Letzte Woche wurden in Bulgarien wieder die Six Days Crazy Job ausgetragen. Ein sehr nettes Rennen, dass vor allem bei österreichischen Stammgastfahrern sehr beliebt ist. Mit dabei dementsprechend bekannte Fahrer und auch Fahrerinnen. Suzuki Altmeister und Profi-Navigierer Peter Nesuta hatte wieder sein ganzes Können ausgespielt und steht gleich 3x am Stockerl. Er gewinnt die Standard-Teamwertung mit Thomas Wais und steht auch bei den Einzelfahrern mit auf dem 3. Podestplatz. Außerdem ist er Sieger der Seniorenwertung. Gewonnen hat ebenfalls ein Österreicher: Patrick Kafka siegt vor Johannes Hartl aus Deutschland.

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Besonders erfreulich auch die Profiklasse:
Stefan Schlaf holt für Österreich den 3. Gesamtrang hinter dem Gewinner Mihail Mitov aus Bulgarien und Shane Moss aus Australien.

Vroni Dallhammer holt mit Erich Brandauer trotz Problemen noch Platz 3 bei den Experts-Teams.

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Resümee Six Days Crazy Job von Vroni Dallhammer:
"Es war ein sehr anstrengendes Rennen für mich. Die Expertklasse hatte Tagesetappen zwischen 120 und 150km. Vom Schwierigkeitslevel war alles gut fahrbar, mir fehlt jedoch der nötige Grundspeed, um die vorgegebene Strecke in kürzerer Zeit zu fahren.
Nachdem wir Montag 10 Stunden und Dienstag 11 Stunden unterwegs waren, brachen wir am Donnerstag nach 4Sts. und 40 km ab. Wir kürzten ca. 100km ab und fuhren die letzten 10km vom Track bis ins Ziel. Ich beendete Freitag die Rallye auf der schönen Hobbystrecke. Laut Erzählungen und wie ich am letzten Tag selbst erfahren durfte, war diese sehr leicht gehalten mit 4-5 schwierigeren bzw. anstrengenderen Streckenteilen aufgeteilt auf zumeist 100km. Am Mittwoch war Ruhetag, den wir zum Warten der Motorräder und Relaxen nutzten.

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Trotz unserer durchwachsenen Leistung konnten Erich Brandauer und ich mit unserer Leistung Platz 3 in der Klasse Expert-Team erreichen. Netterweise bekam ich, als einzige Dame, einen Ehrenpreis als beste Dame samt netten Sachpreisen.
Die Organisation des Rennen ist sehr bulgarisch-legere. Es verleiht somit dem Ganzen ein besonderes Flair und sorgt mehr für Urlaubsstimmung als Renngeschehen. Das günstige Startgeld für alle ist ein weiterer Vorteil dieser Rallye. Damen wird das Startgeld normalerweise erlassen und es ist nur das Hotel zu bezahlen. Ich genoss die Woche trotz der ganzen Anstrengungen und hoffe, dass ich nächstes Mal ein erfolgreiches Rennen in der Hobbystrecke bestreiten kann - I'll be back!"

Ergebnisse laut FB siehe unten.
Alle Ergebnisse hoffentlich bald auf der offiziellen Website: http://www.sixdayscrazyjob.com

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Rennbericht zur Person: Veronika Dallhammer
Fotos: Dallhammer, FB: Nesuta