Rückblick von Christian Resinger auf das Erzbergrodeo 2016. Im Rahmen des Mega-Events wurde auch heuer wieder am Donnerstag das Kächer Rocket Ride ausgefochten. Mit am Start auch der Enduro-Austria-Racing-Team Fahrer, Christian Resinger. Am Ende des Tages steht Resinger mit Rang 2 am Stockerl. Danach ging es mit einem Platz 30 beim Generali Iron Road weiter und endete leider mit einem Motorproblem beim Hare Scramble...

 

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Kärcher Rocket Race: Gewonnen hat der Kärntner Florian Salbrechter. Rang 3 ging an den Australier Chris Perry.

Christian Resinger: „Ich bin immer noch ganz sprachlos und kann es kann es gar nicht glauben. Die Nacht war lang und ich habe wenig geschlafen. Der Stein liegt im Fahrerlager unter meiner Bettdecke :-) Die Qualifikation ist eigentlich sehr überraschend für mich abgelaufen. Eigentlich wollte ich erst gar nicht starten und dachte mir ich fahre doch mal mit um zu sehen wo ich im Vergleich zu den Top Stars zeitlich stehe...

Ich bin dann rauf ins Zelt und hatte gesehen, dass ich bei Qualilauf 1 sogar der Schnellste war. Schlussendlich war ich im Qualilauf 2 dann auf Rang 7 und dachte mir jetzt muss ich auch das Abendfinale fahren. Es war aber schon brutal mit den anderen Profis und MX-Spezialisten. Im Finale stand ich dann mit Ossi Reisinger, Florian Salbrechter, dem Australier Chris Perry, Brad Williams, und auch Enduro Staatsmeister Benni Schöpf.

 

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Da ich wenig Motocrosserfahrung, und auch mit dem Startgatter keine Übung habe, war es sehr ungewohnt für mich und ich habe den Start auch ein wenig versäumt. Ich bin glaube ich als Fünfter weggekommen. Bei der ersten Trasse waren wir alle aber gefühlt gleich auf.

Ossi wollte dann glaube ich den Sprung ein wenig „drücken“ und ist dann leider zu Sturz gekommen und nach links weggedriftet. Ich war zum Glück eher auf der rechten Seite unterwegs. Ich bin dann bei ihm vorbei und er ist dann auch noch mit Benni Schöpf und Perry kollidiert. Somit war die Tür für mich und Florian Salbrechter offen. Am 2. Hügel war ich noch knapp an Salbrechter dran. Durch seine MX-Technik war es aber sehr schwer für mich. Ich bin dann auf „Nummer Sicher“ gegangen und wollte eigentlich nur mehr den 2. Platz ins Ziel bringen.
Im Ziel, das war echt brutal :-) Soviele Kameras und so ein Interesse an meiner Person. Alle wollten etwas wissen. Das war schon sehr ungewohnt für mich. Es war richtig geil.

Es lief auch an den Folgetagen eigentlich sehr gut. Beim Iron Road Prolog konnte ich dann auch noch den 30. Platz einfahren und eine Top Startposition für das Hare Scramble sichern. Leider hatte ich dann Probleme mit den Motorrad da irgendwo im Motorbereich Öl ausgetreten ist und ich das Rennen beenden musste.

Es war trotzdem ein sehr erfolgreiches Wochenende für mich und ich freue mich sehr.“

 

Link zur Teamseite: Enduro-Austria-Racing-Team 2016

Link: Ergebnisse auf http://www.erzbergrodeo.at

 

Bericht: Enduro-Austria / Fotos: (c) Enduro-Austria und Niki Peer für Enduro-Austria