Im Laufe des Jahres 2015 stellen wir euch auf Enduro-Austria auch einmal jene Männer und Frauen vor die sich mit großen Kamerataschen bewaffnet in den Dreck hauen um die besten Fotos von euch zu schießen. Sie zerren Ihre Ausrüstung zu den unmöglichsten Stellen, was gerade im Endurosport nicht immer einfach, mit großem Aufwand verbunden und auch sehr anstrengend sein kann.

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Wer selbst schon einmal versucht hat ein wirklich scharfes Foto von einem schnellen Endurofahrer zu schießen, weiß was der Sportfotograf draufhaben muss. Oft nur im Hintergrund einer Veranstaltung tätig, leisten diese Fotografen und Fotografinnen wichtige Arbeit für unseren Sport!

Heute im Fokus: Niki Peer
Heimatort und Bundesland: Eigentlich komme ich aus Tirol, wohne aber seit einigen Jahren im Waldviertl. Geburtsjahr: Echt jetzt? ;) zum 5 Mal meinen 30iger gefeiert...

Wie bist du zum Fotografieren gekommen?
Da ich ziemlich vergesslich bin, wollte ich bestimmte, besonders schöne Augenblicke festhalten, somit habe ich dann mit dem Fotografieren begonnen.

Wann hast du den Endurosport als Zielgruppe endteckt?
Da ich selber vor ca. 2 Jahren mit diesem Sport angefangen habe, kam eines zum anderen. Anfangs fotografierte ich „nur" meine Kollegen, begleitete diese dann auch auf die Rennen und so kam es dann auch, das ich Rennen knipste.

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Gibt es bestimmten Rennen bei denen du besonders gerne fotografierst bzw. öfters anzutreffen bist?
Auf alle Fälle mal beim Granitbeisser in Schrems, da das ja nur um die Ecke bei mir ist, weitere Rennen entscheide ich meistens kurzfristig. Das "Sea to Sky" in der Türkei hat mir bisher besonders gut gefallen, besonders das Beachrace, heuer gehts dann auch noch zur Romaniacs, schau ma, was mich dort erwartet. Freu mich auf alle Fälle schon sehr!

Welche Enduromotive und Locations magst du am liebsten?
Alles wo Action dabei ist und natürlich Dreck und Staub. Ich finde das macht die Fotos spannender.

Wo liegen die größten Herausforderungen an der Enduro- bzw. Motorrad-Sportfotografie?
Zur richten Zeit am richtigen Ort zu sein. Da ich keine 08/15 Fotos machen möchte, versuche ich immer wieder neue Perspektiven zu finden, daher kann das dann schon mal vorkommen, das man mich am Boden kriechend oder im Baum sitzend antrifft.

Fahrerfotos von Layen sind oft unscharf. Welchen Tipp würdest du geben damit die Fotos gut werden?
HAHA... ja das kenn ich auch, das ist eine gute Frage. Ich verwende ziemlich kurze Belichtungszeiten um den Fahrer eher „einzufrieren", kommt natürlich immer darauf an welchen Effekt man erzeugen möchte. Den besten Tipp, den ich geben kann, ist einfach ausprobieren solange bis man mit dem Ergebnis zufrieden ist. Das funktioniert bei mir auch am besten.

Welche Ausrüstung verwendest du?
Eigentlich besteht meine Ausrüstung nur aus meiner Kamera, der Canon 6D und den Objektiven Canon 70-200mm und Canon 17-40mm. Neu dazu gekommen ist nun das 85 mm auch von Canon, von dem ich sehr begeistert bin.

Wo kann man dich erreichen? Homepage, FB...
https://www.facebook.com/nikipeerphotography

Zum Abschluss möchte ich mich noch all bei meinen Freunden bedanken, die mich auf meinen Weg begleiten.

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Niki Peer wird übrigens beim Erzbergrodeo 2015 auch für Enduro-Austria fotografieren. Wir freuen uns. Vielen Dank Niki.

Fotos: (c) Niki Peer