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Sechs Fragen an die Top-Piloten der österreichischen Enduroszene. Heute mit Sebastian Enöckl. Der 19-jährige Niederösterreicher aus Lunz am See kommt ebenfalls aus der Trial-Fraktion wo er mit 10 Jahren begonnen hat. Erst 6 Jahre später hat er in den Endurosport gewechselt. Der Lunzer ist beispielsweise Gesamtsieger des Österreichischen Endurocups und hat auch schon bei der SuperEnduro Weltmeisterschaft in der Juniorenklasse WM-Punkte gesammelt...

Wie geht es dir und wie zufrieden bist du insgesamt mit der Saison 2018?

"Ich bin sehr zufrieden wie das Jahr gelaufen ist. Das Training hat sich richtig ausgezahlt und Erfahrung konnte ich auch viel sammeln. Die Staatsmeisterschaft lief zwar nicht ganz nach Plan aber dafür konnte ich beim ÖEC und diversen Hardenduros gute Ergebnisse liefern."

Was waren deine absoluten Highlights und größten Erfolge des Jahres?

"Die Superenduro WM jetzt im Dezember war mein Highlight, es ist ein ganz besonderes Gefühl vor mehr als 13.000 Zuschauern zu fahren und sich mit den besten der Welt zu messen. Mit Platz 13 in der Klasse Junioren räumte ich auch noch einige WM punkte ab."

Wer sind deine stärksten Konkurrenten?

"Es ist schwer zu sagen da ich viele Serien fahre und somit auch viele verschiedene Konkurrenten habe. Am meisten gefightet hab ich mich mit Marco Messner und Patrick Riegler. Aber generell alle die auf den Ergebnislisten vor mir stehen!"

Welches Motorrad bist du gefahren und welche groben Änderungen hast du daran vorgenommen?

"Eine KTM 250 EXC, da mir das Geld für die TPI noch gefehlt hat. ;) Allerdings steige ich 2019 auf eine Husqvarna TE250i von Bachner Racing um. Das Standard WP Fahrwerk wurde überarbeitet und auf mich abgestimmt und natürlich habe ich diverse Schützer von X-Grip montiert."

Eine Frage die immer viele Hobbyfahrer interessiert: Welche Reifen-Schlauch-Mousse Kombis und welche Übersetzung hattest du verwendet?

"Bei Enduro-Einsätzen meist einen X-Grip Hulkyboy vorne und einen Superenduro-R hinten. Nur wenn er richtig graben soll montiere ich hinten den Dirtdigger. Mousse verwende ich je nach Wetterbedingung und Rennen sehr verschiedene von X-Grip, generell bin ich aber eher auf der weichen Seite unterwegs. Zu 99% fahre ich mit 13/50 übersetzt."

Was ist für 2019 geplant?

Auf jeden Fall wieder die Junioren Staatsmeisterschaft und der Österreichische Enduro Cup. Die Superenduro Junioren-WM auch komplett sowie eventuell WESS Rennen wenn es sich ausgeht."

 

Vielen Dank und viel Erfolg für 2019!

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Fotos: Profilbild / Eigenaufnahme, Actionbild / Christian Postl

 


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