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Bucklige Welt Enduro: Der MSC Kirchschlag überrascht mit einer „knackigen“ Endurorunde. Fahrerbericht von Rüdiger Wolfgruber: "Nachdem mein letzter Start beim „Kirchschlager Endurocross“ mittlerweile 10 Jahre her ist war ich gespannt, was die Strecke heuer zu bieten hat. Früher gab es in Kirchschlag mehrere 3Std. Rennen mit einer 4 Minuten-Runde, was einem dann wie ein Marathon auf der 400 Meter Bahn vorkam.

Mittlerweile wurde die Strecke mit jedem Bewerb verbessert und jetzt findet man dort eine super Endurorunde. Die „heurige“ Strecke war ca. 12 Minuten lang. Durchwegs bemerkenswert, da man einige Vollgas-Passagen eingebaut hatte. Nebenbei gab es mehrere schwierige Auffahrten und einige künstliche Hindernisse.

 

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Der Start des Rennens erfolgte bei bestem Wetter gestaffelt in den 4 Wertungsklassen. Danach gab es Witterungsbedingt einigen Staub. Ich fand es trotzdem nie besonders gefährlich. Das war normal für einen Offroadbewerb. Leider hat sich mit zunehmendem Staub die Oberfläche sehr gelockert, was zu einem „Gemetzel“ am Steilhang geführt hat. Mit der Zeit hat sich aber auch das wieder eingependelt. Der schwierigste Steilhang wurde nach einigen Runden herausgenommen.

Trotz der Tatsache, dass im Wald meistens nur eine Spur vorhanden war entwickelte sich dennoch kein nennenswerter Stau. Aus meiner Sicht war das ein sehr gutes Rennen. Eine gute Mischung vom Schwierigkeitsgrad her. Wenn man es Revue passieren lässt bleiben vor allem die Vollgas Waldgerade, die Auffahrten, die lange Steinabfahrt und der lässige Anlieger bei Start und Ziel in Erinnerung.

Ergebnisse:

Rookies:
1. Glettler Patrick
2. Iby Jeremias
3. Fuchs Patrick

Youngsters:
1. Klein Philipp
2. Vollnhofer Manuel
3. Pinter Michael

Wildboys:
1. Hirschmugl Mario
2. Wolfgruber Rüdiger
3. Wippel Christian

Old Boys:
1. Wiesenhofer Gunter
2. Knochl Franz
3. Ungersbäck Johann

 

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Insgesamt war es ein super Rennen und es waren trotz anderer Enduroevents über 100 Fahrer am Start. Tagesschnellster war Mario Hirchmugl.

Letztendlich gibt es aus Fahrersicht dennoch Verbesserungspotential. Das Rennen war Top. Jedoch bleibt die Frage ob das Rennen plus Versicherung 71 Euro wert sind. Wir wissen natürlich, dass es alles andere als leicht ist Endurorennen zu veranstalten. Dennoch, im Vergleich zu anderen Rennen wo man mit weniger Gebühr auf bis zu 2 Tage Enduro mit insgesamt 9 Fahrstunden kommt ist das Nenngeld eher hoch.

Bei der Siegerehrung gab es keine Trophäen, dafür aber einiges an guten Sachpreisen...

Mit kleinen Änderungen bezüglich Zeitplan und Akzeptanz einer privaten Motorsportversicherung könnte man die Laune der Fahrer doch noch ein wenig verbessern ;-)"

Link: http://www.msckirchschlag.at

Gute Fotos und ein Video vom Gemetzel im Wald gibt es auf www.only-dirt.at 

 

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Bericht: Enduro-Austria, R.W. , Fotos: (c) only-dirt.at


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