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Der erste Termin der Enduro-Trophy war heuer schon im März angesetzt. Passend zum Frühlingsbeginn startete die Enduro-Trophy mit perfektem Wetter. Dies nutzten knapp 300 Fahrer, um sich Punkte in der Gesamtwertung zu holen. Theoretisch müsste heuer eigentlich die härteste Saison seit langem gefahren werden, da in der letzten Enduro-Trophy Saison das Taktieren wegen der Aufstiegsklausel zur Profiklasse wegfällt.

Sankt Peter zeigte sich von der besten Seite. Für spannende Rennen und bestes leibliches Wohl war gesorgt. Die Strecke selbst war aus Fahrersicht relativ kurz. Für die Profis dauerte eine Runde nicht einmal 8 Minuten. Trotzdem war sie sehr abwechslungsreich. Mit dem Start-Zielsprung und dem Steilhang wurde auch den Zusehern einiges geboten. Zur Freude der Fahrer war der Track komplett trocken, was einem das Leben bei den gefühlt 3000 zu überfahrenden Wurzeln etwas leichter machte.

 

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Pünktlich um 1100 Uhr erfolgte der Start zum ersten Lauf. Durch die Aufstiegsklausel aus dem Vorjahr sind die besten Fahrer natürlich in die Profiklasse aufgestiegen und andere kamen wieder aus der Profiklasse zurück. Die Leistungsdichte in den Hobbyklassen ist heuer noch einmal angestiegen. Ein Top 10 Ergebnis ohne regelmäßiges Training ist mittlerweile ein Ding der Unmöglichkeit.

Ergebnisse:

 

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Klasse E1: 1. Sandi PUSNIK
2. Simon RAFFEZEDER
3. Ullrich MAYER

 

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Klasse E2: 1. Markus TISCHHART
2. Paul MOSER
3. Patrick FUCHS

 

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Klasse 45+: 1. Lukas BLEINER
2. Josef PODLIPNIG
3. Andreas OBEREDER

 

Slow-Motion Videos aller Starts auf https://www.youtube.com/user/enduroaustriateam 

 

Rennen 2:

Im 2. Lauf gaben sich neben der Junior- und E3 Klasse die besten Fahrer Österreichs die Ehre. Das 2. Rennen in Sankt Peter war gleichzeitig der erste Lauf zur österreichischen Enduro-Staatsmeisterschaft. Die Strecke war naturgemäß schon etwas ausgefahren. Trotzdem, es gab fast überall 2 oder mehrere Spuren. Überholen war somit immer möglich und die Staubentwicklung hielt sich in Grenzen. Beste Bedingungen für den Meisterschaftsauftakt.

 

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Etwas kurios ist, dass der Sieger des Rennens, Toni MULEC keine AMF-Lizenz gelöst hatte und somit keine Staatsmeisterschaftspunkte erhielt. Der Grund liegt darin, dass er die GNES Meisterschaft fährt. Der Lauf in Sankt Peter und ein weiterer Lauf der Enduro Trophy zählen zu dieser Meisterschaft. Wenn er den Sieg vorausgeahnt hätte, dann hätte er wohl auch eine Lizenz gelöst.

 

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Bereits beim Start zum ersten Lauf der Enduro Staatsmeisterschaft 2019 wurde bis zum letzten Milimeter gekämpft. Schau dir das Slow-Motion Video des Starts an...

Die Slow-Motion Videos aller Starts findest du auf https://www.youtube.com/user/enduroaustriateam 

 

 

Ergebnis:

 

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Klasse Profi:

1. Toni MULEC
2. Walter FEICHTINGER
3. Thomas REICHHOLD
4. Matthias WIBMER
5. Philipp SCHNEIDER

Staatsmeisterschafts-Zwischenstand nach einem Rennen:

Meisterschaftsklasse Open:

1. Walter FEICHTINGER
2. Thomas REICHHOLD
3. Matthias WIBMER

Meisterschaftsklasse Junior:

1. Thomas REICHHOLD
2. Sebastian ENÖCKL
3. Marcel SCHNÖLZER

 

Die weiteren Klassensieger:

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Klasse Junior: 1.

Alexander NEUHOLD
2. Manuel MÖNIG
3. Florian LEBAN

 

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Klasse E3:

1. Andreas STRIESSNIG
2. Aleks MLEKUTZ
3. Arnold LINDBICHLER

 

Der Auftakt der Enduro Trophy in Sankt Peter hat wohl den meisten Anwesenden gefallen. Einige blieben auch etwas länger ;) Wir dürfen hoffen, dass es in ähnlicher Art weiter geht. Im letzten Jahr gab es ja mehrmals großes Pech mit dem Wetter.

Der nächste Lauf findet am 18. Mai am RedBull Ring statt und zählt ebenfalls zur ÖM.

Alle Infos und Ergebnisse auf: www.enduro-trophy.com 

Weitere Fotos der Enduro Trophy auf https://photos.app.goo.gl/ue8u6d7yL3gPH2Gk9 sowie auf www.sportpixel.eu und auf der Facebookseite von Johannes Kundegraber 

Bericht: R.W. - Fotos und Videos: Enduro-Austria

 


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