Um dem Winterspeck zu Leibe zu rücken gab es am vergangenen Wochenende, wie nun schon jedes Jahr, ein "Light" Programm zum Saisonstart der Beisserserie. Trotzdem "fett" der Ansturm in die Granitarena - über 400 (Rekordzahl!) Fahrer, vom Profi bis zum absoluten Beginner, tummelten sich zwischen den Steinblöcken. Dieses 2-Stunden Rennen soll ja bekanntlich auch Anfängern das Reinschnuppern in die Granitarena und auch in den Endurosport selbst ermöglichen. Die Waldpassagen mit den vielen Wurzeln und die steilen Auf- und Abfahrten, die beim normalen Granitbeisser für Angst und Schrecken, sowie großen Augen unter den Helmen sorgen, sind bei diesem ersten Rennen im Niederösterreichischen Schrems nicht im Kurs.


Wie üblich sorgte Rudi Kammerer, seines Zeichens Granitoberchef, wieder einmal für optimales Rennwetter für die zwei mal 2 Rennstunden.

In Klassen nach Alter gestaffelt warfen sich zuerst die jüngeren Fahrer von 11.00 bis 13.00 Uhr ins Zeug. Nach einer kurzen Rennpause sollten von 14.00 bis 16.00 Uhr die älteren Semester und die Mädls Gas geben und die ebenfalls zahlreichen Besucher begeistern.

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Da sich der Beisser in der Light Version zwar sanfter zeigt und den Fahrern eine kürzere Fahrzeit gönnt, bringt er allerdings mehr Tempo mit. Leichter ist bekanntlich schneller. Da der Granitsteinbruch alles bietet was einen Knochen zum splittern bringen kann, blieb diesmal so mancher Unfall leider nicht aus.
Das Nachmittagsrennen musste dann kurz vor Rennende wegen eines Unfalls abgebrochen werden. Ein Starter kam bei einer Abfahrt zu Sturz und musste in Krankenhaus gebracht werden. Laut Veranstalter zog sich der Fahrer aus Niederösterreich leichte innere Verletzungen zu und ist bereits auf dem Weg der Besserung. Alles Gute !

Ansonsten päsentierte der EC-Granitbeisser einen gewohnt perfekt organisierten Renntag mit den üblichen Vorzügen - pünktlich eingehaltener Zeitplan, jede Menge Streckenposten, herrliches Buffet und ein der Masse Platz bietendes Fahrerlager. Wem das alles gefallen hat, der kann den Steinbruch schon im Sommer sechs Stunden lang genießen!

Am Ende des Tages bei der Siegerehrung und gemütlichem Tagesausklang konnten wieder viele bekannte Herrschaften glänzen.

In der Klasse 1 gewann Haselsteiner Alex auf KTM.
Die zweite Klasse führte Hirschmugl Mario, ebenfalls auf KTM unterwegs, an.
In Klasse 3 siegte Pöschl Rudi auf seiner 570er Husaberg.
Klasse 4 dominierte Brandauer Erich. Heuer erstmals auf einer 2-Takt Husaberg unterwegs.
Und in der Klasse 5 konnte sich Wiesner Christine (Husaberg) unter 11 Damen durchsetzen.
Weitere Ergebnisse auf www.ec-granitbeisser.at

Bericht und Fotos: Enduro-Austria, diNes

Webseite des Veranstalters, Ergebnisse: www.ec-granitbeisser.at
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