Bis zu frostigen minus 13 Grad zeigte das Außenthermometer bei der Premiere des EnduroXNight Spektakels im Skigebiet Lachtal. Die Männer der Enduro-Trophy haben sich wieder mal was neues ausgedacht und sind damit bei Fahrern und auch Zusehern sehr gut angekommen. Die Klassensieger der Hubraumklassen konnten Rudi Pöschl (4-Takt) und Willi Hirschmann E.A.R.T (2-Takt) für sich entscheiden. Im Superfinale gewann jedoch Matthias Wibmer auf KTM

Am frostigen 22. Jänner 2011 galt es die ersten Herausforderungen der Saison 2011 im österreichischen Endurosport anzunehmen. Zeitgleich mit dem SnowSpeedhill in Eberschwang fand die Premiere der Enduro X-Night im steirischen Lachtal, einem wunderschönen Skigebiet, statt.
Das Gebiet lockte an diesem Tag nicht nur Sportler auf 2 Brettern, sondern auch Hartgesottene auf 2 Rädern. Der Organisator Bachler Peter mit seiner Crew und den Verantwortlichen des Skigebiets stellten ein faszinierendes Enduro-Rennen inmitten der Skipisten unter Flutlicht auf die Beine.
Trotz Temperaturen von unter -10°C kamen rund 100 Starter. Gefahren wurde in 2 Klassen, Klasse 2-Takt und Klasse 4-Takt, jeweils 2 Läufe auf je 20 Minuten. Vor dem 1.Lauf gab es eine Einführungsrunde. Bei dieser war schon klar, dass der steile Starthang das Kriterium des Rennens sein wird. Die tiefen Spuren im Hang waren bereits nach dem 1.Lauf fast unbezwingbar, doch die Sportler pflügten immer neue Wege in den Hang und gaben sich der Auffahrt nicht geschlagen.

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Somit konnte das gesamte Rennen planmäßig durchgeführt werden. Die Klasse 4-Takt konnte Pöschl Rudi, der heuer auf einer Rameis-Husaberg unterwegs ist, für sich entscheiden. In der Klasse 2-Takt holte sich Hirschmann Willi (E.A.R.T) auf KTM den Sieg.
Anschließend starteten noch die besten der jeweiligen Klasse gemeinsam im Super-Finale mit amerikanischem Ausscheidungssystem.
Beim Super-Finale wurde eine verkürzte Strecke, die fast komplett vom Zuseherbereich einsehbar war, gefahren. Nach dem Start wurden jeweils 3 Runden absolviert und die letzten 3 des Laufes schieden aus. Dieses System wurde solange weitergefahren bis nur mehr die besten 5 Fahrer übrig blieben. Das Superfinale erhöhte die Spannung für die zahlreichen Zuseher und Fahrer enorm. Gewonnen hat dieses spannende Finale Wibmer Matthias auf KTM.

Um die gefrorenen Finger der Fahrer und Zuseher wieder aufzuheizen gab es zahlreiche Punsch-Stände und eine feurige After-race-party.

Fotos und Bericht: Enduro-Austria, W.S.