Adi Ringhofer invitational in Neudeutsch. Man kann auch „Königsberg Enduro" oder „Just 4 Fun Race" dazu sagen. Jedenfalls ist es ein tolles Einladungsrennen mit Superfinale, wobei man auch erwähnen muss, dass der zweite Bewerb ein Dartturnier war und viel mehr zur Entscheidung beigetragen hat, wie die wunderschöne Endurorunde. In 30 Sekunden konnte man bis zu 10 Plätze verlieren oder gewinnen. Je nach Glück, Talent oder Dosierung des Zielwassers.

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Wie auch immer. Das Rennen am Königsberg zeichnet sich vor allem durch eines aus. Es sind nur geladene Gäste anwesend. Das sind alles leidenschaftliche Enduristen und ein großer Freundeskreis unter den Fahrern. Alles keine Verfechter der schlechten Laune. Dementsprechend beliebt ist die Veranstaltung unter den Fahrern. Kaum Absagen, man ist dabei oder eben nicht eingeladen. Wer keine Einladung bekommen hat und dabei sein möchte, muss hart an seinen kommunikativ- kameradschaftlichen Kompetenzen arbeiten.

Ausgangslage: Das Wetter war ziemlich besch..... Genauso nass und rutschig war die Strecke. Eine Absage wird es bei Adi nie geben. Enduristen fahren bei jedem Wetter. Aus Rücksicht auf den Wald und die Fahrer wurde die Strecke zugunsten eines flüssigen und fairen Rennens aber an die schlechte Witterung adaptiert.

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Das Endurorennen: Teil 1 der Entscheidung:

Das 2h Königsberg Enduro: Nach der Einführungsrunde gab es einen Massenstart. Der Start war auch relativ wichtig, da die Endurorunde nicht als Langstreckenmotocross ausgelegt war, sondern größtenteils aus Singletrails bestand. Dafür gab es dann im Wald auch eine Trennung zwischen schwer und leicht. Schwer war in dem Fall richtig schwer und leicht war so, dass man dabei eine Schlammpackung bekam. Hat jedenfalls bestens funktioniert. Der Steilhang wurde dann aber immer schlechter befahrbar und bei ca. Rennhälfte herausgenommen.

Spannend war das Rennen allemal. Die ersten 5 wechselten öfters die Platzierungen und es gab auch ziemlich motivierte Zweikämpfe. (stimmts Sebastian) Der in der letzten Runde Vierte, Simon David, schaffte es zum Beispiel in der dritt- und viertletzten Kurve zwei Fahrer zu überholen und wurde dann Zweiter. Keine Ahnung wie. Wäre er das ganze Rennen so gefahren, hätte er wohl mit 3 Runden Vorsprung gewonnen. However. Souveräner Sieger wurde letztendlich Liendl Manfred

1 Liendl Manfred 12 Runden
2 Simon David 12 Runden
3 Sebastian Zachs 12 Runden
4 Rüdiger Wolfgruber 12 Runden

Teil 2: Captain Morgan Darts spezial. Eine Scheibe und 4 Pfeile

Wie beschrieben war der Dartbewerb absolut entscheidend. Was nützten 12 Runden, wenn man nix trifft. Zielwasser, kein Zielwasser, Darttraining, Nervosität, Taktik. Alles entscheidende Faktoren. Adi hat natürlich keine normale Zielscheibe. Das wäre zu einfach. Die bewährte Käptn Morgan-Scheibe hatte wie immer so seine Tücken. Riskieren, nicht riskieren waren das eine Problem. Das Andere waren die brutal schlechten Wirtshauspfeile und die Entfernung zur Scheibe. Zufälle gabs einige. Der Tagessieg war aber eine eindeutige Angelegenheit. 31 von 40 Punkten konnte nur einer erreichen. Plohberger Manuel holte sich in souveräner Manier den Dartbewerb. Tja, einige mussten sich nach dem Darten vom Podium verabschieden.

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Die besten Darter waren jedenfalls.

1 Manuel Plohberger 31 Punkte
2 Zachs Thomas 27 Punkte
3 Waldherr Stefan 26 Punkte
3 Schmied Mario 26 Punkte

Der Sieg des Just 4 Fun Enduro vom Königsberg geht somit an

Gesamtwertung:

1 Reinbacher Steve
2 Wolfgruber Rüdiger
3 Waitz Rene
4 Plohberger Manuel
5 Riegler Harald

Als Teilnehmer bleibt nur übrig sich für alles zu bedanken. Man darf nicht vergessen, was sich Adi und seine Crew für einen Aufwand antut, um das alles so gut hinzubekommen. Immerhin gab es ein superfaires Rennen auf einer richtig guten Strecke. Nebenbei wird auch gegrillt und man muss auch nicht verdursten. Es gibt sogar einen Moderator.
Und es muss auch keiner ohne Preis heimgehen. Für ein moderates Startgeld bekommt man richtig viel geboten. Mit ein wenig Glück beim Darten und einem starken Endurolauf kann man sogar mit einem Gewinn heimfahren. Wo gibt's das sonst in Österreich. Das kennen nicht mal die Top ÖM Piloten.

Nächstes Jahr sieht man sich gerne wieder. In der Hoffnung einer neuerlichen Einladung.
Bericht: Wolfgruber Rüdiger

Link: http://www.ringoracing.at/