Die Strecke und die Sonderprüfungen wurden nicht nur in umgekehrter Richtung gefahren, sondern waren außerdem bereits sehr zerfurcht und ausgefahren. Das musste auch der Vortagessieger Nicolas Pellegrinelli erfahren. „Außerdem stand in einem Test plötzlich ein Fahrer vor mir, der sich festgefahren hatte. Da kam ich nicht so einfach vorbei und verlor ebenfalls Zeit. Doch am meisten fehlt das Training mit dem neuen Motorrad auf so ausgefahrenen Strecken.“

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So übernahm der zweite Junior von Anfang an das Zepter: Brad Freeman gewann gleich die allererste Sonderprüfung und konnte von dem Punkt an seinen Vorsprung verwalten. Pellegrineli holte am Ende zwar noch auf, blieb aber trotzdem über 45 Sekunden dahinter.

Der amtierende Overall-Meister Tom Sagar verbessert sich nicht nur in der Gesamtwertung mit Rang drei, sondern gewinnt auch seine Klasse: Dabei kommt ihm zu Gute, dass der Vortagessieger Romain Dumontier sich den Finger brach und nicht mit voller Leistung fuhr. Auf Rang vier der Gesamtwertung dann mit Maurizio Micheluz ein ehemaliger Gesamtsieger, der seine 250er für diese Saison in die doppelt so große Viertakt-Husqvarna umgetauscht hat. Während in der E3-Klasse alle anderen Fahrer mit leichten Zweitaktern am Start sind, gewinnt Micheluz erneut seine Klasse.

Live Ergebnisse:

Day 1:   http://live.italianoenduro.com/enduro/indexweb.asp?g=45&d=1&y=2016 

Day 2:   http://live.italianoenduro.com/enduro/indexweb.asp?g=45&d=2&y=2016 

Die E1-Klasse gewann erneut der Italiener Guido Conforti vor dem Deutschen Andi Beier und dem Schweizer Jonathan Rosse. In der E2-Klasse siegte der amtierenden Meister Tom Sagar und dem Deutschen Marco Neubert und dem Briten Jamie Lewis. Der Italiener Maurizio Micheluz holte erneut sich den Sieg in seiner neuen Klasse E3 vor seinem Landsmann Nicolo Mori und dem Esten Rannar Uusna.

Bei den Damen gewann erneut die Britin Jane Daniels: Die Husqvarna-Fahrerin hatte erneut mehrere Minuten Vorsprung vor der versammelten Konkurrenz, wie der Finnin Marita Nyqvist und der Holländerin Nina Klink. Dabei war die Fahrzeit an diesem anspruchsvollen Tag für die Damen etwas kürzer – die brauchten diesmal nur zwei statt drei Runden zu absolvieren.

Mehr Informationen, Pläne, Ergebnisse, Meisterschaftsstände und weiterführende Links gibt es immer aktuell und direkt auf der offiziellen Homepage: http://enduro-europa.com/

Presseinfo: Robert Pairan

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Werner Müller mit harten Gegnern!

Das erste Mal nach 5 Jahren musste sich Werner Müller, das Enduro-Urgestein aus Kärnten in einem Rennen geschlagen geben. Am zweiten Renntag in Donoratico (Italien) reichte es nur für Platz 2. „Ich bin heute an meine Grenzen gegangen, aber ich freue mich, dass ich wieder einmal einen Gegner habe“, schmunzelt Werner Müller über den Rennsieg von Sebastian Krywult (POL). Der Gailtaler Hugo Schwenner fiel nach der ersten Runde in der Veteranen Klasse leider aus. Gerald Salbrechter (Vater von Florian Salbrechter) beendet das Rennen als 16..

Team- und Trainingskollege Florian Salbrechter konnte nach einem schweren Sturz das Rennen zwar beenden, landete aber nur auf Platz 16 in der Klasse E3 Senior. Ebenfalls ausgefallen: Hans Peter Musil.
Presse N.Fischer, Foto: Werner Müller

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Walzer Teamrider Bernhard Schöpf mit sauberer Leistung!

Ab in die Toskana, hieß es für „Beni“ Schöpf an diesem Wochenende. Das Ziel war der erste Lauf zur Enduro EM in Donoratico, wo sich der amtierende Staatsmeister unter Rennbedingungen auf den ÖM Saisonauftakt vorbereitete.

Die stark besetzte E2 Klasse in der Beni mit seiner KTM 350 EXC-F an den Start ging wartete mit einigen internationalen Konkurrenten auf, was die Motivation beim jungen Tiroler enorm steigerte.
Diese Motivation schlug sich in einem 11. Platz am Samstag und einem 13. Platz am Sonntag nieder.

Beni: „Zu Beginn des Rennens war ich noch etwas unsicher unterwegs, da ich den Winter über hauptsächlich Indoor mit meinem Bike trainiert habe. Schnell kam aber das gewohnte Gefühl wieder und ich konnte richtig Tempo machen.

Ich fühle mich schnell und sicher am Bike und konnte trotz der knapp sieben Stunden Fahrzeit pro Renntag meinen Speed steigern! Das Motiviert mich natürlich und ich blicke zuversichtlich in die heurige ÖM Saison. Mein Ziel ist definitiv die Titelverteidigung!

Presse: Rene Novak, Team KTM Walzer