Helly Frauwallner führt in der Gesamtwertung!! Anbei das Rally-Tagebuch: Freitag, 27. Mai 2016 - Das Rally Team AUSTRIA rund um Helly Frauwallner ist bereits in Athen gelandet. Auf dem Weg nach Athen ist ein Unfall mit dem Motocaravan passiert – jedoch nichts schlimmeres passiert. Heute ist zudem die technische Abnahme der Motorräder.
Morgen, Samstag, gibt es den Start der Gibraltarrace in Richtung Sofia!

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Samstag, 28. Mai 2016

Der erste Tag war bereits der volle Belastungstest für die Rallyteams – 600km in 13 Stunden forderten alles ab! Unter anderem hatte Andre Frauwallner 2 Stürze, die jedoch, Gott sei Dank, glimpflich verlaufen sind (leichte Verletzungen). Bei der 2. Sonderprüfung ging es entlang von wunderbaren griechischen Bergrücken tief hinunter in finstere Schluchten, wo Helly beinahe umdrehen wollte.

Das heutige Bivouac befindet sich in Kalambaka bei den berühmten Meteor Klöstern. Eine verdammt harte Zeit steht für die Fahrer + Team bevor, da alles sehr knapp kalkuliert ist – 8.400 Kilometer stehen noch bevor.
Morgen, Sonntag, geht es bereits um 06:00 Uhr früh weiter in Richtung Albanien.

Sonntag, 29.Mai 2016

Tag 2: Helly Frauwallner ist bereits an zweiter Stelle nach dem ersten Rallytag, dicht gefolgt von Sohn Andre Frauwallner auf Platz 3. 410 Kilometer wurden heute erfolgreich absolviert. Auch dieses Mal forderte die Rally die Fahrer sehr. Die Platzierungen sagen jedoch noch gar nichts aus...
Morgen, Montag, geht es Richtung Albanien und dann weiter nach Mazedonien.

Montag, 30. Mai 2016

Am dritten Tag der Rally Gibraltarrace mussten über 400km gefahren werden. Helly Frauwallner, Andre Frauwallner und Günter Moises spielen all ihre Erfahrung aus, indem sie noch keine unnötigen Attacken riskieren – die Rally geht ja schließlich noch fast 2 Wochen. Der Weg nach Gibraltar ist noch ein weiter! Probleme gab es übrigens auch beim ganzen Rallytross an der Grenze zu Mazedonien – zu wenige Papiere für das mitgeführte Ersatzmaterial wurden mitgeführt. Die Polizei wollte die Teams nicht passieren lassen. Es wurden alle Listen/Papiere handschriftlich nachgeschrieben, damit ein Übertritt der Grenze zu Mazedonien genehmigt wird.
Im Bivouac war Helly wieder einmal der Star schlecht hin – mit seiner Friedensbotschaft wurde er vom mazedonischen Fernsehen interviewt. Um 22:00 wird das Briefing und alle notwendigen Daten für morgen erwartet – Albanien we’re coming...

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Dienstag, 1. Juni 2016

Ein unglaublich anstrengender Tag geht zu Ende – 560 Kilometer voller Anstrengungen von Mazedonien über die Grenze nach Albanien und ganz ohne Rast weiter nach Montenegro waren zu absolvieren. Trotz aller Schwierigkeiten wurde ein sehr gutes Ergebnis erreicht – kaum Strafpunkte, da alles exakt gefahren wurde.
Anders ergeht es dem Begleitteam mit Stefan Rosner und Bertram Mayer. Es gab wieder Probleme mit den Papieren an den Grenzen. Zudem wurde auch zu schnell gefahren in Montenegro.
Morgen, Mittwoch, geht es bereits nach Österreich wo die Mechaniker Ernst Huber und Toni Fassold bereits das Rallyteam erwarten. Zudem wird Thomas Freismuth das Begleitteam unterstützen.

Donnerstag, 2. Juni 2016

Die heutige Sonderprüfung verlief von Kroatien über Slowenien bis nach Österreich. Bei heftigen Regen mussten über 570 Kilometer gefahren werden – umso kräfteraubender und schwieriger nach dem langen gestrigen Tag. Bei den ersten 3 Sonderprüfungen in Slowenien hatten viele Fahrer (u.a. auch Helly) Probleme das Navigationssystem zu lesen, da es wie aus Kübeln geschüttet hat und das die Sicht auf das Display verringert. Jedoch arbeitet Helly herausragend mit Andre zusammen und somit kamen beide gleichzeitig beim Stop in Velden an.

In Velden warteten Hellys Fans + Friends auf sein Eintreffen. Aber nicht nur zahlreiche Fans unterstützten Helly, sondern auch Bürgermeister der Marktgemeinde Vouk und Frau Politzky vom Velden Tourismus unterzeichneten die Friedensbotschaft, die Helly von Athen bis nach Gibraltar mit sich trägt. Ein großer Dank geht auch an Hellys Sponsoren, die sich auf die Reise nach Velden machten – ohne diese wäre diese Rally gar nicht möglich!

Nach einer kurzen Verschnaufpause in Velden ging es bereits weiter nach Italien nach Conegliano, wo sich das Bivouac für Stage 5 befindet.
Der ganze Tag war von Nässe gezeichnet, die Fahrer waren den kompletten Tag durchnässt – Helly meint, es war bis jetzt der härteste Rallytag gewesen. Aufgrund des Regens gab es auch einige Stürze (kleine Stürze bei Andre und Günter – nix passiert!). Unter anderem stürzte auch ein Italiener, der ein Riesenglück hatte – da er nur um Zentimeter der „tödlichen Leitplanke“ entkommen ist!

Morgen geht es weiter nach Genua (ca. 500 Kilometer), startend mit einem Off-Road Streckenteil. Morgen ist die Hälfte der Rally dann absolviert – Helly befindet sich auf dem hervorragendem zweiten Platz, dicht gefolgt von seinem Sohn, Andre, auf dem dritten Platz.

Freitag, 3. Juni

HELLY FRAUWALLNER ÜBERNIMMT FÜHRUNG! Was für ein Tag für das gesamte österreichische Team – die ersten 4 Plätze in der Tageswertung werden von 4 österreichischen Fahrern belegt. Gewinner der heutigen Tageswertung ist Helly Frauwallner, gefolgt von Helmut Hochegger (Buggy), Andre Frauwallner und Günter Moises. Zudem übernimmt Helly sogar die sensationelle Führung im Gesamtranking.

Ein Grund für den sensationellen Erfolg ist, dass es heute erstmals eine längere Off-Road Etappe gab und Helly Frauwallner und co ihre Stärken so richtig ausspielen konnten. Wieder mussten die Fahrer mit viel Regen und dieses Mal zudem mit Sandbedingungen kämpfen, welche jedoch das Team Austria hervorragend meisterte.

Samstag, 4. Juni

HELLY FRAUWALLNER GEWINNT HEUTIGE TAGESWERTUNG! Wieder ein erfolgreicher Tag für das Rallyteam rund um Helly Frauwallner – Helly belegt den hervorragenden 1. Platz in der Tageswertung und Sohn Andre ist weiterhin ausgezeichnet auf dem 2. Platz unterwegs. Der heutige Tag war ein relativ kurzer, da es „nur“ zwei Sonderprüfungen zu bewältigen gab. Diese hatten es jedoch in sich: Helly hatte sehr mit dem starken Nebel zu kämpfen, da er teilweise während der Fahrt nicht weiter als 5 Meter sah... Das Risiko dabei war sehr hoch, da es direkt neben der Strecke 25 Meter tief in den Abgrund ging. Daher ist das Ergebnis umso erfreulicher!

Morgen, Sonntag, warten wieder über 570 Kilometer auf Helly Frauwallner – Helly ist bereit weiterhin anzugreifen und die Führung auf die Verfolger (3ter Platz ein Engländer) auszubauen. Immer mit dabei seine Botschaft für den Frieden, die Menschen von alt bis jung inspiriert...

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oder Live-Tracking: http://www.gibraltarrace.com/en/gibraltarrace-live-tracking/

 

Quelle: Rally Team/Frauwalllner