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6 Fragen an die Top-Piloten der österreichischen Enduro Szene: Heute mit Dieter Rudolf. Der 30-jährige Niederösterreicher zählt zu den absoluten Top-Fahrern in Österreich und auch auf internationaler Ebene. Dieter Rudolf hat 2018 das Erzberg Red Bull Harescramble mit Rang 11 "gefinisht" und sich damit mitten unter die absolute Weltelite gemischt. Auch bei anderen internationalen Extreme Enduros ist Dieter Rudolf bei den Besten der Besten zu finden. Dieter kommt ursprünglich, wie auch viele andere Top-Fahrer, aus dem Trialsport und hat bereits mit 4 Jahren erste Erfahrungen mit Motorrädern gemacht...

Wie geht es dir und wie zufrieden bist du insgesamt mit der Saison 2018?

"Ich bin super happy mit meiner Saison 2018 - es war wirklich ein Hammer-Jahr. Bin bei zahlreichen internationalen und nationalen Rennen an den Start gegangen. Wie zb. beim Alestrem - Frankreich, Hells Gate - Italien, Erzbergrodeo - Austria, Red Bull Romaniacs Rumänien, Getzen Rodeo Deutschland. Also es war schon einiges los 2018."

Was waren deine absoluten Highlights und größten Erfolge des Jahres?

"Ganz klar die Zielankunft beim härtesten Enduro der Welt, dem Red Bull Harescramble am Steirischen Erzberg. Dieser gesamt 11. Platz in mitten der Weltelite ist für mich als semi-professionellen Fahrer natürlich unfassbar gewesen! Hab mich aber nicht weniger über meinen Sieg in der Silberklasse bei den Red Bull Romaniacs gefreut. Auch der 13. Platz beim Getzen Rodeo war speziell, aber wie gesagt Erzberg und Romaniacs waren einfach TOP!!"

Wer sind deine stärksten Konkurrenten?

"Ach da gibt es unzählige, die Burschen trainieren alle extrem viel und sind top motiviert. Klar, das bin ich natürlich auch, aber neben meinem 40 Std. Job habe ich dieses Jahr mit dem Projekt Hausbau begonnen und da hängt man eben ein bisschen dran und kommt nicht all zu viel zum Fahren."

Welches Motorrad bist du gefahren und welche groben Änderungen hast du daran vorgenommen?

"Ich war wie die letzten Jahre auch auf einer KTM unterwegs, neu war nur das ich heuer mit einer 300 TPI unterwegs war. Das Bike ist die ganze Saison über absolut top gelaufen und hat mich nie im Stich gelassen!
Kleinere Änderungen wurden natürlich schon vorgenommen, wie zb. eine andere Gabel und ein überarbeitetes Federbein, Kühlerschutz, Krümmerschutz, Bremsscheibenschutz, Motorschutz, Handguards, niedrigere Sitzbank, Lüfter und so Dinge die beim Hardenduro eben wichtig sind! Seit dem Erzberg weiß ich auch, dass ein Kupplungsdeckelschutz auch von Vorteil ist wenn man das Ziel sehen will ;)"

Eine Frage die immer viele Hobbyfahrer interessiert: Welche Reifen-Schlauch-Mousse Kombis und welche Übersetzung hattest du verwendet?

"Also dank meiner Partner Motorradreporter und X-Grip war ich diesbezüglich bestens ausgestattet. Ich war eigentlich fast ausschließlich mit dem Mitas EF07 Super Soft unterwegs und mit dem passenden Extrem Mousse von X-Grip war die Traktion mein kleinstes Problem! Vielen Dank nochmals dafür!
Die Übersetzung wurde mehrmals getauscht, je nach Rennen und eigenem Empfinden. Aber meist war es 13-52 bei mir!"

Was ist für 2019 geplant?

"Voller Angriff, der genaue Rennkalender wird erst finalisiert aber es werden sich wohl wieder einige der namhaften Rennen darauf wiederfinden!
Erzberg, Romaniacs, MegaWatt... möglicherweise auch das ein- oder andere Rennen der World Enduro Super Series - WESS."

Vielen Dank und viel Erfolg für 2019!

 

Dieter Rudolf auf Facebook: https://www.facebook.com/drudolf1

Dieter Rudolf auf Instagram: https://www.instagram.com/dieterrudolf_27/?hl=de

 

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Bericht: Enduro-Austria
Actionfoto von Marius Dincă und Porträt von Stefan Kuerzi Photography Switzerland