 501: Ähm, ja. Ok, Leistung vorhanden. Mehr als man im Gelände jemals verarbeiten kann. Aber die Kundschaft der FE 501 montiert ja gerne mal Supermotofelgen oder fährt Schneerennen. Die gute Nachricht für Endurofahrer - Die Überarbeitung des Motors macht das Teil unten noch sanfter, sofern man da von sanft sprechen kann.

 

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Husqvarna FE450 - Modell 2020

 

Die großen Veränderungen der Husqvarna Modelle 2020:

Gabeln: Ich habe keine der Gabeln zum Durchschlagen gebracht. Das Modelljahr 2020 kommt mit neuem Midvalve und Setting. Das Ansprechverhalten ist unglaublich gut, die Durchschlagsicherheit offensichtlich ebenfalls. Heuer gibt es sogar einen Indikator für den Federweg. Ich würde mir selbst nur mehr auf das Gewicht abgestimmt Federn rein machen und das war es! Harte Rennfahrwerke bringen ja nur was, wenn man 2h permanent auf Druck fahren kann. Für Rennen a la Roots of Türnitz erscheint das neue Serienfahrwerk optimal.

Federbein:  Unauffällig, straffer als 2019

Sitzhöhe: Trotz Besitz eines alten Modells praktisch nichts bemerkt. Beim Umsetzen bei Auffahrten ein kleiner Vorteil. Auch für kleinere Fahrer..

Kühlung: Bei allen Modellen verbessert: Die TE300i hat einmal gekocht. Vermutlich nur weil etwas zu viel Wasser im Kühlsystem war. Ein Lüfter für die Zweitakter wäre wünschenswert.

Auspuff: Neue Birnen bei den Zweitaktern. Diese sind jetzt kleiner. Ein Vorteil beim Hardenduro. Vor allem beim Bergabfahren über Hindernisse bemerkt man den kleineren Krümmer deutlich.

Gewicht: Insgesamt wurde einiges eingespart: 250 Gramm beim Rahmenheck, bis zu 500g bei den Motoren. Der Weg führt in die richtige Richtung. Sicher kein Nachteil. Beim Fahren merkt man es nicht.

Design: Das Bodywork wurde verbessert. Ob es gefällt ist Geschmacksache. Funktionieren tut es. Es fährt sich so, dass man nie daran denken muss und das ist gut. Manches wurde auch auf Stabilität verbessert (Lichtmaske). Manche Teile auf bessere Wartung (rechter Seitendeckel hinten). Der Scheinwerfer polarisiert wie eh und je.

Motoren: Die Motoren wurden allesamt verbessert. Leistungseinsatz, Fahrbarkeit, Zündkurve, Haltbarkeit und Gewicht. Es wurden tausende Stunden am Prüfstand absolviert und bei Testfahrten verifiziert. Was fällt beim Testen auf: Alles läuft gut. Es passt jeder Ganganschluss, keine Leistungslöcher, alles perfekt. Die TE150i und FE250 wurden zu ihren Vorgängern deutlich verbessert und die 501er im unteren Bereich sanft gemacht. Bei den anderen Modellen müsste man vorher mit dem 2019er Modell fahren um einen Unterschied zu spüren.

 

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In Summe gibt es also sehr viele Veränderungen, von denen viele nicht spürbar sind. Man hat jeden Teil umgedreht und versucht es zu verbessern. Die herausragende Änderung ist sicherlich die Performance der Gabel. Mit allen Neuerungen sind die 2020er Modelle jedenfalls besser als die Alten.

Husqvarna zeigt sich sehr stolz das Graham Jarvis am Erzberg bewiesen hat, das die neuen Modelle funktionieren. Wer jetzt glaubt Graham Jarvis hat sein eigenes Bike extrem umgebaut der irrt. Für die Tage in Finnland war er mit den originalen Bikes unterwegs und selbst mit den Schlauchreifen fährt er im Wheelie über Felsen hoch an denen Offroad-erfahrene Journalisten gnadenlos abnudeln. Sein Bike ist nicht weit vom Serien-Motorrad entfernt.

Wie es das Schicksal so wollte konnte der Meister in einem Spaßbewerb! auf der EE5 besiegt werden. Wobei ehrlicherweise gesagt werden muss, dass Graham wenn er es ernst nimmt vermutlich auch auf einem elektrobetriebenen Handhubwagen (Ameise) gewinnen würde. Aber trotzdem Sieg ist Sieg. Wie beim Fußball: Drin ist Drin :-)

Die EE5 ist ein Elektrogerät dass es mit 50ccm Motorrädern aufnehmen kann. Vielfach verstellbar, kann das Teil leistungs- und größenmäßig an das Alter und Können angepasst werden. Optimal für Kids, da man damit auch im größeren Garten seine Runden drehen kann. Und hochqualitativ. Der Preis liegt bei 4999 Euro.

 

Mehr zu den neuen Husqvarna Enduro Modellen 2020: https://www.husqvarna-motorcycles.com/at/enduro/

Weiterer Beitrag: Husqvarna Enduro Modelle 2020 - First Look Media Launch!

 

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Husqvarna EE5

 

Bericht: Enduro-Austria, Rüdiger Wolfgruber
Fotos Studio: KISKA GmbH und Mitterbauer H. - Actionfotos: Romero S., Campelli M.

 

Kids-Report: E.A.R.T. Fahrer Fabian Kaltenbrunner in Türnitz!

Veröffentlicht: Sonntag, 16. Juni 2019

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E.A.R.T Fahrer Fabian Kaltenbrunner zum 2. Lauf des Juniorendurocup: “Am 9. und 10. Juni fand der 2. Lauf zum Juniorendurocup im Zuge des Roots of Türnitz statt. Das Training begann diesmal am Sonntag nach dem Rennen von Roots auf Türnitz um 14:30 Uhr. Mit dabei war der gesamte Trainerstab rund um Herbert LINDTNER.

Alex JANKO der Obmann des Juniorendurocups hatte ein besonderes Highlight für uns, er konnte für das Training die besten Hard Enduro Fahrer Österreichs dazu gewinnen, es waren die Erzbergfinisher Lars ENÖCKL und Dieter RUDOLF sowie der deutsche Superenduro Europameister Robert SCHARL.

Meine Gruppe durfte nach der Gruppeneinteilung bis 18:00 Uhr mit Dieter RUDOLF trainieren. Dieser übte mit uns auf verschiedenen Streckenabschnitten und gab sehr wertvolle Tipps und Tricks. Das Training beim Juniorendurocup ist bei jeder Veranstaltung super organisiert, aber mit solchen Größen wie Dieter RUDOLF, Lars ENÖCKL und Robert SCHARL zu trainieren, ist es echt was Besonderes.

Nach 18:00 Uhr konnte man im freien Training eine Stunde lang, die für Montag leicht abgeänderte, Rennrunde befahren.
Am Montag startete mein Rennen der JE3 Klasse um 11:00 Uhr, es waren diesmal 13 Starter in meiner Klasse. Durch die extreme Hitze an diesem Tag, wurde das Rennen zudem zu einer Konditionssache. Der Start gelang mir dieses mal wieder nicht, und so befand ich mich nach der ersten Kurve am 9. Platz. Im Lauf der nächsten Rennstunde konnte ich mich auf der sehr anspruchsvollen Endurorunde auf den 5. Platz nach vorne kämpfen. Jedoch verlor ich bei meinem Boxenstopp leider wieder zwei Plätze und somit wurde ich am 7.Platz liegend nach einer Renndauer von 75 Minuten abgewunken.

Durch meinen 7.Platz in der Tageswertung konnte ich in der Gesamtmeisterschaft mit dem Drittplatzierten gleichziehen.
Das Rennen in Türnitz war echt toll und das Training mit den Endurostars war der Wahnsinn. Die Location war echt spitze und es ist super durch den Juniorendurocup die Möglichkeit zu bekommen, auf solch einzigartigen Endurostrecken zu fahren. Das Team um Alex JANKO hat wieder alles super organisiert und es lief alles reibungslos ab. Mir hat es wieder extremen Spaß gemacht und es ist immer eine Freude ein Wochenende beim Juniorendurocup zu verbringen."

Das nächste JEC- Rennen findet am 27. und 28. Juli in Hochneukirchen , Schwarzer Graben, statt.

Alle Ergebnisse findet ihr auf www.juniorendurocup.at 

 

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Text: Fabian KALTENBRUNNER, Fotos: Günter Tod www.sportpixel.eu 

 

Wichtige Weltcup-Punkte für Werner Müller in Griechenland!

Veröffentlicht: Sonntag, 16. Juni 2019

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Ein äußerst erfolgreiches Rennwochenende geht im FIM Enduro Weltcup in Griechenland zu Ende! Werner Müller holte an allen drei Renntagen (Freitag im Prolog, Samstag und Sonntag im Weltcup) den zweiten Platz hinter David Knight und damit 34 Punkte für den Gesamtweltcup. Damit macht das Enduro Urgestein in der Gesamtplatzierung einen Platz gut und steigt auf Platz 5 auf.

Unterstützend mit dabei war auch Betreuer, Freund und Mechaniker Wolfgang Rausch, der auch am kommenden Weltcup-Wochenende in Italien, von 21.-23. Juni, mit dabei sein wird. Zu bewältigen waren an diesem Rennwochenende jeweils 7 Sonderprüfungen (Motocross, Enduro Test und Extremtext) pro Renntag. „Ich bin dankbar, dass ich in meinem Alter mit den Jüngeren noch so gut mithalten kann. Die Strecke war der Wahnsinn, sie ist extrem staubig und wir hatten 40 Grad, dazu kommt die Hitze der Kühler. Man fährt teilweise mit dem 1. Gang über Steilhänge, es ist wirklich extrem“, so Müller über das Wochenende in Griechenland.

Link: www.werner-mueller.at 

 

Foto: (c) WMRT, Pressemitteilung: Mag. Nicole Fischer