Natürlich sind bei den Red Bull Romaniacs wieder viele Österreicher am Start. Die schnellsten Vertreter unserer Nation möchten wir heuer begleiten und euch am Laufenden halten. E.A.R.T. Fahrer Rüdiger Wolfgruber wird euch mit Infos versorgen...

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Gold-Klasse: Philipp Bertl wird großartiger 11er vor insgesamt 23000 Zuschauern. Da merkt man gleich, welchen Stellenwert dieses Rennen in Rumänien hat. Knapp dahinter wird Lars Enöckl 13er. Philipp Schneider wird 21er und Benjamin Diesel als 25er komplettieren ein gutes Ergebnis aus österreichischer Sicht.

Zuerst war unter schwierigsten Bedingungen eine Qualifikation angesagt, wobei unsere 4 Österreicher die hervorragenden Plätze 10, 19, 21 und 23 belegten. Der Vorsprung von Jonathan Walker auf den 2. ist mit 8 Sekunden relativ groß. Dahinter sind die Niveauunterschiede nicht mehr so extrem. Philipp Bertl ist als 10. gerade mal 16 Sekunden hinter dem 2en. Benjamin Diesel als 23. nur 19 Sekunden dahinter. Das ist nichts, wenn man sich die Schwierigkeiten der Strecke ansieht und bedenkt, dass unter den ersten 10 bis auf Paul Bolton jeder Vollprofi ist.

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Das eigentliche Prologrennen fand auf teilweise nasser Strecke statt, was nicht gerade zur Erleichterung der Angelegenheit beigetragen hat. 15 Minuten waren zu bewältigen und die haben sich laut Philipp so richtig angehängt. Es gab keine einzige Stelle zum ausrasten. Die meisten Baumstämme hatten so ungünstige Abstände, dass man ständig aufpassen musste, um nicht mit dem Vorderrad im nächsten Hindernis hängen zu bleiben.

Für morgen haben sich alle einiges vorgenommen. Mensch und Maschine sind trotz der Schwierigkeiten vom Prolog heil geblieben. Tagwache ist um 0500. Um 7 Uhr erfolgt der Start. Der Wetterbericht verspricht Gutes und man gibt sich sehr motiviert für den Auftakt im richtigen Endurogelände.

Klasse Silver: Lukas Bleiner wird 13.er, Matthias Schweighofer 22er. Markus Schertler 25er und Andreas Toifl 26er. Patrick Käfer-Schlager komplettiert das Ergebnis aus österreichischer Sicht als 32er. Insgesamt waren 109 Teilnehmer am Start. 35 kamen in das Finale.

Klasse Bronze: Kein Österreicher im Finale

Bericht: Rüdiger Wolfgruber
Fotos: Alfred Ganzberger und Niki Peer

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