Mit über 200 Startern ging der Sommergranitbeisser 2011 wieder mit einer Rekordbesucherzahl über die Bühne. Von Jung bis älter aus Nah und Fern versammelten sich ziemlich viele Bekannte aus der Enduroszene im waldviertlerischen Steinbruch. Die Veranstalter des EC Granitbeisser legten den Bewerbern wieder mal ordentlich Steine in den Weg und verfeinerten die Granitarena mit allen Rafinessen die mit Baumaschinen herzustellen sind. Viele Kleinigkeiten wurden verändert und schafften so einen streckenweiseweise runderneuerten Kurs...

Die Strecke veränderte sich somit teilweise zum "Guten" für die Fahrer, andere Stellen wurden technisch verschärft. Am Samstag hatte natürlich jeder die Möglichkeit sich im 4-stündigen Training mit dieser Sommerbeisser-Strecke vertraut zu machen, um beim anschließenden Prolog aus dem FF eine perfekte Rundenzeit in den Granit zu meißeln.

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Schöpf Marco, Enöckl Lars, Lindtner Herbert, Kössner Manuel, Eder Florian, Stelzmüller Niki, Toifl Andreas, Schmölz Markus und Lechner Gerhard usw. schafften dies mit bravur und sicherten sich somit die besten Startplätze für den 6 Stunden Marathon am Sonntag für sich selbst oder ihr Team.

Um 9.30 Uhr beim Vorstart am Sonntag wurden die Fahrer der Schnelligkeit nach und nicht Klassenweise im Streinbruch in Reihen aufgestellt und zur Startzeit ab 10 Uhr im Sekundentakt einzeln ins Rennen geschickt.

Manche die den Prolog versäumt haben, mußten sich hinten anstellen. So unter anderem auch Rudi Pöschl auf seiner Rameis Husaberg. Doch selbst trotz Stau vor einem Steilhang in der ersten Runde schaffte es Pöschl scheinbar ohne Mühe sich an die Spitze seiner Klasse (Profi Einzel) zu schieben.  Nach ca. 5 Stunden mußte Pöschl seinen Rang leider wegen eines  Sturzes wieder aufgeben.

Das herbstliche Wetter weckte den Anschein sich als Teinehmer des Herbstbeissers zu finden. Der ständig wiederkehrende Regen machte die Strecke stellenweise recht rutschig. Manche Passagen waren bald ausgefahren und gestalteten sich durch die Nässe schwieriger und für manche bald unbefahrbar. Um diese Stellen nicht aus dem Kurs nehmen zu müssen, griffen die Veranstalter kurzerhand zu Bagger und Lastwagen und modellierten die Strecke neu, indem sie Material von oben in den Hang schütteten . Dadurch wurden die groben Steine wieder abgedeckt und die Auffahrt war wieder für alle zu bewältigen.

Vom eigentlichen Lebensgefühl der Enduristen - frisch, dynamisch, foreveryoung - war am Ende des Tages nur noch bei den wenigsten etwas zu erkennen. Die 6 Stunden Anstrengung zeichneten vor allem die Einzelfahrer.

Die Sieger des Tages:

PROFITEAM
Enöckl/Brandauer
Schöpf/Schöpf
KÖssner/Schalko

PROFI EINZEL
Lindtner Herbert
Stelzmüller Niki
Degen Peter

HOBBYTEAM
Walch/Winkler
Reichinger/Reichinger
Moser/Tanzreiter

HOBBY EINZEL
Spielbüchler Jörg
Kaiser Robert
Knöbl Walter

OLDBOY
Merkinger Johann
Moser Christian
Klein Markus

LADYS
Wiesner
Dallhammer
Hopf
Breiteneder

Der Beisser war wieder mal top veranstaltet, einzig das Flüstern mit dem Wettergott hat diesmal nicht so recht geklappt:)

Alle Ergebnisse und Infos auf http://www.ec-granitbeisser.at/  und www.enduromasters.at

Fotos und Bericht: Enduro-Austria, Dina