Der Granitbeisser ist in Österreich schon jedem Endurofahrer ein Begriff. Seit Jahren wird dieser in Schrems/NÖ dreimal jährlich ausgetragen. Der Sommergranitbeisser wie auch der noch kommende Herbstgranitbeisser zählen zur beliebten Enduro Masters Serie von Initiator Joe Lechner...

Die beiden vorangegangenen Läufe der Enduro Masters Serie in Wimpassing wie auch in Reisersberg (D) waren noch zum Aufwärmen. Seit dem letzten Wochenende heißt es Zähne zusammenbeißen und volle 6 Stunden Rennzeit durchhalten ! In 6 Stunden kann viel passieren. Kräfte einteilen lautet die Devise.

Heuer waren alle, die auch voriges Jahr beim Sommer GB am Start waren und sich der gefühlten 50 Grad Marke erinnerten, froh über fast 30 Grad weniger. Auch für die vielen Zaungäste war das Wetter in diesem Jahr perfekt. Nichts desto trotz ging es unter den Fahrern heiß her.

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Im Profi Teambewerb fehlten an diesem Wochenende das Vorjahres-Siegerteam Brandauer/Günther, die heuer bislang auf Platz 2 lagen. Das steigerte möglicherweise die Angriffslust der anderen Teams im Hexenkessel. Nach sechs Stunden Renndauer trennten die Brüderpaarungen Feichtinger-Mühlbauer ( beide KTM ) und Schöpf ( Beta und KTM ) gerade einmal drei Minuten. Platz drei geht an die Gesamtführenden der Teamwertung, Niki Stelzmüller (Husaberg) und Andreas Ponweiser (KTM).

Nicht zu knapp zeigte Herbert Lindtner mit einer Runde Vorsprung auf Patrick Käfer-Schlager (Husaberg) und zwei Runden Vorsprung auf Benjamin Walch (Beta) wie gut er drauf ist. 

Bei den Hobby Piloten zeigten Roland Vogl (KTM) mit satten 23 Runden und das Team Johann Haslinger/Patrick Heidinger (beide KTM), 25 Runden, wie man dieses Rennen gewinnen kann. Bei den Old Boys wurde E.A.R.T. Fahrer Hannes Brandtner (Beta) von Roland Harringer (KTM) mit wenig Rückstand verfolgt. Brandtner konnte dann kurz vor Ende noch in eine neue Runde eintauchen und gewinnt mit 1 Runde Vorsprung (23 Runden)

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Die Streckenführung bot  neben neuen Streckenabschnitten viel Altbekanntes. Zusätzlich gab es natürlich mächtige Staubentwicklung und an allen Ecken und Enden Granitblöcke zum Ausweichen. Die sonst sehr gefürchteten und knackigen Steinauffahrten wurden heuer mit dem Bagger planiert und zeigten sich vorerst nicht so hantig. Durch diese Maßnahme wurde das Tempo im Allgemeinen aber höher, was wiederum zu körperlich sehr anstrengenden 6 Stunden führte.

Vieles davon konnte man aus der „Zuschauerlounge"  beobachten.  Coole Location- Eine richtige Arena!

Ein Dankeschön ins „Festzelt" für die Verköstigung und an die zahlreichen ( wirklich zahlreichen – so viele wurden noch nie zuvor woanders gesehen !) Streckenposten in Gelb! Diese schaufelten volle 6 Stunden durch, um an diversen  schwierigen Stellen Staus zu vermeiden!

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Ergebnisse Sommer Granitbeißer

Profi Einzel

 1. Herbert Lindtner (Suzuki), 25 Runden

2. Patrick Käfer-Schlager (Husaberg), 24 Runden

3. Benjamin Walch (Beta), 23 Runden

Profi Team

 1. Walter und Michael Feichtinger-Mühlbauer (beide KTM), 27 Runden

2. Marco (Beta) und Bernhard (KTM) Schöpf, 27 Runden

3. Niki Stelzmüller (Husaberg)/Andreas Ponweiser (KTM), 26 Runden

Hobby Einzel

 1. Roland Vogl (KTM), 23 Runden

 2. Willi Reitinger (KTM), 23 Runden

 3. Andreas Renner (KTM), 22 Runden

 

Hobby Team

 1. Johann Haslinger/Patrick Heidinger (beide KTM), 25 Runden

 2. Franz Gradl (Beta)/Thomas Perschl (KTM), 24 Runden

3. Sascha Siebel/Daniel Roth (beide KTM), 24 Runden

Oldboys

1. Hannes Brandtner (Beta), 23 Runden

 2. Roland Harringer (KTM), 22 Runden

3. Roland Neudorfhofer-Myslik (Gas Gas), 21 Runden


Offizielle Ergebnisse auf www.enduromasters.at

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Bericht und Fotos: Enduro-Austria