Mit Platz 9 in der Weltspitze etabliert ! "Ich bin sehr, sehr stolz und freue mich riesig für die Mannschaft“, sagt Österreichs Team-Manager Christopher Schipper: „Dieses Resultat zeigt, welch großes Potential und welche Qualität der Enduro-Sport in Österreich hat.“ Gleich drei neue Bestmarken hat Österreichs Enduro-Nationalmannschaft bei der „FIM International 6 Days of Enduro“ (ISDE) in Navarra (Spanien) erreicht.

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* Allen voran glänzen Österreichs U23-Starter bei dieser offiziellen Weltmeisterschaft für Enduro-Mannschaften: Die Brüder Walter und Michael Feichtinger erreichen zusammen mit Florian Reichinger Platz 9 in der Junior-Trophy. Die drei Mattighofener schaffen damit die bisher beste Platzierung eines österreichischen Teams bei der ISDE.

* In der Einzelwertung erreicht Pascal Rauchenecker aus Ried im Innkreis Platz 5 in der E1-Klasse. So gut war noch nie zuvor ein Österreicher klassiert.

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* Und gleich fünf Österreicher wurden in Navarra mit einer Goldmedaille belohnt. So viele wie nie zuvor. WM-Werksfahrer Pascal Rauchenecker, Doppelstaatsmeister Bernhard Schöpf, Juniorenstaatsmeister Walter Feichtinger, Markus Geier und Michael Feichtinger gehören damit zu den ausgezeichneten Piloten, die weniger als 10 Prozent Zeitrückstand auf den jeweils Klassenschnellsten haben.

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In den vergangenen sechs Tagen haben die Piloten fünf komplette Enduro-Wettbewerbe und ein Motocross-Rennen über mehr als 1300 Kilometer absolviert. Sie waren dabei weitestgehend auf sich alleine gestellt. Denn die meisten Wartungs- und Reparaturarbeiten müssen alleine ohne Hilfe von Außen erledigt werden.

Das Rennen um die WM-Krone in der World Trophy mussten die Österreicher bereits am ersten Tag aufgeben. Der Osttiroler Matthias Wibmer schied nach einem unverschuldeten technischen Defekt aus. Dadurch hatte Österreichs Team nicht mehr die erforderliche Größe, um voll gewertet zu werden. Ein Schicksal, das unter anderem auch Titelverteidiger Australien am ersten Tag ereilt hatte.

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„Ich mag nicht mit ‚hätte‘ und ‚wäre‘ spekulieren“, sagt Teamchef Schipper: „Man hat ja gesehen, wie stark Pascal Rauchenecker, Bernhard Schöpf und Markus Geier in der Einzelwertung waren. Und wir wissen, wie zuverlässig und schnell Matthias Wibmer ist. Wenn man das unterm Strich zusammenzählt, dann wäre in der World Trophy zweifellos auch eine Sensation drin gewesen. Jetzt ist mit wichtig, dieses Team zusammen zu halten. Denn da ist Großes möglich!“

Team-Weltmeister wurde die Mannschaft der USA vor Großbritannien und Tschechien. Die Junior-Trophy gewann das Team Schweden vor den USA und Italien. Österreich steht übrigens mit ganz oben am Podium. Unter anderem die Fahrer des US-Weltmeister-Teams sind auf KTM und Husqvarna-Motorrädern unterwegs. Beide Marken sind „Made in Austria“ und werden in Mattighofen in Oberösterreich produziert.

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Links:

ISDE 2016: Trophy Team Austria 

ISDE: Club Team Austria 

ISDE: Offizielle Website 

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Text: C.Panny, Fotos: (c) Irina Gorodniakowa