Die 3. Station führte die Teilnehmer der Austrian Cross Country Championships (ACC) in den Hackstockgraben nach Lunz am See. Zu Gast bei Gerhard (Hacki) Lechner waren diesmal die Enduro-Spezialisten am Zug. Im Gegensatz zu den ersten beiden Rennen waren vergangenes Wochenende nicht ganz so viele Starter vor Ort. Es scheint als ob die Bezeichnung „Hackstockgraben" doch den einen oder anderen Motocross-Spezialisten weiche Knie beschert. Der Rennaction tat dies natürlich keinen Abbruch und so wurde in allen Klassen in gewohnter Weise um den Sieg gekämpft.

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Es muss aber auch gesagt werden - so wirklich ganz schwierig war die Strecke bei weitem nicht. Wer richtig kerniges Enduro wollte, hatte nämlich bereits am Freitag die Chance sich beim Sommerenduro von Hausherr Gerhard Lechner auszutoben. Hier jedoch mit allem was die Strecke zu bieten hat. Da wird auch der berüchtigte Jägersteig nicht rausgenommen.

ACC-Lauf 3 in Lunz:

Samstag: Bereits zeitig um 09.00 Uhr startete dann das erste Rennen zur ACC Wertung. Damen, Senioren, Youngstars und die Beginners waren in den Morgenstunden am Zug. Gegen 12.00 Uhr dann das „kleine" Rennen mit nur einer Stunde der Wild-Child Klassen und der Twinshock/Youngtimer Klasse.

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Dabei wollen wir an dieser Stelle die Erfolge der kleinen Fahrer hervorheben:
Wild-Child Klasse1: 1. Leban, Florian, 2. Simmer, Paul (Enduro-Austria-Racing-Team E.A.R.T) 3. Rankl, Marvin
Wild-Child Klasse 2: 1. Riegler, Patrick, 2. Enzinger, Nikolaus OC-Ernsthofen, 3. Breitfuss, Simon MSC-REITERALM

Beim 3. Lauf wurde dann die Strecke leicht abgeändert. Es gab 2 Stellen in der Strecke wo man sich zwischen einer schweren und kurzen Spur sowie einer leichten Umfahrung entscheiden musste. Die erste „schwere" Auffahrt war ein Hohlweg, voll mit nassen Steinen. Die zweite Umfahrung konnte über eine steile Singletrail-Abfahrt genommen werden. Da ein richtiger Endurist jedoch die Herausforderung sucht, kämpften sich fast alle Piloten den Weg hoch - runter kommt man ja sowieso...

Beim 4. Lauf wurden dann die Umfahrungen ganz geschlossen. Zusätzlich merkte man der Strecke inzwischen auch an, dass hier schon einige Stunden gefahren wurde. Vor allem die Hohlwege hatten es mittlerweile in sich. Von den anfänglichen Wegen war teilweise nur mehr eine holprige Buckelpiste mit sehr großen Steinen übrig. Eine gute Linienwahl war in jedem Fall gefragt und im Zweifelsfall „ordentlich Gas" und drüber. Ein Kompliment an alle Teilnehmer die hier ohne Mousse durchgekommen sind.

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Gewonnen hat wie schon die letzten Male Stefan Svitko. Mit seinem unspektakulären oder besser gesagt, effektiven Fahrstil, schaffte es auch diesmal keiner ihn vom Thron zu stoßen.

Zum Schluss noch ein großes Dankeschön an die Familie Lechner und das Rameis-Team für dieses wunderbare Enduro-Vergnügen.

Der nächste Lauf zur ACC findet dann am 12. Juli in Mattighofen statt.
Das nächste Enduro-Rennen bereits nächste Woche mit der Enduro-Trophy Perchau.

Die Top 5 der Profis - ACC Lunz:

1. Svitko, Stefan - SLOVNAFT Team
2. Neisser, Patrick – k.A.
3. Wibmer, Matthias - Husqvarna Österreich/E.A.R.T.
4. Feichtinger-Mühlbauer, Michael MSC Mattighofen/TERRA X DREAM
5. Reisinger, Christian – k.A.

Alle Detailergebnisse und Infos zur ACC-Serie auf:
http://www.xcc-racing.com/htdocs/de/startseite

Bericht: Enduro-Austria, Edlinger Anton
Fotos: Günter Tod, www.sportpixel.eu